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  • Rückblick 2016: Das Jahr im Überblick - Alle Spiele, Trends und Skandale
    Quelle: Hello Games

    Rückblick 2016: Das Jahr auf PC, PS4, Xbox One und Nintendo im Überblick - Alle Spiele, Trends & Skandale

    Im großen Special wagen wir einen Blick zurück auf das Spielejahr 2016. Was war los in den vergangenen zwölf Monaten? Unser Rückblick erinnert an tolle Spiele, großen Hype, viele Enttäuschungen, mangelhafte Technik, spannende Trends und ein paar Skandale. Was waren eure Highlights? Schreibt es uns in den Kommentaren!

    Das war 2016 in der Videospiel-Branche: Im Rückblick auf die Ereignisse der vergangenen zwölf Monate beleuchten wir die größten Trends näher, erinnern an die schönsten Indie-Spiele und lassen Erfolge und Fehlschläge der Spieleindustrie Revue passieren. Dabei befassen wir uns mit allen Plattformen, der Rückblick 2016 umfasst Games auf PC, PS4, Xbox One und Nintendos Wii U/3DS. Dabei erheben wir keinen Anspruch auf Vollständigkeit, stattdessen haben wir eine Vorauswahl der spannendsten Themen und wichtigsten Spiele getroffen. Also nicht wundern, wenn euer Lieblingsspiel nur in einem Nebensatz erwähnt wird (Dishonored 2) oder gar nicht vorkommt (Dark Souls 3). Um die besten (und schlechtesten) Spielen des Jahres 2016 gesondert zu würdigen, haben wir für euch mehrere informative Videos zusammengestellt. Und jetzt viel Spaß beim Stöbern: 2016 ist eine Menge passiert!

    Ein saustarkes Shooter-Jahr

          

    Overwatch: Team Overwatch ist einer der besten Multiplayer-Shooter 2016. Quelle: Blizzard Während wir unsere spärliche Freizeit 2015 wegen der regelrechten Rollenspielflut genau durchplanen mussten, hatten wir es in den vergangenen zwölf Monaten mit allerlei schlagkräftigen Shootern zu tun, wobei besonders die Bandbreite an Szenarien von Steinzeit (Far Cry: Primal) bis ferne Zukunft (Call of Duty: Infinite Warfare) hervorstach.

    Doom punktete im Mai mit einer kurzweiligen Kampagne und Top-Soundtrack. Doom punktete im Mai mit einer kurzweiligen Kampagne und Top-Soundtrack. Quelle: PC Games Im Frühling stritten sich zum Beispiel Blizzards Overwatch und Gearbox' Battleborn um die Helden-Shooter-Krone, wobei Letzterer ganz klar den Kürzeren zog. Dazwischen, am 13. Mai, erschien der seit vielen Jahren erwartete Doom-Reboot, der Genre-Liebhabern dank seines Oldschool-Gameplays die Zeit bis zum traditionsgemäß top besetzten Shooter-Herbst fast in Perfektion verkürzte.

    Im Oktober blies Electronic Arts dann mit Battlefield 1 zum Angriff auf der Online-Front; ihm war anders als dem neuen Call of Duty ein sagenhafter Erfolg beschieden. Als ob das nicht genug wäre, brachte EA mit Titanfall 2 zudem die Mechs auf die Schlachtfelder der Online-Gemeinde und konnte obendrein mit einer brillanten Kampagne überzeugen. Vom Geheimtipp Shadow Warrior 2 ganz zu schweigen. Was für ein Shooter-Jahr!

    05:30
    PC-Spiele 2016: Die größten Highlights des Jahres

    Großer Hype, große Enttäuschung

          

    Vorfreude, so sagt man, ist die schönste Freude. Das gilt auch bei PC-Spielen. Mal ehrlich: Wer freut sich nicht schon auf den ein oder anderen 2017-Hit? Und doch ist so manch ein Spieler 2016 vorsichtiger geworden, was die Euphorie vor dem Release und den sogenannten Hype angeht: Zu oft erfüllten sich die Versprechungen der Hersteller nicht, zu groß war die Enttäuschung nach Veröffentlichung im Vergleich zur Erwartungshaltung.

    Das Ausfliegen des Loots ist weniger dramatisch als es anfangs klingt. The Division bot nicht genug Endgame-Inhalte, um langfristig zu motivieren. Quelle: PC Games

    So verkauft sich Ubisofts Action-Rollenspiel The Division im März auf Anhieb millionenfach. Ein bis zwei Wochen haben die Spieler Spaß daran, alleine oder im Koop-Modus für vier Spieler mit ihrem Helden die Maximalstufe 30 zu erreichen. Doch dann stellt sich heraus, dass Entwickler Massive zu wenige Endgame-Inhalte bereitgestellt hat. Außerdem bekommen die Schweden Glitches und Balancing-Fehler einfach nicht in den Griff. Die Enttäuschung in der Community ist groß, scharenweise verlassen die Nutzer die Server. Es dauert über ein halbes Jahr, bis Massive Herr der Lage wird; das wichtige Update 1.4 versöhnt einen Teil der Community mit The Division, die Spielerzahlen steigen zum Jahresende wieder.

    No Man's Sky ist wohl die größte Videospiel-Enttäuschung des Jahres 2016. No Man's Sky ist wohl die größte Videospiel-Enttäuschung des Jahres 2016. Quelle: PC Games Eine ähnlich große Ernüchterung wie beim neuesten Tom-Clancy-Spiel stellte sich im August bezüglich No Man's Sky ein. Auch das Weltraum-Erkundungsspiel brach erst Verkaufsrekorde, dann wandten dem Spiel über 90 % der Spieler den Rücken zu. Den einen wurde das nahezu ziellose Herumdüsen im prozedural generierten Universum schlicht zu langweilig, die anderen sahen sich von Indie-Entwickler Hello Games getäuscht. Chef-Designer Sean Murray wird wegen nicht erfüllter Versprechen als Lügenbold bezeichnet. Die lange Funkstille nach Release polierte sein Image nicht eben auf; erst das im November veröffentlichte Foundation-Update stimmt zumindest einen kleinen Teil der Fangemeinde mit neuen Survival- und Crafting-Inhalten milde.

    Am Frust über Mafia 3 dürften derweil wohl auch Patches nichts mehr ändern: Der technisch und spielerisch lausige Open-World-Titel wurde im Vorfeld als erster Herbst-Hit gehandelt - und enttäuschte dann in nahezu jeder Disziplin. Werbung und Realität lagen nicht nur hier weit auseinander.

    08:03
    Spiele-Enttäuschungen 2016: Die größten Hoffnungstöter des Jahres

    PS4 Pro, Xbox One Scorpio & Nintendo Switch

          

    Ein Hardware-Upgrade mitten in der Konsolengeneration - 2016 wurde viel über die Pläne von Microsoft und Sony diskutiert, Besitzern ihrer Konsolen den Kauf einer zweiten, optionalen Fassung mit 4K-Unterstützung und etwaigen Leistungsverbesserungen bei Spielen in 1080p schmackhaft zu machen. Während die Xbox One S noch eine vergleichsweise gewöhnliche Slim-Variante darstellt, ging Sony mit der PS4 Pro bereits 2016 in die Vollen. Das teure Upgrade wurde zwar anfangs argwöhnisch beäugt, hat aber dank 4K-Patches für existierende PS4-Spiele, HDR-Support und leichten Tempo-Zuwächsen viel Zuspruch in der Community gefunden. Mit dem extra dicken Pro-Klotz sind Spieler bestens für 2017 und Knaller wie Horizon: Zero Dawn gerüstet.

    Mit der Playstation 4 Pro veröffentlichte Sony erstmals ein Hardware-Upgrade mitten in einer Konsolengeneration. Mit der Playstation 4 Pro veröffentlichte Sony erstmals ein Hardware-Upgrade mitten in einer Konsolengeneration. Quelle: Sony Dann wird sich die neue Sony-Konsole auch mit dem direkten Konkurrenten Xbox One Scorpio messen lassen müssen, die in Sachen Leistungsdaten noch einmal einen deutlich größeren Sprung zur normalen Xbox One darstellt als PS4 Pro zur Standard-PS4. Auch Nintendo machte dieses Jahr mit neuer Hardware von sich reden; die Enthüllung der Nintendo Switch, einem Hybrid aus klassischer Heimkonsole und Handheld, sorgte für viel Aufsehen.

    Microsofts PC-Offensive

          

    Nach Jahren des Xbox-Fokus hatten wir es kaum mehr für möglich gehalten, doch Microsoft hat PC-Spieler dieses Jahr tatsächlich mit neuen Spielen versorgt - wenn auch ausschließlich auf Windows 10. Im Rahmen des neuen Programms Xbox Play Anywhere hat die Firma aus Redmond alle großen Xbox-One-Exklusivtitel auch für den Rechenknecht zu Hause veröffentlicht.

    PC-Spieler durften sich so nicht nur über die vom Index gestrichene Gears of War: Ultimate Edition freuen, eine aufwändige Neuveröffentlichung des fast zehn Jahre alten Seriendebüts. Nein, auch der jüngste Part der Reihe, Gears of War 4, fand neben dem mäßigen Recore und dem grandiosen Rennspiel Forza Horizon 3 seinen Weg auf heimische Festplatten und punktete noch dazu mit tadelloser PC-Technik.

    Gears of War 4 unterhielt auf Xbox One und PC mit brachialer Action in Einzel- und Mehrspielermodus. Gears of War 4 unterhielt auf Xbox One und PC mit brachialer Action in Einzel- und Mehrspielermodus. Quelle: PC Games Forza Horizon 3 ist der beste Arcade-Racer des Jahres, am PC aber nur für Windows-10-Nutzer erhältlich. Forza Horizon 3 ist der beste Arcade-Racer des Jahres, am PC aber nur für Windows-10-Nutzer erhältlich. Quelle: PC Games Das konnte dieses Jahr bei Weitem nicht jedes Spiel von sich behaupten. Startschwierigkeiten hatte auch Remedys Quantum Break, lange Zeit als großer Xbox-One-Heilsbringer gehandelt, dann jedoch als einer der Starttitel für Play Anywhere gleichzeitig auch für den PC veröffentlicht - in katastrophalem Zustand. Neben Engine-Sorgen waren auch Probleme mit Windows 10 und dem Microsoft Store dafür verantwortlich, dass der Action-Reißer mit Zeitreise-Thematik beim Publikum durchfiel. Microsoft besserte im Anschluss nach und fügte seiner umstrittenen, weil in sich geschlossenen Universal Windows Platform (UWP) neue Features hinzu.

    Doch bis heute ist der Microsoft Store beim Spielekauf umständlich zu bedienen und intransparent. Kein Wunder, dass die Verkäufe von Quantum Break erst anzogen, als Remedy das Spiel mithilfe von Publisher THQ Nordic im Herbst auch auf Steam und für Windows 7 veröffentlichte.

    Plattformübergreifendes Meisterwerk

          

    Uncharted 4 dürfte auf vielen 'Spiel des Jahres'-Listen ganz oben stehen. Und womit? Mit Recht! Uncharted 4 dürfte auf vielen "Spiel des Jahres"-Listen ganz oben stehen. Und womit? Mit Recht! Quelle: Sony Wenn Hexer Geralt 2015 die bestimmende Figur im Videospielzirkus war, dann kam diese Rolle 2016 eindeutig Nathan Drake zu. Sein Auftritt in Uncharted 4: A Thief's End verzückte reihenweise Spieler auf der PS4. Naughty Dog lieferte mit dem grafisch bombastischen Action-Adventure nichts anderes als DAS Spiel des Jahres 2016 ab, das müssen selbst PC-Spieler neidlos anerkennen.

    Egal ob Inszenierung, Dialoge, Action oder Musik: Hier stimmte einfach alles, rasante Skriptsequenzen der Marke AAA-Bombast wechselten sich mit Hüpf-, Rätsel- und Ballerpassagen vor spektakulärer Kulisse ab. Entwickler Naughty Dog zeigte mit Uncharted 4 einmal mehr, dass man zur absoluten Weltspitze in Sachen Videospiele gehört.

    Die härteste Kopfnuss 2016

          

    Linien ziehen mit Jonathan Blow: The Witness faszinierte Rätsel-Fans zum Jahresbeginn. Linien ziehen mit Jonathan Blow: The Witness faszinierte Rätsel-Fans zum Jahresbeginn. Quelle: PC Games Wenn ihr im Schlaf von verworrenen Linien heimgesucht werdet, wenn der Notizblock voll ist mit krakeligen Zeichnungen zweidimensionaler Labyrinthe und ihr beim Blick auf den U-Bahn-Plan die Strecken unwillkürlich mit dem Finger nachzieht, dann habt ihr dieses Jahr eindeutig zu viel Zeit in The Witness verbracht. Das clevere Rätselspiel von Braid-Erfinder Jonathan Blow stellt einen immer wieder vor Variationen des gleichen Puzzles: Male eine Linie von A nach B. Klingt simpel, entwickelt sich aber schnell zur anspruchsvollsten Denkaufgabe des Jahres. Die Suche nach dem Sinn erweist sich dabei zwar zwangsläufig als, nun ja ... sinnlos. Aber wie sich die Lösung der Puzzles durch einen genauen Blick auf die Umgebung ergibt, das macht The Witness einzigartig.

    Aufgewärmtes in HD

          

    Remasters, also technisch mehr oder weniger stark überarbeitete Neuveröffentlichungen alter Spiele, lagen 2016 voll im Trend. Nicht immer waren die Veränderungen im Vergleich zum Original auf Anhieb erkennbar. In dem Bestreben, mit existierenden Inhalten neue Käuferschichten auf den Konsolen Playstation 4 und Xbox One anzusprechen, taten einige Hersteller nur das Nötigste und veröffentlichten die PC-Fassung als eine Art Abfallprodukt. Andere scheuten keine Kosten und Mühen, um die alte Technik auf den neuesten Stand zu bringen.

    Während 2K Games die Neuauflagen von Bioshock 1+2 an ein B-Studio herausgab und wegen massiver technischer Probleme und bekannter Bugs viel Kritik erntete, beauftragte Activision mit Raven Software ein Experten-Team, das den Shooter Call of Duty 4: Modern Warfare komplett neu baute und um zahllose schicke Grafikeffekte erweiterte. Einziger Haken an der Sache: Die Neuauflage des bis heute besten Serienteils gibt es nur als Beilage zur besonders teuren Legacy Edition von Call of Duty: Infinite Warfare. Deutlich preiswerter kamen Besitzer von Skyrim weg, wenn sie auf die Special Edition umrüsten wollten: Wer Hauptspiel und alle DLCs besaß, bekam die Neuauflage von Bethesda kostenlos. Die Qualität des Remasters ließ freilich einiges zu wünschen übrig. Die größte Veränderung betraf die 64-Bit-Unterstützung der Engine, die Moddern das Leben erleichtern soll. Deutlich mehr Aufwand betrieb Publisher THQ Nordic bei Darksiders: Warmastered Edition.

    Die im Zusammenhang mit Neuveröffentlichungen so gerne von der Werbung zitierten HD-Texturen erzielten wohl bei Day of the Tentacle Remastered den größten Nutzen im Vergleich zum Original aus: Das Adventure lief in der Urprungsversion aus dem Jahr 1993 schließlich lediglich mit 320x200 Pixeln - dank Umschalt-Funktion sieht man bei Double Fines Neufassung den Unterschied zur modernen 1080p-Grafik besonders gut.

    07:14
    Konsolen-Spiele 2016: Die größten Highlights des Jahres für PS4 & Co. im Special-Video
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30.12.2016
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