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  • Space Hulk: Deathwing in der Vorschau - Düsterer PC-Shooter im Wahrhammer 40k-Universum

    Nach Blood Bowl 2 greift der französische Publisher Focus Entertainment eine weitere Marke von Games Workshop auf: Space Hulk. Auf Basis des Tabletop-Spiels von 1989 machen die Streum On Studios nun einen First-Person-Shooter mit der hübschen Unreal Engine 4 und Oculus-Rift-Support.

    Jeder kennt das: Gerade Wäsche gewaschen und eine Socke ist weg! So läuft das im großen Stil auch im Weltall. Irgendwo ist immer Krieg und Raumschiffe explodieren, zerbersten oder treiben antriebslos durch den Raum. Sie verschwinden von der Bildfläche. Doch was passiert mit ihnen? Was passiert mit den Socken? Sie können ja nicht einfach verschwunden sein! Das mit den Socken wissen auch die klügsten Köpfe nicht, wohin Raumschiffe entschwinden hingegen schon. Sie ballen sich zu riesigen Raumschiff-Schrottplätzen, sogenannten Space Hulks. Die Zeit dort scheint still zu stehen. Manch ein Schiff könnte schon seit Hunderten Jahren hier liegen, in diesem Klumpen von metallischem, interstellaren Schrott. Und manches erst vor fünf Minuten eingetrudelt sein.

    Ein Space Marine sorgt für Ordnung: Er soll Relikte aus alten Raumschiffen bergen. Ein Space Marine sorgt für Ordnung: Er soll Relikte aus alten Raumschiffen bergen. Quelle: Focus Home Interactive Einer soll nun Aufräumen. Natürlich kein Müllmann, denn dieser Schrottberg ist eine Menge Asche wert. Relikte, teure Technologien und Beute ist noch immer auf den Schiffen zuhauf. Das wissen auch Plünderer, die es sich in diesen gefährlichen, gesetzlosen Systemen gemütlich machen. Kein geringer als ein Space Marine muss her, und zwar kein normaler: Ein Deathwing Elite-Krieger! In der Tabletop-Welt von Warhammer 40k ist die Einheit bekannt als eine der besten. "Sie sind die Elite der Elite", erzählt uns der Producer vom Studio Streum On. Als einer dieser Supersoldaten ist es unsere Aufgabe, für Ordnung auf dem Schrottplatz zu sorgen und den teuren Kram aus den Raumschiffen zu bergen. Gar nicht so einfach, denn in den klaustrophobisch engen Stahlgängen der Weltraum-Kreuzer ist es dunkel, gruselig und man ist nicht allein. Fiese Monster warten nur darauf, unvorsichtige Space-Cowboys aufzufressen.

    Spannend: Deathwing setzt nicht nur auf kleine, enge Räume, sondern auch auf riesengroße Hallen und Hangars. Doch ein besseres Gefühl in der Magengegend vermitteln sie nicht: Nur weil sie offen und groß sind, heißt es nicht dass die auch einladend wären. Durch das allgemein sehr dunkle Setting bieten sie überall Verstecke für die spinnenartigen Feinde. "Wir wollen, dass sich Spieler richtig klein fühlen in diesen riesigen Hallen. Denn ein klaustrophobisches Gefühl kann man auch mit großen Räumen erzeugen. Die Panik rührt dann daher, dass man allein in einer riesigen Welt ist."

    Guter Psychoterror mit Entscheidungsfreiheit

    Die Grundstimmung in Space Hulk: Deathwing ist sehr düster und klaustrophobisch. Die Grundstimmung in Space Hulk: Deathwing ist sehr düster und klaustrophobisch. Quelle: Focus Home Interactive Die echsenartigen Feinde haben ein Schwarmgedächtnis. Wenn einer den Spieler sieht, dann wissen alle Bescheid. Wenn sie erst mal in Rudeln anrennen, hat man auch als Super-Elite-Soldat kaum noch eine Chance. Diesen Psychoterror wollen die Macher antrainieren. "Du wirst die Aliens hören. Manchmal geben sie markerschütternde Schreie von sich, manchmal hörst du ein Trappsen oder Kratzen. Dann musst du dir selbst die Frage stellen: Will ich wissen, was da ist? Oder geh ich lieber weiter." Reichtümer warten dort, wo Angsthasen lieber weitergehen. Aber manchmal auch der Tod.

    Für ein optisch anständiges Horror-Feeling sorgt die neue Unreal Engine 4. Sie sorgt schon standardmäßig für viel Atmosphäre und scheint wie geschaffen für so ein düsteres Sci-Fi-Projekt. Ausleuchtung und dynamische Schatten sind eine Spezialität der Engine und kinderleicht anpassbar. Die Entwickler zeigen uns im hauseigenen Editor sogar, wie unterschiedlich die Level aussehen können. Wenn sie eine direkte Lichtquelle in den Raum setzen, leuchtet er hell und fast schon freundlich. Die metallisch glitzernden Wände sind zwar nicht die einladendsten, aber Monster werden wenigstens frontal angeleuchtet. Dann versenken sie die Lichtquelle im Boden, machen daraus ein passives Licht. Das wirkt sich auf die ganze Stimmung aus. Der Raum wirkt nun düster, hat viele dunkle Ecken und unser Monster zieht plötzlich einen riesigen, bedrohlichen Schatten hinter sich her.

    00:45
    Space Hulk: Deathwing - Teaser-Trailer zum First-Person-Shooter mit Unreal Engine 4

    Das Projekt steckt noch in den Kinderschuhen

    Viel vom Spiel konnten die Entwickler bei der ersten Präsentation noch nicht vorzeigen. Im September 2013 kündigte man Space Hulk: Deathwing erst an, in der richtigen Produktionsphase ist das Spiel erst seit knapp zwei Monaten. Mehr als einige Grafikdemos gibt es noch nicht. Die konnten wir dafür aber sogar mit Oculus Rift anspielen. Gepaart mit der klaustrophobischen Enge, der finsteren Ausleuchtung und der grusligen Sound-Stimmung scheint der Shooter wie geschaffen für die VR-Brille. Manch einem wurde beim Anspielen aber auch schnell schlecht. Immerhin bewegt man sich schnell, guckt sich häufig um und muss mit viel Action rechnen. Interessant ist die VR-Unterstützung aber allemal, weil sie dank Brille und Headset für ein gehöriges Maß Immersion sorgt.

  • Space Hulk: Deathwing
    Space Hulk: Deathwing
    Publisher
    Focus Home Interactive
    Developer
    Cyanide Studio
    Release
    09.12.2016

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Space Hulk: Deathwing
Space Hulk: Deathwing in der Vorschau - Düsterer PC-Shooter im Wahrhammer 40k-Universum
Nach Blood Bowl 2 greift der französische Publisher Focus Entertainment eine weitere Marke von Games Workshop auf: Space Hulk. Auf Basis des Tabletop-Spiels von 1989 machen die Streum On Studios nun einen First-Person-Shooter mit der hübschen Unreal Engine 4 und Oculus-Rift-Support.
http://www.gamesaktuell.de/Space-Hulk-Deathwing-Spiel-34069/Specials/Space-Hulk-Deathwing-in-der-Vorschau-1111447/
02.03.2014
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2014/02/Deathwing-pc-games_b2teaser_169.jpg
warhammer,unreal engine,oculus rift,ego-shooter
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