Electronic Arts: "Project 10$" gegen den Handel von gebrauchten Spielen - Update: Sony befürwortet die Idee
Update vom 23.08.2010: "Project Ten Dollars" nennt sich das Projekt von EA, das die Publisher an den Verkäufen von gebrauchten Spielen beteiligen soll. Bisher haben nur die Händler an Gebrauchtverkäufen verdient. Nach dem EA-Modell müssen Käufer von gebrauchten Games nun einen Online-Pass erwerben, um den Online-Multiplayer nutzen zu können oder um (ansonsten konstenfreie) DLCs zu bekommen.
Nun äußert sich auch Sony zu dem Thema: "Was das Verfügbarmachen oder Freischalten von Online-Komponenten von der Spiele-Disc für eine Gebühr angeht, so unterstützen wir das weitgehend", sagte Sonys Europa-Präsident Andrew House. "Und wir suchen aktiv nach derselben Option für unsere eigenen Titel."
"Wenn es darum geht, eine Gebühr für das normale Online-Spielen zu erheben, dann müssen wir darüber viel häufiger reden. Uns fällt es nicht leicht, weil wir uns bestätigt fühlen, dass ein großer Erfolg des PSN heute - eine Konnektivitätsrate von 70% bei allen Konsolen - darauf basiert, dass wir diese große Einstiegshürde beseitigt haben.
Müssen Käufer von gebrauchten PlayStation 3-Spielen in Zukunft mit einer Zusatzgebühr rechnen, um online spielen zu dürfen? Noch gibt es scheinbar keine festen Pläne, aber in Zukunft könnten zumindest First-Party-Spiele von Sony nach EAs "Project Ten Dollars" (s. Originalmeldung) funktionieren.
Quelle: gamesindustry.biz
Originalmeldung vom 10.02.2010: Der Handel mit gebrauchten Spielen bringt Entwickler und Publisher seit geraumer Zeit auf die Palme, da bei solchen Geschäften nur der Verkäufer selbst profitiert und nicht diejenigen, die für das Spiel ursprünglich verantwortlich waren.
Nun hat sich Electronic Arts dazu entschlossen, erste Maßnahmen gegen diesen Markt zu ergreifen. Der Titel des dazugehörigen Projekts: Project Ten Dollars. Dabei handelt es sich um eine Praxis, die die Firma seit dem Erscheinen von Dragon Age: Origins verwendet: Spieler, die eine Neu-Version von Dragon Age gekauft haben, können auf den Download Content "Im Stein gefangen" kostenlos zugreifen, während Käufer einer gebrauchten Version dafür zahlen müssen. Ähnlich wird Electronic Arts mit dem DLC zu Mass Effect 2 umgehen, der den Söldner Zaeed ins Spiel integriert.
Auf diese Marketing-Strategie kam der CEO von Electronic Arts, John Riccitello, nach einem Brainstorming mit seinem Team im letzten Jahr. Project Ten Dollar siehtauch für zukünftige Spiele vor, Käufer von neuen Spielen mit kostenlosen Zusatzinhalten zu belohnen, während Besitzer von Spielen aus zweiter Hand für dieselben Inhalte den Gegenwert von 10 Dollar oder mehr zahlen müssen.
Quelle: BusinessWeek
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Ich denke es wird bald eine Zeit geben in der die Publisher ihre Spiele eh nicht mehr auf ein Medium pressen sondern nur noch per Download oder Stream anbieten. Dann ist es eh aus mit dem Spieleweiterverkauf.
In Sachen Neupreis stimme ich Scherpi völlig zu, der Neupreis ist viel zu hoch. Würde ein Spiel nur 30-40€ kosten so würde ich mir öffters mal ein Spiel kaufen aber für zum Teil 69€ können die das sowas von knicken.
Einige Ttitel sind doch so kurz, das man sie locker in der Videothek ausleichen kann und innerhalb von 2 Tagen druchgespielt hat.. Ich kaufe wenn dann immer bei Amazon wenn die Spiele schon so 5-6 Monate draußen sind und bezahle so um die 30€, das halte ich für einen guten Preis.
Die reichen kriegen den Hals einfach nicht voll. Ich kann ja nachvollziehen, dass Raubkopierer der Industire schaden und amn etwas gegen diese Unternehmen muss aber bei jemanden der ein Spiel weiterverkauft hört der Spaß dann aber auch auf.
Im Prinzip sollte man sogar jemanden seine DLCs übertragen können, das währe Kundenfreundlich und würde zumKauf animieren.
Naja die Hauptsache ist doch das die Pinke Pinke stimmt.