Sonic the Hedgehog

Test Markus Rehmann

Sega-Maskottchen Sonic hat seinen ersten Next-Gen-Auftritt. Allerdings ist diese Bühnenshow kein bisschen zukunftsweisend!

Sonic the Hedgehog Wirbelwind Sonic ist zurück und wird erneut mit den teuflischen Machenschaften seines Erzfeindes Dr. Eggman konfrontiert. Mit seiner Roboter-Armee terrorisiert der Schuft diesmal ein idyllisch gelegenes Städtchen. Dieser Schauplatz dient als Oberwelt und ist zudem Ausgangspunkt für die Ausflüge durch abgedrehte Levels. Doch bereits hier verliert man den stacheligen Helden immer wieder unfreiwillig aus den Augen -- verantwortlich dafür ist die teilweise hektisch herumzuckende Kamera.

Nehmen Sie von einem Anwohner einen Auftrag an, müssen Sie mehrere lange Ladephasen in Kauf nehmen. Zwischen langweiligen Sammel- und Suchaufgaben starten Sie dann tatsächlich auch mal in die richtigen Levels. Hier werden Sie mit einem Leveldesign konfrontiert, das seit Sonics Dreamcast-Abenteuern nicht weiterentwickelt worden ist. Unser flinkfüßiger Held wird automatisch durch Loopings oder über Schanzen gescheucht -- nur verhältnismäßig kurzzeitig können Sie den Helden direkt steuern.

Etwas interaktiver zeigen sich einige Snowboard-Sequenzen, denen aber auch irgendwie der Pep fehlt. Man hätte wenigstens ein oberflächliches Trick-System einbauen können. Von der technischen Umsetzung gibt es leider ebenso wenig Positives zu berichten. Die Kulisse der Stadt wirkt platt und sieht überhaupt nicht nach Next-Generation aus. Zudem bauen sich Grafikdetails wie Schatten oder Häuser an einigen Stellen deutlich sichtbar auf.

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