Review: Sonic the Hedgehog

Test Fabian Käufer

Segas flotter Igel kommt ins Straucheln. Nach einem gelungenen Wii-Auftritt versumpft sein PS3-Debüt im schlechten Mittelmaß.

Rasender Igel: Links ist Sonic auf der Flucht vor einem verfressenen Killerwal. Rechts flitzt er durch einen ziemlich öden Stadt-Abschnitt. (PS3) Rasender Igel: Links ist Sonic auf der Flucht vor einem verfressenen Killerwal. Rechts flitzt er durch einen ziemlich öden Stadt-Abschnitt. (PS3) Nachdem uns bereits die Xbox360-Version von "Sonic the Hedgehog" enttäuscht hat, haben wir uns vom PS3-Bruder nicht mehr viel erwartet -- und das zu Recht. Das Ganze fühlt sich an wie eine Reise ins Videospiel-Steinzeitalter. Objekte werden zu spät eingeblendet, Sonic stößt gegen unsichtbare Levelbegrenzungen, und die Kamera zeigt nur selten das, was man eigentlich sehen will -- pfui!

Abgesehen von ein paar netten Partikeleffekten wäre das Spiel selbst auf einer PS2 technisch nicht mehr zeitgemäß. Selbiges trifft auch auf die häufigen Ladezeiten zu, die den Spielfluss gehörig hemmen.

Der Spielablauf bietet "Sonic"-Standards: Der stachlige Held rennt durch die Levels, prescht durch Loopings und sammelt fleißig goldene Ringe ein. Diese bewahren ihn bei Feindkontakt vor dem Ableben. Ein spielerischer Totalausfall ist "Sonic the Hedgehog" nicht, aber man hat vergleichbare 3D-Action schon in sehr viel besserer Form erlebt.

Für ein bisschen Abwechslung sorgen einige Snowboard-Sequenzen, die aber ebenfalls schnell langweilig werden. So können wir das Spiel selbst dem größten "Sonic"-Fan nicht wirklich empfehlen. Soll es unbedingt ein Spiel mit dem blauen Igel sein, holen Sie sich besser "Sonic und die Geheimen Ringe" für Wii. Das macht deutlich mehr Spaß und ist optisch viel ansprechender.

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