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  • Sniper: Ghost Warrior 3 in der E3-Vorschau mit Video - Tolle Grafik, spannendes Gameplay

    Die Entfernung zum Ziel beträgt 100 Meter, die Temperatur 22 °C. Dazu weht ein leichter Wind, die Luftfeuchtigkeit ist hoch. Wir halten den Atem an, korrigieren noch ein letztes Mal die Zieloptik unseres Scharfschützengewehrs nach und drücken den Abzug - Zielobjekt ausgeschaltet! - Sniper: Ghost Warrior 3 präsentiert sich bei unserem Anspieltermin der Xbox-One-Version absolut spannend.

    Der Untertitel auf dem Logo-Banner des Titels im Messe-Stand lautet: "More than a sniper, more than a fighter." – Dieses Motto erweist sich schon in der Präsentation als gerechtfertigt. In Sniper steckt eine ganze Menge mehr, als ein simpler Scharfschützen-Shooter. Zurückgelassen hinter feindlichen Linien operiert unser Held in einem riesigen Gebiet, das in Georgien angesiedelt ist. Das Spielkonzept ist auf eine Open-World-Erfahrung mit eingebetteter Storyline hin ausgelegt. Die spielerische Freiheit dabei lässt sich am ehesten mit Titeln wie Far Cry 3 und Far Cry 4 vergleichen. Ihr seid dabei in ein Bürgerkriegsszenario verstrickt und erledigt darin eine Vielzahl an Missionen. In der Spielwelt trefft ihr auf unterschiedliche Fraktionen Georgiens, mit denen ihr interagieren könnt, um beispielsweise neue Aufträge zu erhalten.

    Realismus ist bei Sniper: Ghost Warrior großgeschrieben, das macht sich zum Beispiel beim Sniper-System deutlich bemerkbar. Darin spielen Faktoren wie die Entfernung zum Ziel, Temperatur, Windstärke und Luftfeuchtigkeit eine große Rolle. Auch die Position des Schützen spielt dabei eine Rolle. Wer versucht, im Stand einen vernünftigen Schuss anzubringen, dürfte bald fluchen. Im Knien oder liegend aufgestützt funktioniert das hingegen viel besser.

    Wie sich der hohe Realimsus-Anspruch in Sniper: Ghost Warrior 3 auswirkt, dürfen wir selber ausprobieren – die Entwickler ließen uns dafür die Xbox-One-Version anspielen.

    Tolle Optik und Umgebung, spannendes Gameplay

          

    Schon auf den ersten Metern in der Spielwelt fällt uns die schöne Grafik auf. Schon auf den ersten Metern in der Spielwelt fällt uns die schöne Grafik auf. Quelle: CI Games Schon auf den ersten Metern in der Spielwelt fällt uns die schöne Grafik auf. Dazu sorgen schicke Lichteffekte und das dynamische Wettersystem für eine tolle Atmosphäre. Auch der Wind wird akkurat simuliert und lässt die Vegetation sich realistisch bewegen. Das erste Ziel unserer Demo-Mission besteht darin, unseren nächsten Unterschlupf zu erreichen, im Spiel als "safehouse" bezeichnet. Darin könnt ihr dann Ausrüstung und Waffen finden und eure Schießprügel modifizieren. Ein Laptop im Unterschlupf dient dazu, neue Missionen zu erhalten. Doch erst mal müssen wir uns überhaupt bis zu unserem Unterschlupf durchschlagen, denn die Gegend ist durchsetzt mit Gegnern und Minen. Darüber hinaus patroulieren am Himmel Helikopter, die auf uns aufmerksam werden, sobald wir in den Kegel ihrer Scheinwerfer gelangen.

    Aufklärung ist überlebenswichtig

          

    Die Überlebenschancen eures Schützen hängen davon ab, wie gut ihr es versteht, nicht entdeckt zu werden. Dementsprechend ist es immens wichtig, sich Informationen über vermintes Terrain und Standorte von Gegnern herauszufinden. Euch steht dafür eine Helferdrohne zur Verfügung. Damit fliegt ihr durch das Gelände. Sobald ihr Gegner damit entdeckt habt, werden diese auch auf einer Minimap rot dargestellt. Auch Minen lassen sich mit der Drohne prima ausspähen. Allerdings gilt für das elektronische Flughelferlein genau das Gleiche wie für euren Helden: Bloß keine Aufmerksamkeit erregen, denn wenn die Drohne erst mal abgeschossen wurde, wird es schwierig für euch, am Leben zu bleiben.

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    Sniper: Ghost Warrior 3 - E3-Fazit nach Hands-on mit Spielszenen im Video

    Pfadfinder ohne Lederstrumpf – der Scout-Modus in Sniper: Ghost Warrior 3

          

    Neben der Drohne enthält Sniper auch einen so genannten Scout-Modus. Sobald ihr diesen aktiviert, seid ihr in der Lage Fußspuren zu finden und zu analysieren. Das gibt euch dann zum Beispiel Auskunft darüber, um was für eine Art Mensch es sich handelt – wie groß und schwer er war und etliche Details mehr. Auch Patrouillenwege könnt ihr so auskundschaften, ebenso Fallen und Minen. Auch sehr cool: Mit aktiviertem Scout-Modus zeigt euch das Spiel in Form von Silhouetten an, wo ihr euren Schützen effektiv postieren könnt.

    Je besser man seine Umgebung aufklärt, um so mehr lassen sich die nächsten Schritte planen. In unserem Fall heißt es zunächst, den Unterschlupf (safehouse) zu erreichen. Wie wir das anstellen, bleibt uns völlig frei gestellt. Beim Bewegen nutzen wir Gelände und Wetter aus – bei Regen beispielsweise oder bei Nebel entdecken uns Gegner logischerweise viel später als bei strahlendem Sonnenschein.

    Im Safehouse angekommen, schauen wir uns um, stecken ein paar Medikits ein, schnappen uns eine bessere Waffe (ihr schaltet im Verlauf des Spiels mehrere Scharfschützengewehre frei), eine Schutzweste und checken das Laptop auf Nachrichten. Wir erhalten den Auftrag, einen feindlichen General auszuschalten.

    Nicht nur eliminieren, sondern auch verduften

          

    Die Missionen in Sniper: Ghost Warrior 3 sind so angelegt, dass es nicht reicht, die Zielperson zu eliminieren, sondern ihr müsst auch einen Fluchtweg planen. In der Regel bricht nach erfolgtem Schuss auf die Zielperson die sprichwörtlich Hölle los: Soldaten und Helikopter suchen nach euch und ein offenes Feuergefecht überlebt euer Scharfschütze nicht. Trotzdem ist bei einem Alarm die Mission nicht gleich verloren, sondern es wird nur schwerer, sie erfolgreich abzuschließen. Wer hier allerdings rasante Shooter-Action vermutet, der ist auf dem Holzweg. Sniper lebt von seinem Stealth-Gameplay, dem Katz-und-Mausspiel mit den Gegnern, und das funktionierte in der Demo-Version, die wir spielen durften, erstaunlich gut. Sogar als uns ein Helikopter entdeckte und verfolgte, konnten wir ihm geschickt aus dem Weg gehen und zum Gegenangriff übergehen.

    Mit aktiviertem Scout-Modus lassen sich nämlich auch Schwachpunkte optisch hervorheben. Im Falle des Angriffshubschraubers etwa der Tank oder das Waffensystem.

    Wer fleißig das Terrain auskundschaftet, bekommt damit auch mögliche Spots auf der Karte markiert. Wer fleißig das Terrain auskundschaftet, bekommt damit auch mögliche Spots auf der Karte markiert. Quelle: CI Games Wer fleißig das Terrain auskundschaftet, bekommt damit auch mögliche Spots auf der Karte markiert, von denen man aus das aktuelle Missionsziel eliminieren kann. Das kann ein weit entfernter Scharfschützenplatz sein, der vielleicht leichter zu erreichen, aber dafür der Schuss von dort auch erheblich schwieriger ist. Der richtige Fleck für die Zielausschaltung könnte sich aber auch in einem geschützten Bereich sein, den das Zielobjekt entlang marschiert. In unserer Beispielmission gibt es tatsächlich eine solche Stelle, doch ist es kniffelig, unbemerkt an diese Position zu gelangen. Wir müssen dazu eine stark bewachte Brücke passieren – auch bei solchen Objekten lässt und das Spiel freie Hand, wie wir passieren. Wir könnten uns etwa über das Brückengeländer und die Mauervorsprünge im Klettern versuchen, mithilfe eines Seils abseilen, an den patrouillierenden Wachen vorbeischleichen, die Brücke unterhalb durchqueren oder sukzessive die Gegner aus dem Weg räumen. Sniper bietet in jeder Situation dem Spieler die Möglichkeit, mehrere Spielstile auszuprobieren, um effektiv und unbemerkt vorzugehen.

    Sollte es dennoch zu einem Alarm kommen, wird es richtig anspruchsvoll, denn die KI verhielt sich in der angespielten Mission ziemlich clever. Während Helikopter unsere vermutliche Position mit Scheinwerfern absuchen, teilen sich anrückende Gegner auf, versuchen uns zu umgehen – das sorgt für viel Spannung. Die feindlichen Einheiten stellen jederzeit eine waschechte Bedrohung dar. So erklären uns die Entwickler auch schmunzelnd: "In Sniper werdet ihr keine Gegner vorfinden, die in regelmäßigen Abständen ihre Waffe einfach weglegen, um eine Zigarette zu rauchen oder anderweitig achtlos zu sein." Das klingt wahrlich richtig gut, und beim Spielen zeigte es sich auch, dass mit der KI nicht zu spaßen ist.

    Allerdings konnten wir dennoch einen kleinen Lapsus in puncto Realität bemerken. Etwa dann, als wir einen Gegner per Messerangriff aus dem Hinterhalt umnieteten. Beim Ableben stieß das Opfer noch einen gurgelnden Schrei aus, der ziemlich laut war und damit auch ganz schön weit zu hören gewesen sein müsste. Trotzdem blieb ein feindlicher Scharfschütze, der in nicht allzu weiter Entfernung in seiner Deckung von uns abgewandt kauerte, reglos – ein Bug?

    Was in der vorgestellten Version allerdings noch gänzlich fehlte, war die Bullet-Cam, der coole aber auch makabere Zeitlupenmodus, der in expliziter Darstellung zeigt, wie sich ein Scharfschützenprojektil realistisch in einem menschlichen Körper auswirkt. Im fertigen Spiel soll die Bullet-Cam dann aber auch mit am Start sein. Erscheinen soll Sniper: Ghost Warrior 3 in der zweiten Jahreshälfte von 2016, für PC, Xbox One und PS4.

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http://www.gamesaktuell.de/Sniper-Ghost-Warrior-3-Spiel-55118/News/E3-Vorschau-mit-Video-Tolle-Grafik-spannendes-Gameplay-1162486/
19.06.2015
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2015/06/Sniper_Ghost_Warrior_3_E3_2015_Screenshots__3_-pc-games_b2teaser_169.jpg
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