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  • Slime Rancher angespielt: Reich werden mit Schleimexkrementen

    Niedlich, komisch und einfach nur verrückt: Slime Rancher hat schon in der Early Access-Version die Herzen vieler Spieler erobert. Kein Wunder, verwandeln wir hier doch Häufchen putziger Schleimmonster in Bares. Wir haben die Farmer-Simulation des Indie-Entwicklers Monomi Park angespielt und verraten euch, für wen die veranschlagten 20 Euro Kaufpreis gut angelegt sind.

    Es ist vielleicht irgendwo nachvollziehbar: Als der Chefredakteur mit der Bitte an mich herantrat, in ein Early-Access-Spiel hineinzuschnuppern, indem es ums Aufziehen schleimiger Kreaturen geht, bin ich nicht gerade vor Freude aus dem Stuhl gekippt. Ob andere Spieler wie ich empfunden haben, bevor sie Slime Rancher ausprobiert haben, darüber vermag ich nur zu spekulieren. Fest steht indes, dass die jüngst veröffentlichte Early Access-Version auf Steam auf überwiegend regen Zuspruch gestoßen (über 96 Prozent der Nutzerkritiken sind positiv). Haben wir es hier also mit einem unterschätzten Meisterwerk zu tun? Mitnichten, aber Spaß macht die Farmer-Simulation, für die Entwickler Monomi Park immerhin 20 Euro veranschlagt, durchaus - sofern einem beim Anblick des putzigen Grafikstils nicht sofort der Brechreiz überkommt.

    In Slime Rancher übernehmen wir die Kontrolle über Beatrix LeBeax, die auf einem weit von der Erde entfernten Alien-Planeten eine Ranch betreibt. Anfangs ist unsere Farm noch weitgehend trostlos, das gilt es im Spielverlauf zu ändern. Statt mit Sense und Harke, sind wir in Slime Rancher mit einem Vacpack unterwegs, eine Art überdimensionierten Staubsauber. Damit sammeln wir neben Nahrungsmitteln wie Gemüse und Früchten auch Schleimwesen auf, die sich in zig verschiedenen Variationen auf dem Planeten tummeln. Um die Glibbermonster in Schach halten zu können, errichten wir zunächst an vorgegebenen Plätzen unserer Ranch umzäunte Gehege, die wir später auch ausbauen dürfen. Reicht das Standardgehege für die ersten, pinken Schleimer im Spiel aus, sind andere Monstertypen anspruchsvoller und fordern aufgrund Lichtempfindlichkeit eine spezielle Dachkonstruktion.

    Nun ist auch in Slime Rancher nicht alles kostenlos. Die für den Ausbau der Farm erforderliche Knete verdienen wir uns, indem wir die drollig dreinschauenden Biester füttern. Dabei ist zu beachten, dass einige Schleimer bestimmte Essensvorlieben haben. Mit Infos diesbezüglich hilft uns eine integrierte Enzyklopädie aus. Gärten und Hühnerställe liefern uns in regelmäßigen Zeitabständen Nahrung, die wir mit unserem Vacpack aufsaugen und direkt ins Gehege mit Schleimmonstern pusten. Haben wir alles richtig gemacht, fressen uns die Wesen aus der Hand und hinterlassen dann Häufchen. Und auf die sind in der offenkundig verrückten Welt von Slime Rancher alle scharf! Denn die Schleimexkremente lassen sich an Automaten zu bare Münze machen. Den Preis bestimmt der Seltenheitsgrad. Kot rarer Glibbermonster ist wertvoller als der herkömmlicher.

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    Slime Rancher: Harvest Moon-Kopie in Ego-Perspektive im Let's-Play-Video

    Um uns die besonders coolen Schleimer einzuverleiben, müssen wir unsere Farm verlassen und in die weite Welt hinausziehen. Nicht alle Aliens sind harmlos, einige Schleimtypen können uns bei Kontakt verletzten und sogar umbringen. Dann ist das Spiel zwar nicht vorbei, aber wir verlieren alle unterwegs aufgesammelten Gegenstände. Da der Schwierigkeitsgrad relativ niedrig angesiedelt ist, stellen sich praktisch jedoch nie ernsthafte Gefahrensituationen ein. Im späteren Spielverlauf lassen sich Schleimrassen miteinander kreuzen, außerdem schalten wir von der Farm aus nach und nach Zugänge zu neuen Regionen frei, etwa zu einer umliegenden Grotte. In der von uns gespielten Early-Access-Version mangelt es grundsätzlich aber noch an Inhalten. Und da die Wirtschaftssimulation nicht außergewöhnlich komplex ist, sich Arbeitsschritte schnell wiederholen und es insgesamt an Herausforderungen mangelt, ist aus Slime Rancher meinem Eindruck nach schnell die Luft raus.

    Das kann und wird sich vermutlich im Laufe der Entwicklung aber noch ändern. Wer sich mit dem Causal-lastigen Spielkonzept anfreunden kann und Unterhaltung für einige Stunden sucht, kann einen Blick riskieren. Slime Rancher befindet sich noch bis voraussichtlich Herbst 2016 im Early-Access-Stadium. Die Entwickler versprechen, den Preis während der Entwicklung und nach Ende der Phase nicht zu erhöhen.

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Slime Rancher
Slime Rancher angespielt: Reich werden mit Schleimexkrementen
Niedlich, komisch und einfach nur verrückt: Slime Rancher hat schon in der Early Access-Version die Herzen vieler Spieler erobert. Kein Wunder, verwandeln wir hier doch Häufchen putziger Schleimmonster in Bares. Wir haben die Farmer-Simulation des Indie-Entwicklers Monomi Park angespielt und verraten euch, für wen die veranschlagten 20 Euro Kaufpreis gut angelegt sind.
http://www.gamesaktuell.de/Slime-Rancher-Spiel-56527/Specials/Slime-Rancher-angespielt-Reich-werden-mit-Schleimexkrementen-1183775/
20.01.2016
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