Die Party tobt, aber die Stimmung ist im Keller? Die Zeit ist reif für Sonys neuesten Karaoke-Wahnsinn!
Schlag auf Schlag! Konnten wir uns erst kürzlich über "Singstar: The Dome" freuen, kommt jetzt schon Nachschub in unsere hauseigene Karaoke-Bar. Und das ist auch gut so. Denn die Songauswahl des Vorgängers hat überwiegend die jüngeren "Sänger" unter uns angesprochen. Bei "Singstar ?80s" ist der Name Programm. Man schwelgt sofort in Erinnerungen und trällert Titel wie "Sternenhimmel", "Bruttosozialprodukt" oder "The Power of Love". Die komplette Songliste der deutschen Version könnt ihr rechts oben studieren.
Die etwas andere Bar
Auch diesmal wieder macht das Game nur im Mehrspieler- beziehungsweise Party-Modus wirklich Spaß. Hier könnt ihr euch als Solist beweisen, im Duett mit- oder gegeneinander trällern, das Mikrofon reihum weitergeben und bei großen Runden mit zwei Teams à vier Personen aufeinander einsingen, bis die Fenster springen oder aber der Nachbar klingelt.
Bei euren Gesangseinlagen müsst ihr vor allem auf die richtigen Töne und den passenden Rhythmus achten. Anders als in typischen Karaoke-Bars solltet ihr bei "Singstar" nicht nur den eingeblendeten Text nachsingen, sondern auch noch die Tonhöhen und -- tiefen möglichst genau treffen. Je näher ihr an den Original-Song herankommt, desto mehr Punkte wandern auf euer Konto.
Schadenfreude ganz groß!
Nach wie vor regiert hier König Spott. Es gibt doch nichts Schöneres, als vermeintliche Gesangstalente für eine dürftige Performance auszulachen oder ihnen nach einem guten Singsang zuzujubeln. Apropos Singsang. Es gibt einen neuen Zweispieler-Modus: Sing-Song. Dieses Minigame scheint eine Hommage an den Atari-Klassiker "Pong" zu sein. Bei diesem alten Ping-Pong-Spiel klatscht man den Ball so lange hin und her, bis ein Spieler nicht mehr rankommt und der Kontrahent dafür einen Punkt kassiert.
Die "Schläger" sind im musikalischen Tischtennis genau wie im Original stinknormale Balken. Singt ihr einen hohen Ton, bewegt sich der Balken nach oben. Bei einem tiefen Ton entsprechend nach unten. Bis zehn geht's und gut ist. Das Minispielchen ist auf jeden Fall eine nette Dreingabe, die man mal zwischendurch spielen... äh, singen kann.
