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  • Silent Hunter 4

    Zum vierten Mal tauchen die Grauen Wölfe der Spitzen-Simulation ab. Diesmal geht’s in den Pazifik, wo japanische Schlachtschiffe, gigantische Grafik und bessere Bedienung warten.

    Silent Hunter 4 Simulationen sind tot, sagt die Planungsabteilung des einen Publishers -- und gibt ein maues Echtzeit-Strategiespiel in Auftrag. Simulationen sind quicklebendig, schwärmt Ubisoft, zählt die Einnahmen aus den Sturmovik-Verkäufen und sehnt die Veröffentlichung von Silent Hunter 4 herbei. Der Vorgänger findet 2006 reißenden Absatz. Teil 4 prophezeien wir ebenso viel Erfolg, denn der macht (fast) alles deutlich besser als der schon spitzenmäßige dritte Part.

    Es gibt Reis, Baby!

    Der Untertitel Wolves of the Pacific lässt es erahnen: Die grauen Tage im Atlantik sind vorbei. Diesmal stürzen wir uns in die gigantische Seeschlacht zwischen Alliierten und Japanern. In der Kampagne heuern wir 1941 auf einem amerikanischen U-Boot an, mit dem wir bis 1945 die kaiserliche Marine abrüsten sollen.

    Falls Sie diese Zeilen studieren, weil Sie sich hier die im DVD-Video versprochenen Details zur Karriere erhoffen, müssen wir Sie allerdings enttäuschen. Die ist in unserer Vorabversion noch nicht enthalten; wir können fünf der 15 geplanten Schnelleinsätze antreten. Schade, denn just der Feldzug ist der einzige große Schwachpunkt des dritten Teils. Dort reiht sich Patrouille an Patrouille, die eigentlich spannenden Konvoijagden werden bald langweilige Routine.

    Mehr Funk im Verkehr

    Damals und heute (rechts): Grafisch hat Silent Hunter einen Riesenschritt nach vorne gemacht. Dank besserer Bedienleisten steuert es sich flotter. Damals und heute (rechts): Grafisch hat Silent Hunter einen Riesenschritt nach vorne gemacht. Dank besserer Bedienleisten steuert es sich flotter. Silent Hunter 4 soll das Kapitänsdasein spannender inszenieren. Mit mehr Funkverkehr beispielsweise auf besonders lohnenswerte Ziele aufmerksam machen. »Hey«, könnte da eine Meldung lauten, »unsere Flugzeuge haben da einen japanischen Trägerverband vor Midway ausgemacht. Schaut doch mal vorbei, ihr seid doch in der Nähe.« Je weiter wir uns auf der Tonnageliste hocharbeiten, desto mehr Spezialaufgaben schiebt uns das Oberkommando zu. »Einer unserer Piloten musste in Ihrem Sektor notwassern -- fischen Sie ihn auf!« Wir greifen in Überwasserschlachten ein, spielen Fotoaufklärung oder setzen Spione ab.

    Außerdem soll der automatisch generierte Schiffsverkehr wesentlich umfangreicher und dynamischer werden. Endlich soll es sich lohnen, sich in einen feindlichen Hafen einzuschleichen: Dort ist fette Beute unter vor Anker liegenden Handelsschiffen zu machen, und mit etwas Glück kehren vielleicht gerade dicke Kriegspötte vom Kampfeinsatz heim.

    Für Kapitäne und Leichtmatrosen

    Auch Trägerflugzeuge und landgestützte Geschwader greifen in die Kämpfe ein. Wenn’s schief geht, fischen wir die Piloten aus demTeich. Auch Trägerflugzeuge und landgestützte Geschwader greifen in die Kämpfe ein. Wenn’s schief geht, fischen wir die Piloten aus demTeich. Silent Hunter 4 macht auch die Steuerung noch besser, die im Vorgänger schon sehr gut war. Besser heißt aber nicht simpler: Hobbymatrosen, denen es gar nicht realistisch genug sein kann, dürfen ihre Schusslösungen selbst errechnen. Mit Identifikationshandbuch, Spiegelbild, Entfernungsschätzung und allem drum und dran. Noch näher an der Wirklichkeit als zuvor und endlich mit den nötigen Hilfswerkzeugen (Winkelmesser!). Wer dagegen auf schnelle Action aus ist, der fährt einfach das Periskop aus, sucht sich ein Ziel, loggt es ein und drückt den Abschussknopf -- den Rest erledigt der Rechner. Das Schöne: Dank der umfangreichen Realismusoptionen lassen sich nun auch alle Zwischenstufen verwenden.

    Schicht im Schacht

    Der Lohn der Mühe: Wir erwischen einen Frachter mittschiffs. Der bricht in einer gigantischen Explosion auseinander und versinkt in zwei Teilen. Der Lohn der Mühe: Wir erwischen einen Frachter mittschiffs. Der bricht in einer gigantischen Explosion auseinander und versinkt in zwei Teilen. Im Boot können wir uns nach wie vor frei bewegen, Offizieren und Mannschaft über die Schulter schauen und ihnen Befehle erteilen. Weit schneller und effektiver geht’s allerdings über die Stationsleiste am unteren Bildschirmrand, zumal die weiter entschlackt und überarbeitet wurde.
    Apropos Mannschaft: Wenn wir unsere Laufbahn starten, bekommen wir neben dem Boot auch ein Team zugeteilt. Das gewinnt im Spielverlauf an Erfahrung und lässt unsere Kampfmaschine von Mal zu Mal tödlicher werden. Altgediente Matrosen laden Torpedos nun mal schneller nach als Rekruten. Allerdings müssen wir auch auf unsere Jungs Acht geben, sie auswechseln, wenn sie müde werden, oder bei Verwundungen zum Onkel Schiffsarzt schicken. Um uns das Bemuttern etwas zu erleichtern, dürfen wir jetzt drei Schichten einteilen, die automatisch durchgewechselt werden.

    Kinoreife Kähne

    Die Mannschaft wird nun in drei Schichten eingeteilt. Müde Krieger werden dann automatisch gegen muntere ausgewechselt. Die Mannschaft wird nun in drei Schichten eingeteilt. Müde Krieger werden dann automatisch gegen muntere ausgewechselt. Außerhalb der Stahlhülle erwarten uns die spektakulärsten Neuerungen. Grafisch ist Silent Hunter 4 schlichtweg atemberaubend. Allein die genialen Farbfilter, die alte Filmaufnahmen nachstellen ... fantastisch. Oder das Wasser, das endlich das Adjektiv »fotorealistisch verdient« -- egal, ob es ruhig vor sich hinschwappt oder in meterhohen Wellen über dem Turm bricht. Dem brandneuen, dynamischen Wettersystem sei Dank. Sie merken schon, wir kommen aus dem Schwärmen nicht mehr raus. Aber es stimmt: Silent Hunter 4 ist eines der schönsten Spiele des Jahres. Allein die Tatsache, dass unsere Aale jetzt wirklich Löcher in die gegnerischen Pötte reißen, und wir durch die klaffenden Wunden ins Innere unserer Opfer spähen können ... traumhaft schauderhaft.

    Und es tut sich wirklich was, da oben: Flugzeuge stürzen sich auf Zerstörer, die wiederum aus allen Rohren Flakfäden in die Wolken schicken. Explosionen hinterlassen brennende Treibstofflachen im Wasser, Rettungsboote paddeln durch die Trümmer. Kleiner Dämpfer im Freudentaumel: Die Hardwareanforderungen sind entgegen der ersten Versprechungen nicht von schlechten Eltern. Vor allem die Grafikkarte wird bei vollen Details arg strapaziert. Die Beta will mindestens eine Geforce 7800 und 2 GByte Hauptspeicher.

    Jäger und Gejagter

    In einigen Szenarien beharken sich Überwasserschiffe gegenseitig. Auch in der Kampagne soll es zu solchen Seeschlachten kommen. In einigen Szenarien beharken sich Überwasserschiffe gegenseitig. Auch in der Kampagne soll es zu solchen Seeschlachten kommen. Leider auch noch nicht ausprobieren können wir den Multiplayer-Modus, der mit einer interessanten neuen Spielvariante aufwarten wird: Rudel gegen Konvoi. Einer der bis zu acht Teilnehmer wird darin über die strategische Karte einen Geleitzug mit Frachtern und Eskortschiffen steuern, während der Rest versucht, seine Schützlinge auf den Meeresgrund zu schicken. Hoffentlich plagen den Mehrspieler-Part nicht dieselben technischen Probleme wie (zumindest anfangs) den Vorgänger.

  • Aktuelle Simulation-Spiele Releases

    Cover Packshot von Landwirtschafts-Simulator 17 Release: Landwirtschafts-Simulator 17 Focus Home Interactive , Giants Software
    Cover Packshot von Into the Stars Release: Into the Stars
    Cover Packshot von Der Landwirt 2016 Release: Der Landwirt 2016 Bandai Namco , VIS Entertainment
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Silent Hunter 4: Wolves of the Pacific
Silent Hunter 4
Zum vierten Mal tauchen die Grauen Wölfe der Spitzen-Simulation ab. Diesmal geht’s in den Pazifik, wo japanische Schlachtschiffe, gigantische Grafik und bessere Bedienung warten.
http://www.gamesaktuell.de/Silent-Hunter-4-Wolves-of-the-Pacific-Spiel-33036/News/Silent-Hunter-4-723315/
04.04.2007
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2007/03/v_silent_hunter_06_03_070301145824.jpg
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