Silent Hill 4 - The Room
So ungefähr beginnt das Horror/Survivalspiel Silent Hill 4: The Room. Henry Townshend ist vor zwei Jahren in das Apartment eingezogen, doch seit fünf Tagen ist alles anders. Er wird von Albträumen geplagt, seine Wohnungstür wurde von innen mit Ketten versperrt, die Fenster lassen sich nicht mehr öffnen, Radio und Fernsehen funktionieren nicht mehr und niemand kann Henry hören. Der einzige Weg irgendwohin ist ein Loch in der Wand im Bad. Nachdem Henry das erste Mal durch das Loch auf das Licht zugekrochen ist findet er sich auf einer Rolltreppe in einem U-Bahnhof wieder, scheinbar in dem, den er von seinem Fenster aus sehen konnte. Eine Frau steht am Ende des Ganges, er hat sie auch vom Fenster aus gesehen.
"It's just a dream" sagt sie, was sollte es auch anderes sein? Alles wirkt so verzerrt, die Schrift auf den Plakaten an den Wänden ist vollkommen unleserlich verwischt und irgendwie sieht es doch anders aus als der normale U Bahnhof. Sie würde sich gerne von Henry nach draußen führen lassen, jedoch werden sie bald schon wieder getrennt als ihr plötzlich schlecht wird, direkt vor der Damentoilette. Zufall? Henry wartet, als langsam die Tür zur Herrentoilette aufgedrückt wird, ein Hundekadaver ihm vor die Füße fällt und andere Hunde aus der Toilette kommen. Hunde? Blinde Hunde mit Zungen die über den Boden schleifen, die stellenweise kahl sind, denen man sogar bis auf die Sehnen und Muskeln schauen kann.
Diese Snifferdogs sind nur einer von vielen Gegnertypen die einem in Silent Hill 4 begegnen, mitunter gibt es auch Mothbats (Wesen, die aussehen wie eine Mischung aus Motte und Fledermaus...wie der Name vermuten lässt), Rubber Faces (affen- oder menschenähnliche Gestalten ohne wirklich erkennbares Gesicht) und die Victims. Die Victims sind ein besonderer Gegnertyp, sie sehen aus wie Menschen, sind unsterblich, Schaden Henry allein durch ihre Anwesenheit, können sich durch Wände bewegen und schweben. Das sind natürlich noch nicht alle Gegner und die Victims haben natürlich noch einige, spezielle Fähigkeiten, die ich aber hier besser nicht verraten werde, da es sonst doch schon etwas zu viel vorwegnehmen könnte. Es laufen Henry auch noch einige andere, richtige Menschen über den Weg, auch ein ungewöhnlicher Mann in blauem Mantel der später im Spiel noch viel an Bedeutung gewinnt.
Das Ziel des Spiels ist recht einfach, überleben und irgendwie versuchen, aus der Wohnung zu kommen. Dabei muss man einige Rätsel lösen, viele Kämpfe bestehen und möglichst den Victims ausweichen, die glücklicherweise nur selten in Gruppen auftauchen.
Man muss für Silent Hill 4 nicht die anderen Teil gespielt haben, jedoch ist es ganz nützlich, da man so mehr über den Hintergrund erfährt, nötig ist es aber bei weitem nicht. Ich habe Silent Hill 4: The Room auch als Erstes gespielt und hatte keine bedeutenden Nachteile. Nur um die Story komplett zu erfassen, warum was geschieht, sollte man sich natürlich mehr mit Silent Hill beschäftigen.