Silent Hill 2 - Director's Cut - Leser-Test von Harlequin
James Sunderland erhält einen Brief seiner Frau Mary, die vor drei Jahren gestorben ist. In ihm steht, dass sie auf ihn an ihrem "besonderen Platz" in der Stadt Silent Hill wartet. Kurz nachdem James sich auf den Weg von einer Aussichtsplattform nach Silent Hill macht, trifft er auf einem Friedhof eine junge Frau, Angela Drosco, die auf der Suche nach ihrer Mutter ist. Sie warnt James davor, die Stadt zu betreten, sie sei gefährlich. James ignoriert diese Warnung, und kurz nachdem er Silent Hill betreten hat, merkt er, dass sie recht hatte. Ein menschenähnliches Wesen, die Arme wie mit einer Zwangsjacke mit Haut an den Körper gepresst, das Gesicht auch mit Haut überspannt, steht gebeugt über der Leiche eines Mannes. Auf der Suche nach Mary trifft James in einer Tanzbar auf Maria, die Mary wie aus dem Gesicht geschnitten ist, jedoch eine vollkommen andere Persönlichkeit und Stil hat.
Auch trifft man auf den kindlichen und übergewichtigen Eddie, ein kleines Mädchen namens Laura und wieder auf Angela.
Im Spielverlauf trifft man auf viele Kreaturen wie die erwähnten Lying Figures, Mannequins, welche stark an zwei Beinpaar von Schaufensterpuppen erinnern, die miteinander verschmolzen wurden, natürlich wieder Nurses , deren Gesicht grotesk angeschwollen und deformiert ist und selbstverständlich, wahrscheinlich die beliebteste Kreatur in allen Silent Hill Teilen, Pyramid Head, eine menschenähnliche Kreatur mit einer großen Pyramide aus Stahl als Helm/Kopf (man weiß es nicht genau) und einem gewaltigen Messer, das man später im Spiel auch als Waffe finden kann und viele mehr. Waffen gibt es vergleichsweise wenige, bei der ersten Begegnung mit der Lying Figure findet man die Erste, ein Holzbrett (Wooden Plank). Später findet man noch eine Pistole, eine Schrotflinte, ein Jagdgewehr, natürlich die Steel Pipe die in keinem Silent Hill fehlen darf und das Great Knife, die Waffe des Pyramid Heads. Es gibt auch zwei versteckte Waffen, eine Kettensäge und eine Spraydose, die Gegner kurzzeitig betäubt.
Die Grafik ist stimmungsvoll, atmosphärisch und passend, jedoch nicht die Beste. Hier ein Beispielscreen der PC-Version, damit ihr euch ein ungefähres Bild machen könnt, wie die Grafik ist. Viele Effekte kann man einstellen, wie das Bildrauschen, Lens Flare, High Res Texturen und so weiter. Es gibt nebenbei bemerkt auch einige gerenderte Zwischensequenzen. Natürlich ist der Sound und Soundtrack wie immer außerordentlich und trägt sehr zu der Stimmung bei. Meiner Meinung nach besitzt die Silent Hill-Reihe einen der wenigen Soundtracks, die man sich auch außerhalb des Spieles gut anhören kann.
Die Story des Spiels ist wie immer sehr komplex, viele Dinge sind offensichtlich doch ebenso viele oder noch mehr Elemente, Hintergründe, genauere Erklärungen erfährt man nur, wenn man sich stark mit der Story, den Kreaturen, Charakteren, der Umgebung und so weiter befasst. Man muss sehr aufmerksam durch Silent Hill gehen um mehr zu erfahren, vieles ist nicht festgelegt, man kann selbst Theorien erschaffen und sie mit anderen Silent Hill-Fans teilen.
- Schlagwörter:
- , silent hill