In einer verwahrlosten Welt wie Junkyard ist es kein Wunder, dass jeder vom Paradies träumt. Doch bevor sich die Pforten der Glückseligkeit öffnen, müsst ihr den Weg dorthin mit den Leichen verfeindeter Klans pflastern.
Andere Länder, andere Sitten: "Digital Devil Saga" versetzt euch in die ebenso futuristische wie heruntergekommene Welt von Junkyard, die in sechs Gebiete unterteilt ist. In jedem Areal herrscht ein anderer Klan und kämpft um die Vorherrschaft sowie den damit verbundenen Einzug ins Nirwana. Denn eine alte Legende besagt: Nur jener Stamm, der über die anderen triumphiert, erhält die Erlaubnis, das paradiesische Land zu betreten. Doch eines Tages wird dieses alte Reglement um eine Komponente erweitert: Sera, ein junges, schwarzhaariges Mädchen.
Wat, wer bist du denn?
Die Kleine stößt auf unerklärliche Weise zu eurem Klan: Während ihr euch ein erbittertes Gefecht mit verfeindeten Vanguards liefert, explodiert plötzlich auf dem Schlachtfeld eine mysteriöse Pflanze. Ein greller Lichtstrahl blendet alle Anwesenden und schickt sie ins Reich der Träume. Als ihr wieder zu euch kommt, ist an der Stelle, wo zuvor die Pflanze stand, ein kleiner Krater, in dem die unbekleidete Sera liegt. Von den Vanguards fehlt jede Spur.
Ihr macht euch unverzüglich auf, deren Basis zu erkunden. Schließlich wollt ihr den Ereignissen auf den Grund gehen! Doch alles, was ihr zu sehen bekommt, ist ein verängstigter Anführer mit einigen wenigen Untertanen. Und damit nicht genug: Die Stammesmitglieder verwandeln sich auch noch vor euren Augen in grässliche Dämonen. Und ihr? Ihr verwandelt euch ebenfalls. Von niederen Instinkten getrieben, verspürt ihr plötzlich den Drang, eure Feinde zu verschlingen.
Wie sich herausstellt, hat es nicht nur euch und die Vanguards erwischt, sondern alle Stämme von Junkyard. Die Einzige, die diese dämonischen Gelüste kontrollieren kann, ist die kleine Sera. Das Dumme an der Sache: Sera hat ihr Gedächtnis verloren. Und um alldem noch eins draufzusetzen, erlässt der Karma-Tempel ein neues Gesetz: Verschlingt die anderen Stämme und bringt das schwarzhaarige Mädchen ins Nirwana!
Eine verwahrloste Welt
In der Rolle des tollkühnen Serph übernehmt ihr die Führung der Embryon. Rollenspiel-typisch trefft ihr auf allerhand Leute, die am Straßenrand oder in der Gegend herumstehen und nur darauf warten, von euch angesprochen zu werden. Auf diese Weise ergattert ihr wichtige Informationen über das Land, aktuelle Geschehnisse und das, was eventuell auf euch zukommen könnte.
Die gesamte Welt ähnelt einem futuristischen Schrottplatz. Obwohl an allen Ecken und Enden "moderne" Computeranlangen herumstehen, wohnen die einzelnen Stämme in verwüsteten und teils verrosteten Gebäuden. Verlasst ihr ein Gebiet, wechselt ihr automatisch auf die Weltkarte. Sobald ihr einen Klan ausgelöscht habt, erscheint auf der Karte ein neues Territorium, das ihr bereisen könnt. Die Areale eurer Gegner sind teilweise mit fiesen Fallen und verzwickten Labyrinthen versehen. Auch wartet das ein oder andere Schalter-Tür-Rätsel auf euch, oder ihr müsst bestimmte Zeichen richtig zu deuten wissen, um dem virtuellen Tod von der Schippe zu springen.
