Second Sight
Im August 2004 kam ein Spiel heraus, welches sich mit einem kleinen Feature von den üblichen Actionspielen abhebte. Das Spiel heißt Second Sight und das Feature nennt sich „Psi-Fähigkeit“. Darin enthalten sind unter anderem Telekinese, Projektion und Heilung. Doch Second Sight ist nicht einfach nur ein Actionspiel mit Psi-Kräften, es bietet viel mehr.
Die Story
Man wacht am Anfang des Spieles in einem Krankenbett auf, ohne jegliche Erinnerung daran, wie man dahin gekommen ist oder überhaupt irgendeiner Erinnerung; die Hauptfigur weiß anfangs nichts über sich selbst. Kurz danach erfährt man, dass man John Vattic heißt. Noch ein wenig später wird einem klar, dass man sich gegen die bewaffneten Männer, die John Vattic bewachen mit wirkungsvollen Psi-Kräften wehren kann. Also geht John Vattic auf die Suche nach seiner Identität und der Antwort auf die Frage, wieso er in dem Krankenbett lag. Mit der Zeit entdeckt man immer mehr Fähigkeiten, die man später im Spiel auch dringend braucht.
Das Ungewöhnliche an der Erzählweise in dem Spiel ist die Tatsache, dass fast jedes zweite Level ein Flashback ist – eine spielbare Erinnerung. In den Flashbacks ist man 6 Monate jünger und geht mit einem Team von US-Soldaten in Russland auf die Suche nach einem Wissenschaftler, der nach Amerika flüchten will, weil er nicht mehr einverstanden mit den Arbeitsforderungen seiner Vorgesetzten ist.
Free Radical schienen mit TimeSplitters 2 gezeigt zu haben, dass sie zwar gute Actionspiele entwickeln, aber keine guten Geschichten erzählen können. Doch die Geschichte von Second Sight zieht einen sofort in seinen Bann.
Beim Kauf habe ich ein ähnliches Spiel wie Psi-Ops erwartet, wo das Spiel eigentlich nur um die Psi-Kräfte herum entwickelt wurde, aber in Second Sight steht eindeutig die Geschichte im Mittelpunkt. Ich habe eine halbe Nacht ohne Schlaf verbracht, weil ich unbedingt immer weiterspielen und wissen wollte, wie die Story weitergeht. Hut ab!
Die Mimik
Was Free Radical mit dem Spiel aus der alten Engine von TimeSplitters 2 rausgeholt haben, ist beeindruckend. Ich kenne auf der PS2 kaum Spiele, die besser Emotionen anhand von Gesichtszügen zeigen können.
Obwohl die Charaktermodelle nicht aus besonders viel Polygonen bestehen, ist die Palette an möglichen Gesichtszügen außerordentlich hoch. Dadurch entsteht mehr Intensität beim Spielen und die Figuren erscheinen glaubhafter.
Die Steuerung
Also ich muss zugeben, die Steuerung ist gewöhnungsbedürftig. Ich habe damals vor 2 Jahren Jahren die Demo zwar ausführlich (und sehr oft) gespielt, aber ich musste mich trotzdem wieder langsam an die Steuerung gewöhnen. John Vattic bewegt man zwar wie in dem Genre üblich mit dem linken Analogstick, aber die Steuerung der Psi-Kräfte und das ielen der Waffen mit dem rechten Stick ist für meinen Geschmack ein wenig zu sensibel und leider nicht individuell einstellbar. Merkwürdig, dass dies bei TimeSplitters 2 schon möglich war.
mir gefällt auch, daß psi ops und second sight gegenüber gestellt wurde
ich hab ja second sight auf dem cube, da hats ja mit geist noch ein spiel was ähnlich gelagert ist (mag irgendwie die thematik und die daraus möglichen gameplayideen)
Weiß noch wie ich durchrs Irrenheim gehetzt bin. DasSetting Irrenheim ist einfach toll und wird leider nie volkommen ausgereizt. Die meisten setzen ja auf so en öden Dschungel oder Wüste...