The Old Republic wird Warhammer Online nicht das Wasser abgraben
Star Wars: The Old Republic
Frank Gibeau, Vorsitzender von EA Games, sieht im MMORPG Star Wars: The Old Republic keine hausgemachte Konkurrenz für Warhammer Online: Age of Reckoning. Ob BioWares kürzlich angekündigtes Spiel ein Konkurrent für Mythics Werk sei, kommentiert er mit folgenden Worten: "Nun, ungefähr so sehr wie Need for Speed ein Konkurrent für FIFA ist. Sie konkurrieren im gleichen Genre, haben aber völlig unterschiedliche Zielgruppen."
"Die Kundenbasis von Warhammer überschneidet sich bis zu einem gewissen Punkt mit Star Wars, aber offentsichtlich bringen wir mit dem Star Wars-Universum Millionen neuer Interessenten mit ein."
Auf die Nachfrage, ob die Leute denn genügend Zeit und Geld in unetrschiedliche MMOs investieren könnten gab er sich hoffnungsvoll. So werde zwar bevorzugt in Asien mehr zwischen den Spielen gewechselt, während es in westlichen Gefilden eher monogamisch zugehe. Derzeit beobachte man aber, dass die Leute öfters hin- und herspringen würden. Laut Gibeau werde der Markt zum Start von The Old Republic ziemlich groß sein und Platz für den Erfolg beider Spiele lassen - neben Konkurrenten wie World of Warcraft und City of Heroes. Er bemerkte sogar WoW oft zu spielen und sehr zu mögen.
Blizzards MMO-Geniestreich ist unumstrittener Marktführer und verzeichnet etwa 11 Millionen Abonnenten, während das noch recht junge Warhammer Online derzeit rund 800.000 zahlende Kunden aufweist.
Quelle: Star Wars MMO won't harm Warhammer Online von GamesIndustry.biz.
