Star Wars - The Old Republic: E3- Hands-On zum Online-Rollenspiel
Unser Besuch bei LucasArts begann mit einer Präsentation von Star Wars: The Old Republic. Wir bekamen zuerst bereits bekanntes Material zu sehen. Dallas Dickinson von LucasArts zeigte den neuen Trailer und zählte nochmal Features auf wie die Vollvertonung und das Deckungssystem.
Schnell erfuhren wir dann auch Neues: Die Sternenschiffe wurden gezeigt. Allerdings durften wir nur einen Blick auf zwei kleinere „Anfängermodelle“, die Corellian Vanguard Class und die Fury Class, werfen. In den Schiffen konnte man sich frei bewegen, es gab sogar eine Crew. Freunde sollen die Schiffe ebenfalls betreten können. Die Schiffe sind individuell anpassbar.
Als nächstes zeigte uns Dallas einen Bounty Hunter und seine individuelle Rüstung während des Levelns. Erst schien das unspektakulär, doch mit späterem mit höherem Level, sah die Verkleidung um einiges imposanter aus, wie man es von einem guten MMO eben gewöhnt ist.
PvP-Warzones wurden nur kurz erwähnt. Darin kämpfen beide Parteien groß angelegte PvP-Kämpfe. Die erste Warzone ist auf Alderaan, wo auch der Trailer spielt.
Wir sahen noch eine Gruppenaktion. LucasArts wollte wohl mehr betonen, dass das spiel ein MMO ist und dass man in der Gruppe spielt. Also griffen vier Live-Spieler ein paar Droiden an.
Nach kleineren Kämpfen kam ein großer Droide, der genretypisch mit einer bestimmten Mechanik besiegt werden musste. In diesem Fall wurde der Droide immer wieder von kleineren Maschinen „wiederbelebt“. Jede Klasse musste dabei bestimmte Rollen einnehmen. Das wirkte spektakulär, aber nicht revolutionär. Was uns positiv auffiel war, dass man auch als Gruppe Story-Sequenzen durchlebte.
Danach durften wir Star Wars: The Old Republic endlich anspielen. Wir konnten allerdings nur in die Haut des Kopfgeldjägers schlüpfen, andere Klassen blieben uns verborgen. Das Startgebiet des Kopfgeldjägers war der Bereich, den wir anspielen durften. Die Umgebung wirkte sehr atmosphärisch und brillant designt.
Fähigkeiten, die wir nutzen konnte waren: Normaler Schuss, Flammenwerfer und Raketenwerfer. Der Kopfgeldjäger basiert auf einer Kampfmechanik, bei der durch Fähigkeiten Dampf angesammelt wird, der sich nur langsam wieder abbaut. Dadurch kann man bestimmte fähigkeiten nicht mehr nutzen und muss warten bis der Druck nachlässt, oder benutzt eine Fähigkeit, die Dampf ablässt. Die Einstiegsquest drehte sich um den Spieler, der sich für die "Great Hunt“ einer Schmugglerbande unter Braden anschließt. Der wird später allerdings ermordet und so muss man sich mit Nem'Ro dem Hutten einlassen, um Rache zu üben.
Quests umfassen moralische Entscheidungen: Eine Frau will ihren Sohn, der Jedikräfte hat, zur Sithausbildung schicken. Das will der Vater nicht und entführt den Sohn. Der Spieler muss nun entscheiden, ob der den Sohn der Mutter ausliefert oder die Flucht der beiden deckt. Sehr innovativ !
Unser Ersteindruck zu Star Wars: The Old Republic fällt durchaus positiv aus. Stimmungsvolle Grafik, süchtig machende und toll ausgearbeitete Quests ließen uns den Controller kaum noch loslassen.
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