E3 2011: Höher, schneller, weiter - so spielt sich SSX
Im nächsten SSX-Teil erwarten euch viele abwechslungsreiche Spielmodi.
EAs hauseigene Snowboard-Reihe kehrt mit SSX zurück und wir durften auf der diesjährigen E3 bereits eine Vorabversion spielen. Für das Grundgerüst verwendeten die Entwickler NASA-Satellitendaten aller Gebirge der Erde, die dann nach Spaßpotenzial durchsucht und zu SSX-Pisten umgebaut wurden. Aber nicht nur das: Es wurde sogar eine neue Engine entwickelt, die den Schnee so realistisch wie möglich darstellen soll. Jeder Teil der Schneedecke hat eine gewisse Stress-Schmerzgrenze. Je nachdem, wie viel Kraft man drauf auswirkt, löst sich der Schnee. Das kann von leichten Bröckchen bis zur ausgewachsenen Mega-Lawine alles sein. Darüber hinaus ist jede Kante und jedes Objekt grindbar. Im Fokus liegt ganz klar der Spaß! Insgesamt soll es laut den Entwicklern über hundert Drop-Points (Startpunkte auf den Bergen) geben. Darüber hinaus werden im fertigen Spiel drei Eventtypen zur Verfügung stehen: Rennen (wer als erster im Ziel ist hat gewonnen), Trick (hier gewinnt der Boarder mit den besten Tricks) und Survive (neun sehr abgefahrene Spezialevents, bei denen man heil im Ziel ankommen muss). Die Steuerung wurde ebenfalls überarbeitet. Ähnlich dem Spiel Skate kann man den rechten Analogstick und auch die Tasten für Tricks und Sprünge nutzen. Die Steuerung geht leicht von der Hand und dürfte auch für Anfänger keine Hürde darstellen.
EA präsentierte uns auf der Messe insgesamt drei kurze Level (Race am Kilimanjaro, Trickevent im Hymalaya und eines der 9 Survival Events "Snow" mit Lawinen). Im Renn-Event auf dem Kilimanjaro rasten alle Teilnehmer in die Vulkan-Höhle des Berges. Es geht steil bergab, der Weg verzweigt oft und es gibt viele Möglichkeiten Tricks vom Stapel zu lassen. Trick Events im Hymalaya finden hingegen stets in flacheren Bergregionen statt. Um zu punkten sind hier Grinds und Combos gefragt. Gerät man in den "Tricky"-Punktebereich erzeugt man bei der Landung eine Schockwelle, die das Gelände kurz verformt. Das wiederum lässt sich nutzen, um weitere Tricks auszuführen. Beim Survival-Event erwartete uns der Absprung von einem Todesgipfel in Alaska. Die Kamera hält in diesem Modus aus der klassischen Heli-Perspektive auf die Bergwand und wir müssen versuchen, einer Lawine zu entkommen. Cool: Der Lichtkegel der Stirnlampe leuchtet die Szenerie dramatisch aus. Uncool: Der Charakter war so weit weg und die Perspektive so ungünstig, weswegen sich der Boarder hier nur schwer steuern lies. Jeder Survival-Level wird übrigens ein Thema haben, wie etwa Wind, dünne Luft, Dunkelheit, Gravitation und Eis. Vorab lässt sich sagen, dass SSX ein schöner Titel ist, der mit klassischem Gameplay punktet und voll auf die Stärken der Serie setzt. Mit ein bisschen Feintuning erwartet uns nächstes Jahr ein tolles Snowboard Game.
- Schlagwörter:
- , ea electronic arts
- , ea sports
- , sport
