Brian Basco und Gina Timmins müssen sich im dritten Runaway-Teil A Twist of Fate mit Verrückten herumschlagen und werden sogar mit dem Tod konfrontiert.
Runaway 3: A Twist of Fate
Der dritte Teil der Adventure-Reihe fügt sich nahtlos an das offene Ende von The Dream of the Turtle (2007) an. Ihr müsst die Vorgänger aber nicht gespielt haben, um euch in A Twist of Fate zurechtzufinden. Im integrierten Journal könnt ihr euer Gedächtnis noch einmal auffrischen beziehungsweise die Vorgeschichte in Kurzform erleben. Für Runaway-Freunde ist es schön zu wissen, dass es in Sequenzen und Dialogen immer wieder Hinweise auf die Vergangenheit gibt.
A Twist of Fate
Die neue Story wartet mit einigen Überraschungen auf. Gleich zu Beginn der Geschichte wird unser Held Brian beerdigt. Keine Sorge, das ist nur ein Trick. Denn der Schlawiner muss seine Unschuld im Mordfall Colonel Kordsmeier – den man noch aus dem zweiten Teil kennt – beweisen. Abwechselnd rätselt ihr euch mit Gina – in der Gegenwart – und Brian – in Rückblenden – durch witzige Dialoge. So trefft ihr zum Beispiel einen netten Pfleger in einer Nervenheilanstalt, der wegen seines Elvis-Ticks selbst ein Pflegefall sein könnte. Die deutschen Stimmen klingen alle hervorragend, allerdings kann es auf einigen Rechnern zu einer Tonspur mit leichter Zeitverzögerung kommen. Die Grafik ist in dem für die Serie typischen handgezeichneten Comicstil gehalten und durchaus zeitgemäß. Gerade in den Zwischensequenzen kann die Optik ihre Stärken ausspielen. Manchmal haben wir uns aber „lebendigere“ Hintergründe gewünscht.
A Twist of Fate
Im zweiten Teil musstet ihr viele unlogische Rätsel bewältigen. Zwar sind die Knobel-Aufgaben erneut etwas abgedreht, sie lassen sich aber immer durch logisches Denken lösen. So müsst ihr, um die Hilfe einer Dame auf dem Friedhof zu erlangen, erst beweisen, dass die vermeintlichen Geister auf der Ruhestätte friedlicher Natur sind. Nachdem ihr wisst, dass Gespenster sich durch Temperaturschwankungen zeigen und in der Kapelle ein Temperaturmessgerät ist, packt ihr einen Handschuh mit gefrorenem Wasser in die Nähe des Messgerätes. Nun ist die Geisterjägerin zufrieden. Wer mal nicht weiterkommt, kann sich alle interaktiven Gegenstände auf dem Bildschirm anzeigen lassen. Witzig ist auch die Hilfefunktion in Form einer Hotline. Nur der Zugriff auf das Inventar stört den Spielfluss. Statt in einem eigenen Menü hätte man das Inventar am Bildschirmrand unterbringen sollen.
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Runaway: A Twist of Fate
