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Rome: Total War - Alexander (PC)

Release:
15.06.2006
Genre:
Strategie
Publisher:
k.A.

Rome: Alexander

01.07.2006 00:00 Uhr
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Neu
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In der Rüstung des Ausnahmefeldherren Alexander sollen Sie Asien erobern -- eine schwere Aufgabe, mit deren Meisterung Sie sich ebenfalls den Beinamen »der Große« verdienen.

Nachdem es im ersten Addon zum Strategiespiel Rome um die Barbaren ging, steht diesmal einer der größten Feldherren der Geschichte im Mittelpunkt: Alexander zieht in der Kampagne der gleichnamigen Erweiterung mit seinen Makedoniern aus, um Asien zu erobern. Eine echte Herausforderung, die angesichts der schwierigen Start- und Siegbedingungen sowie starker Gegner klar für Rome-Veteranen gemacht ist.

Mit echten Neuerungen hält sich Alexander zurück und setzt stattdessen auf die bewährte Spielmechanik. Zwar gibt's bei den vier Fraktionen (Makedonier, Perser, Inder, Barbaren) über 60 neue Einheiten, aber die kennen wir in ähnlicher Form bereits aus dem Hauptspiel. Für zehn Euro bietet das Programm aber vergleichsweise viel Spiel fürs Geld. Allerdings ist Alexander nur als Download erhältlich (circa 250 MB, unter www.totalwar.com und www.sega.com) und muss mit Kreditkarte bezahlt werden.

Ab in den Osten


Im Mittelpunkt des Addons steht Alexanders Feldzug zur Eroberung Asiens. Das Spielprinzip bleibt dabei im Vergleich zum Hauptprogramm unverändert: Auf der Strategiekarte bewegen Sie Ihre Truppen und greifen feindliche Siedlungen und Armeen an. Auch die Reichsverwaltung erledigen Sie hier, dazu gehören unter anderem der Stadtausbau und die Rekrutierung neuer Truppen.

Die Diplomatie fehlt diesmal mit der Begründung, dass sich das Spielziel »Eroberung« denkbar schlecht mit dem Wort Friedensverhandlungen verträgt. Da Sie den Feldzug in knapp bemessenen 100 Zügen schaffen müssen, bliebe ohnehin keine Zeit für Waffenruhe. Gewonnen haben Sie, wenn Sie nach Ablauf der Zeit 30 Provinzen halten, darunter vorgegebene Städte wie Babylon, Memphis und Baktra.

Balanceakt


Bevor der Feldzug so richtig ins Rollen kommt, müssen Sie zunächst die feindlichen Städte in der unmittelbaren Umgebung erobern. Das ist auch insofern wichtig, weil Sie viel Geld brauchen, um Ihre Armeen finanzieren zu können. Anfangs ist die Finanzsituation so katastrophal, dass Sie unweigerlich in die Miesen kommen. Wenn Sie die ersten Siedlungen erobert haben und die Steuern entsprechend sinnvoll gestalten, schreiben Sie schwarze Zahlen.

Diese Anfangsphase ist selbst auf dem niedrigsten Schwierigkeitsgrad knüppelhart: Einerseits riskieren Sie mit schnellen Vorstößen hohe Truppenverluste, die sich angesichts fehlender Gelder nicht kompensieren lassen. Andererseits dürfen Sie auch nicht zu sehr bummeln, sonst schaffen Sie das vorgegebene Spielziel nicht in der vorgegebenen Zeit.

Weitab vom Schuss


Da Sie sich auf dem Weg nach Asien immer weiter von Ihren Städten entfernen, sind die Nachschubwege entsprechend lang -- meist zu lang, um verlorene Truppen mit eigenen zu ersetzen. Verluste in Ihren Reihen müssen Sie daher mit Söldnern auffüllen, die Sie in der Wildnis anwerben. Meist stehen diverse Einheiten wie Kavallerie, Speerträger oder Bogenschützen zur Auswahl, sodass Sie Ihr Heer sinnvoll ergänzen können.

Trotzdem sollten Sie die bärenstarken makedonischen Phalanx- und Kavallerie-Einheiten stetig ausbilden und an die Front schicken, da die Söldnertruppen weniger effektiv sind als die eigenen Spezialisten.

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Georg Valtin
Eine echte Herausforderung
Alexander ist definitiv nichts für Hobby-Strategen: Die Kampagne ist am Anfang so schwer, dass ich sie trotz ausgiebiger Rome-Erfahrung mehrfach beginnen musste, um das richtige Verhältnis zwischen Expansion und finanzieller Sicherung zu finden. Wenn Sie den Nahen Osten erst einmal kontrollieren, ist die Zugbegrenzung der größte Feind: Einmal zuviel irgendwelchen Rebellen nachjagen, das kann's schon gewesen sein. Also möglichst oft zwischendurch speichern, damit Sie im Zweifelsfall nicht noch einmal ganz vorne beginnen müssen. Die vier Fraktionen sind etwas mager, zumal die über 60 neuen Einheiten quasi nur Modifikationen schon bekannter Typen sind. Für zehn Euro ist das aber in Ordnung, zumal schon die sechs historischen Schlachten das Geld wert sind!
   
Gast

01.07.2006 00:00 Uhr
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