Risen 2: Aufpolierte Grafik, mächtigere Spielwelt - Was taugt die deutsche Rollenspiel-Hoffnung?
Risen 2: Die Entwickler versprechen ein überarbeitetes Kampf- und Magiesystem.
Die Risen 2-Preview verrät euch, wie die deutsche Spieleschmiede Piranha Bytes den Vorgänger toppen will, der sich im Geiste an die berühmt-berüchtigte Gothic-Reihe anlehnte. Nachdem Arcania: Gothic 4 eher durchwachsen war und die Fangemeinde in zwei Lager spaltete, sind Fans deutscher Rollenspiele gespannt, wie Piranha Bytes mit Risen 2 nachlegen will. Das Rollenspiel setzt nach dem Ende von Risen an, das wir euch hier aber nicht spoilern wollen [Anm. von Dom.: Das passiert uns nicht nochmal ;-)]. Der namenlose Held ist erschöpft von seinen Abenteuern im ersten Teil und ertränkt seine Probleme in gegorenen Getränken. Währenddessen geht draußen in der Welt ein Feuerteufel um, der die Insel Faranga aus dem ersten Teil in Schutt und Asche legte.
Die Hafenstadt Caldera, deren Kneipenviertel die derzeitige Heimat unseres Protagonisten ist, stellt die letzte Bastion gegen die finstere Invasion dar. Zu allem Überfluss machen Seeungeheuer die Versorgung der Stadt schwer, und Piratenbraut Patty ist mit der Schatzkarte ihres Vaters stiften gegangen. Kein Wunder, dass der namenlose Held lieber ins Glas statt in die bittere Fratze der Spielrealität blickt. Schließlich ist es aber ausgerechnet Patty, die uns aus der Flasche zurück ins Abenteuer holt. Der Kommandant von Caldera schickt uns zum Hafen, wo gerade die Trümmer eines vernichteten Schiffs an Land gespült werden. Die verschwundene Patty taucht wie aus dem Nichts wieder auf und behauptet, dass ihr Vater einen Weg gefunden hat, unbeschadet übers Meer zu segeln. Also machen wir uns mit ihr auf, den Alten ausfinding zu machen und dabei die Welt zu retten.
Wer jetzt an Pirates of the Carribean denkt, liegt nicht komplett falsch: In Risen 2 bemüht Piranha Bytes ein amtliches Piraten-Setting. Allerdings wollen die Entwickler auf übertriebene Klischees weitgehend verzichten und eher eine realistische Piraten-Version präsentieren. Ein weiterer Unterschied zum Vorgänger ist die Spielwelt: Statt auf der gigantischen Insel Faranga spielt die Handlung auf mehreren Inseln, zwischen denen man mit seinem Piratenschiff hin- und hergurkt – ob mit dem eigenen oder nur zu Miete, ist noch offen. Zudem gibt es auf den einzelnen Eilanden ein Schnellreisesystem. Wie viele Inseln genau es geben wird, haben die Jungs von Piranha Bytes noch nicht verraten. Allerdings sollen sich die Inseln in Punkte Vegetation und Monsterpopulation deutlich unterscheiden, was für viel Abwechslung sorgen soll.
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Naja, was ich bisher vom zweiten Teil an Screens gesehen und gelesen habe, gefällt mir aber schon ganz gut.