Wie? Sie träumen manchmal davon, auf dem Schlachtfeld zu stehen, wenn zwei gewaltige Heere aufeinander prallen? Jetzt geht Ihr Wunsch in Erfüllung!
Quelle: Midway Games
G riechen, Römer, Ägypter und Perser -- in Midways neuem Echtzeit-Strategie-Titel kämpfen die mächtigsten Völker der Antike um die Vorherrschaft. Jede Partei hat nicht nur besondere Stärken und Schwächen, sondern verfügt auch über zwei Helden mit unterschiedlichen Spezialeigenschaften und Waffen. So setzt die ägyptische Königin Kleopatra das Kopesh-Schwert ein und bezirzt feindliche Truppen. Feldherr Julius Cäsar hingegen kämpft mit der Klinge des Mars und kann jeden beliebigen Ort mit Katapulten unter Beschuss nehmen.
Mittendrin, statt nur dabei
Das Besondere an "Rise & Fall: Civilizations at War" ist der Helden-Modus. Diesen dürfen Sie aktivieren, sobald Ihr Held über genügend Ausdauer verfügt. Sie sehen die Welt dann aus der Third-Person-Perspektive und können aktiv ins Geschehen eingreifen. Gesteuert wird mittels WSAD-System. Per Tastendruck setzen Sie Ihre Spezialeigenschaft ein, oder Sie befehlen der Armee, Ihnen zu folgen bzw. den Feind anzugreifen.
Wenn Sie selbst das Schwert zücken oder zum Bogen greifen, haben Sie die Wahl zwischen einem starken und einem schwachen Angriff. Geblockt wird per Druck auf das Mausrad. Beim Bogenschießen können Sie in den Visier-Modus wechseln, um über das Fadenkreuz präziser zu zielen. Doch damit nicht genug: Ihr Held kann sogar schwimmen, was in manchen Levels äußerst hilfreich ist.
Nicht ohne meinen Berater!
Im Singleplayer-Mode ziehen Sie an der Seite von Alexander dem Großen oder Kleopatra in die Schlacht. Beide Kampagnen halten eine Reihe von Missionen mit unterschiedlichen Zielen für Sie bereit. So müssen Sie Bündnisse schließen, Städte erobern oder um wertvolle Ressourcen kämpfen. Manchmal bestreiten Sie sogar komplette Abschnitte aus der Sicht des Helden. Zwischendurch wird die Story durch Sequenzen in Ingame-Optik vorangetrieben.
Anders als im Genre üblich schreiten Sie nicht in Epochen, sondern in Heldenlevels voran. Sie steigen erst dann weiter auf, wenn Sie genügend Ruhm errungen haben -- durch den Bau von Statuen oder das Töten feindlicher Einheiten. Auf diese Weise wird Ihr Held immer stärker und ausdauernder. Zudem gewinnt er neue Berater hinzu. Diese sind in fünf Stufen unterteilt und halten -- ebenfalls im Tausch gegen Ruhmpunkte -- hilfreiche Boni bereit. Aktivieren Sie beispielsweise den Steuereintreiber, sammeln Ihre Bürger wesentlich schneller Gold. Der Rattenfänger hingegen sorgt für mehr Moral, was Bevölkerung und Armee zu Höchstleistungen anspornt.
Setzt die segel, männer!
Bevor Sie eine Stadt errichten und Gefolgsleute ausbilden können, müssen Ihre Bürger erst mal ordentlich Rohstoffe abbauen, in genanntem Fall Holz und Gold. Haben Sie genug davon gesammelt, kann das Bauen beginnen. Ihnen stehen verschiedene Gebäude zur Verfügung, darunter Kasernen, Ställe und Docks. Einige können später erweitert und verbessert werden. So entwickelt sich eine kleine Kornkammer zum riesigen Basar und aus einer Mini-Siedlung wird ein Regierungszentrum. Auch Ihre Einheiten sollten Sie weiter ausbilden, um aus schwächlichen Soldaten zähe Burschen zu formen.
Natürlich ringen Sie nicht nur zu Lande, sondern auch auf hoher See um den Sieg. Und das gestaltet sich abwechslungsreicher denn je: Rammen Sie gegnerische Schiffe und zerlegen sie sie in zwei Teile, oder geben Sie den Befehl zum Entern und erweitern Sie dadurch im Falle eines Sieges Ihre Flotte! Darüber hinaus dürfen Sie auf jedem Schiff eine Crew ausbilden: Matrosen, Trommler und verschiedene Kampfeinheiten.
Da kommt Stimmung auf
"Rise & Fall: Civilizations at War" beeindruckt durch seine dichte Atmosphäre. Die ist vor allem der Extraportion Detailverliebtheit zu verdanken: Brennende Pfeile zischen durch die Luft, während der Gefechte steigt dichter Qualm auf, und die Bäume wiegen sich im Wind. Hinzu kommt eine orchestrale, stets zur Situation passende Musikuntermalung. Abgerundet wird die Präsentation durch eine große Bandbreite an Soundeffekten: Rufen Sie beispielsweise zum Angriff, ertönt markerschütterndes Heergeschrei; befinden Sie sich auf See, knarren die Planken und Möwen kreischen.
Sollte es Ihnen trotzdem einmal langweilig werden, dürfen Sie im mitgelieferten Editor eigene Szenarios und Feldzüge gestalten. Oder Sie beweisen sich in einem Scharmützel gegen den Computer. Selbstverständlich wurde auch an einen Multiplayer-Mode gedacht, in dem Sie es via Internet- oder LAN-Verbindung mit bis zu acht Mitspielern aufnehmen dürfen. Random Maps gibt es leider nicht. fp n
