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  • Rise of Venice in der Vorschau: Exotische Waren für den Mittelmeerraum

    Nach der Nord- und Ostsee mit der Patrizier-Reihe und der Karibik in der Port Royal-Reihe schicken euch die Entwickler von Gaming Minds mit Rice of Venice ins Mittelmeer, um zum mächtigsten Händler und Dogen von Venedig aufzusteigen. Wir konnten das Spiel bereits in einer Beta-Version antesten und berichten in unserer Vorschau von unseren Eindrücken.

    Rise of Venice in der Vorschau: Venedig. Markusplatz. Tauben. Der Canal Grande. Der weltberühmte Touristenmagnet ist der Mittelpunkt einer neuen Wirtschaftssimulation von Gaming Minds in Gütersloh – den Machern von Port Royale 3 und Patrizier 4. Rise of Venice spielt zur Zeit der Renaissance, als die norditalienische Metropole auf dem Höhepunkt ihrer Macht und somit die bedeutendste Handelsstadt zwischen Westeuropa und dem östlichen Mittelmeer war. Der sehnlichste Wunsch unseres aristokratischen Großvaters ist es, dass auch wir ein angesehener Großhändler im Mittelmeerraum werden und in den Rat der Zehn, das damals höchste politische Gremium, aufsteigen. Wir haben in der Beta von Rise of Venice schon einmal erste Schritte unternommen, um Opas Wunsch nachzukommen.

    Alles aus einem Guss

    Als Erstes fällt auf, dass es keine separate Seekarte wie in den Patrizier- und Port Royale-Spielen mehr gibt. Ihr zoomt das Geschehen in einer kompletten 3D-Ansicht so weit heraus, dass man eine Übersicht über die gesamte Spielwelt aus der Vogelperspektive bekommt, oder eben auch so weit hinein, dass ihr die Einwohner in der jeweiligen Stadt auf den Straßen und Plätzen beobachten könnt. In Rice of Venice bestreitet ihr das gesamte Spiel auf der sehr großen und detaillierten Seekarte. Zoomt man bis auf eine Stadt hinunter, werden zwar nicht alle Gebäude korrekt dargestellt, aber der Spieler kann auf alle Fälle erkennen, wie groß die Stadt ist und was in ihr produziert wird.

    Rise of Venice in der Vorschau: Beim stufenlosen Zoom in die Seekarte erscheint die Stadtansicht. Per Klick auf die Gebäude öffnen sich die jeweiligen Menüs für Kontor, Kneipe oder Geldhaus. Rise of Venice in der Vorschau: Beim stufenlosen Zoom in die Seekarte erscheint die Stadtansicht. Per Klick auf die Gebäude öffnen sich die jeweiligen Menüs für Kontor, Kneipe oder Geldhaus. Quelle: PC Games Ein Klick auf einer Übersichtskarte der Stadt bringt euch zu den jeweiligen Aktionsgebäuden wie Werft, Taverne, Kirche oder ins Kontor. Darin lagern bis zu 22 historische Waren, die damals produziert und gehandelt wurden. Ihr schippert unter anderem Holz, Früchte, Keramik, Ziegel, Trauben oder Gewürze über das Mittelmeer, um sie gewinnbringend in 25 damals bedeutenden Städten im Mittelmeerraum zu verhökern. Im 16. Jahrhundert war Venedig eine der größten dieser Handelsstädte und unterhielt die meisten Handels- und Kriegsschiffe. Auch im Spiel sind Schiffbau und Seeschlachten von großer Bedeutung. Eure Schiffe fasst ihr in Kovois zusammen, kauft Waren in einem Ort und löscht die Ladung an anderer Stelle wieder. Denn in Rise of Venice geht es wie in jeder anderen Wirtschaftssimulation darum, durch cleveren Handel den größtmöglichen Gewinn einzufahren.

    Mit dem so erwirtschafteten Geld baut ihr neue und größere Handels-, aber auch Kriegsschiffe. Denn je weiter ihr im Rang aufsteigt, desto größer ist die Gefahr, mit euren Konkurrenten aneinanderzugeraten. Konvois, die wertvolle Güter transportieren, werden leicht das Ziel von Überfällen und gehen euch verloren, wenn sie nicht von Kriegsschiffen begleitet werden. Die Seekämpfe gegen Kontrahenten, Piraten oder Militärkonvois könnt ihr auf Wunsch automatisch ablaufen lassen – oder ihr greift in einer Minispiel-Actionsequenz selbst zur Maus, refft die Segel, dreht euch dem Gegner entgegen und feuert eine Breitseite aus euren Kanonen ab. Wie das Gefecht ausgeht, hängt unter anderem von eurem Geschick, den Wetterverhältnissen und der qualitativen und quantitativen Ausstattung der Schlachtschiffe ab. Zusätzlich haben Untiefen, Unwetter oder Nebel Einfluss auf die Auseinandersetzung.

    Familienbande

    Doch der ehrliche Handel ist nicht die einzige Möglichkeit, im Spiel vorwärtszukommen. Zusätzlich dürft ihr eure Konkurrenten mit fiesen Attacken angreifen. In der Taverne heuert ihr dafür entsprechendes Personal an. Doch Vorsicht, auch die Gegenspieler machen von solchen Saboteuren Gebrauch. Vorsichtige Spieler machen daher eher auf ehrlichem Weg Karriere. Als Teil einer angesehenen Adelsfamilie könnt ihr jederzeit anhand eines Stammbaums auf die Dienste anderer Familienmitglieder zurückgreifen. Zu Beginn des Spiels stehen euch dort erst einmal Geschwister, Eltern, Onkel und Tanten zur Verfügung, später auch euer möglicher Ehepartner und dessen Familie.

    Idealerweise setzt ihr sie ihren Fähigkeiten entsprechend ein. Ein Arzt mildert beispielsweise die Auswirkungen einer Seuche, ein Priester erhöht die Zufriedenheit der Bürger oder ein Kapitän steuert einen Konvoi besser als ein Standardkapitän, weil er von Haus aus bereits höhere Erfahrungswerte mitbringt, die sich die anderen Schiffschefs erst im Laufe des Spiels erarbeiten müssen. Die Kapitäne erarbeiten durch erfolgreiche Aktionen wie Handelsrouten abfahren oder an Seeschlachten teilnehmen Erfahrungspunkte, die ihr auf ihre Attribute verteilen dürft.

    Dynamisches Handelssystem

    Rise of Venice in der Vorschau: Bringt man dringend benötigte Waren in eine Stadt und verkauft sie dann, steigt die Beliebtheit. Rise of Venice in der Vorschau: Bringt man dringend benötigte Waren in eine Stadt und verkauft sie dann, steigt die Beliebtheit. Quelle: PC Games Der Warenhandel in Rise of Venice basiert auf einem dynamischen Wirtschaftssystem. Dieses berechnet neben den Preisen, die sich nach Angebot und Nachfrage richten, auch die Produktion, den Transport und den Verbrauch von Gütern durch die Bürger. Die Städte sind auf Im- und Exporte angewiesen, weil sie nicht alle der im Spiel verfügbaren Güter selbst herstellen können. Fahrt ihr anfangs noch manuell von Ort zu Ort, um günstig ein- und teuer zu verkaufen, richtet ihr später ein verzweigtes Netz aus Handelsrouten ein, um viele Transaktionen zu automatisieren. Außerdem integrieren die Entwickler ein Politik-System ins Spiel. So trefft ihr auf andere wichtige Familien, die die Politik Venedigs bestimmen und nehmt Einfluss auf das politische Geschehen.

    Um im Rang aufzusteigen, müsst ihr bestimmte Voraussetzungen und Spielziele erfüllen. Dann könnt ihr im Rat der Zehn, dem höchsten politischen Gremium im Spiel, eine Abstimmung starten, um euren neuen gesellschaftlichen Rang bestätigen zu lassen. Um den Lauf der Dinge etwas zu beschleunigen, erfüllt ihr Aufträge für die Familien des Rates oder setzt unlautere Mittel wie Bestechung ein. Das große Spielziel lautet, nicht nur in den Rat der Zehn, sondern sogar zu dessen Vorsitzendem aufzusteigen, dem Dogen von Venedig. Und das nicht nur in der Einzelspielerkampagne, die im Jahr 1451 beginnt, sondern mit bis zu drei menschlichen Mitspielern auch im Mehrspielermodus über lokales Netzwerk oder Internet. Diese Partien können jederzeit abgespeichert und später fortgesetzt werden und bieten auch Online- Ranglisten. Rise of Venice soll im Herbst 2013 für PC erscheinen.

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    Rise of Venice: Erster Trailer mit Spielszenen aus der Wirtschaftssimulation
    Spielecover zu Rise of Venice
    Rise of Venice
  • Rise of Venice
    Rise of Venice
    Publisher
    Kalypso Media GmbH
    Developer
    Gaming Minds Studios GmbH
    Release
    25.09.2013

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Rise of Venice
Rise of Venice in der Vorschau: Exotische Waren für den Mittelmeerraum
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http://www.gamesaktuell.de/Rise-of-Venice-Spiel-30290/News/Rise-of-Venice-in-der-Vorschau-1085667/
28.08.2013
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2013/08/rise_of_venice_test_0002-pc-games.jpg
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