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  • Ripley´s Game

    Morden ohne Gewissen und ohne Reue? Was für uns undenkbar ist, ist für John Malkovich alias Tom Ripley selbstverständlich. Vielleicht ist es deshalb so faszinierend, dem stilvollen Mörder bei seinem ruchlosen Treiben über die Schulter zu blicken ...

    In seinen Jugendjahren erschlug Tom (John Malkovich) während einer Bootsfahrt seinen besten Freund -- der Auftakt einer beispiellosen kriminellen Karriere als Kunstfälscher und Mörder.

    Mittlerweile ist der Gauner ohne Moral mit Hang zur stilvollen Lebensweise in die Jahre gekommen. Das Vermögen, das er durch seine finsteren Machenschaften angehäuft hat, ermöglicht ihm und seiner jungen Frau, der begnadeten Cembalistin Luisa (Chiara Caselli), ein sorgenfreies Leben auf demLand in Italien.

    Eigentlich könnte es so ruhig und unbeschwert weitergehen, doch Toms an Leukämie erkrankter Nachbar Jonathan begeht den fatalen Fehler, ihn öffentlich zu beleidigen. Ripley, der ein Meister darin ist, das Leben anderer zu manipulieren und zerstören, ersinnt einen perfiden Plan, um sich an Jonathan zu rächen.

    Da kommt ihm der unerwünschte Besuch eines alten Bekannten (Ray Winstone) gerade recht: Reeves betreibt einige Nachtclubs in Berlin, steht aber aufgrund der harten Konkurrenz durch die russische Mafia vor dem Ruin. Reeves möchte Tom als Killer anheuern, der für ihn die unliebsame Konkurrenz ausschaltet. Doch Ripley lehnt ab und empfiehlt Jonathan für diesen Job. Der sterbenskranke Mann verweigert sich zunächst aus Gewissensgründen, doch die fürstliche Bezahlung gäbe ihm die Möglichkeit, seine Familie finanziell abzusichern -- und so nimmt er den ungewöhnlichen Auftrag an.

    Nach seiner Rückkehr aus Berlin versucht Jonathan, seine Schuldgefühle zu verdrängen und in den Alltag zurückzufinden. Doch das unterbindet Ripley auf heimtückische Weise, um mit Jonathan abzurechnen. Damit wäre für Tom das Spiel zu Ende, doch Reeves nötigt Jonathan zu einem weiteren Mord und tritt damit eine tödliche Lawine los, die auch Ripley zu überrollen droht.

    Das Buch "Der talentiert Mr. Ripley" war in Europa derart erfolgreich, dass die inzwischen verstorbene Autorin Patricia Highsmith ihrem Lieblingspsychopathen gleich vier weitere Werke widmete. Allerdings mussten sich Fans 15 Jahre gedulden, bis Ripleys Abenteuer fortgesetzt wurden. Mit "Ripley?s Game" liegt die zweite Verfilmung eines Bandes aus der Romanreihe vor. Allerdings handelt es sich bei dieser Adaption nicht um die reguläre Fortsetzung des ersten Bandes: Vielmehr nahm sich Regisseurin Liliana Cavani des dritten Bandes an, wodurch für den Zuschauer etwas die Verbindung zum ersten Kinofilm verloren geht, der im Jahr 1999 unter der Regie von Anthony Minghella entstand.

    Wer wissen möchte, wie treu sich Cavani bei ihrer Verfilmung an die Vorlage gehalten hat, muss dazu den Roman lesen. Hier hätte ein Kommentar der Regisseurin oder ihres Hauptdarstellers sicher einen wichtigen Beitrag zum Verständnis leisten können. Doch darauf müssen wir ebenso verzichten wie auf sonstige Boni, die uns einen Einblick in die Produktion hätten geben können. Den einzigen Zusatz, den die Scheibe zu bieten hat -- egal in welchem Land sie veröffentlicht wurde -- , ist der Kinotrailer zum Hauptfilm in englischer Sprache.

    Wer sich stärker für Ripleys Taten interessiert, dem legen wir die Romane ans Herz, die allesamt im Diogenes-Verlag in deutscher Sprache erschienen sind: "Der talentierte Mr. Ripley", "Ripley Underground", "Ripley?s Game oder der amerikanische Freund", "Der Junge, der Ripley folgte" und der abschließende Band der Reihe"Ripley Under Water". FE

    Fazit
    Film-Check: Der talentierte Mr. Ripley kehrt ins Heimkino zurück. Die neue Geschichte des sichtlich gealterten Diebes und Mörders wird alleine von John Malkovichs grandioser Darstellerleistung getragen, dem man die hedonistischen Züge seines amoralischen Charakters sofort abnimmt. Allerdings lässt sich die Regisseurin auf Kosten der Spannung zu viel Zeit für ihre Erzählung.
    DVD-Fazit: Wer schon mit Ripleys gewalttätigen Jugendjahren mit Matt Damon in der Hauptrolle etwas anfangen konnte, liegt auch mit dieser Fortsetzung trotz ihrer Längen nicht daneben. Die Bild- und Tonqualität für diese Art von Thriller stellt durchaus zufrieden, wenn man auch mehr hätte erwarten können. Die Abwesenheit von Extras bleibt aber dennoch unentschuldbar.
  • Ripley´s Game
    Ripley´s Game
    Vertrieb
    Warner Home Video
    Regie
    Liliana Cavani

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Ripley´s Game
Ripley´s Game
Morden ohne Gewissen und ohne Reue? Was für uns undenkbar ist, ist für John Malkovich alias Tom Ripley selbstverständlich. Vielleicht ist es deshalb so faszinierend, dem stilvollen Mörder bei seinem ruchlosen Treiben über die Schulter zu blicken ...
http://www.gamesaktuell.de/Ripleyxs-Game-DVD-227839/Tests/Ripley-s-Game-715336/
01.08.2004
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2006/08/ripleys_game_2eps.jpg
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