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  • Resident Evil HD Remaster im Test: Das beste Resi nun auch für PC-Spieler

    Gelungene Neuauflage? Resident Evil HD Remaster von Capcom stellt sich unserem Test. Quelle: Capcom

    Resident Evil HD Remaster im Test: Da nützt selbst die beste Impfung nichts! 19 Jahre nach dem ersten Auftreten hat sich der PC wieder mit dem T-Virus infiziert. Mit aufgehübschter Grafik und neuer Steuerung versucht Capcom auch Nicht-Kenner des Originals für Resident Evil zu begeistern. Ob die Neuauflage das Geld wert ist, erfahrt ihr im Review.

    Das auf dem Cover wie ein Ballerspiel der Marke Schwarzenegger aussah, entpuppte sich 1996 dank realistisch anmutender Grafik, beklemmender Musikuntermalung und eines bis dato unerreichten Gruselfaktors als Hit und läutete den weltweiten Siegeszug der Survival- Horror-Spiele ein: Resident Evil. Speziell der erste, am PC in der Ur- Version indizierte Teil ist vielen Spielern im Gedächtnis geblieben. Auch Entwickler Capcom selbst scheint ein riesiger Fan zu sein, denn schon mehrfach gönnte man dem Titel eine Neuauflage - doch keine davon sollte so umfangreich ausfallen wie das 2002 für Nintendos Gamecube veröffentlichte Remake, das nun endlich seinen Weg auf den PC findet.

    (Alb-)Traumhaftes Anwesen

    Rätsel sind ein integraler Bestandteil des Spiels, drehen sich aber zu oft um die Suche nach Schlüsseln. Rätsel sind ein integraler Bestandteil des Spiels, drehen sich aber zu oft um die Suche nach Schlüsseln. Quelle: Capcom / PC Games Vor Spielbeginn steht die Wahl eures Hauptcharakters an (neuerdings auch mit zwei optionalen, an den Resident Evil 5-Look angelehnten Skins). Entscheidet ihr euch für die geschickte Jill Valentine, könnt ihr nicht nur einige verschlossene Türen knacken, sondern auch mehr Gegenstände mit euch herumtragen. Ex-Pilot Chris Redfield hingegen hält mehr Treffer, muss aber auf Jills Boni und sogar eine Extrawaffe verzichten. Inhaltlich sind ebenfalls einige Unterschiede vorhanden, das Ausgangsszenario ist jedoch dasselbe: Als Mitglied der Sondereinheit S.T.A.R.S. führen euch die Ermittlungen um eine bestialische Mordserie zu einem ominösen Herrenhaus am Rande der Stadt Racoon City. Das Problem: Die untoten Hausbewohner haben es auf eure Haut abgesehen.

    Wie es zu dieser äußerst ungewöhnlichen Krankheit gekommen ist, gilt es nun herauszufinden. Natürlich wird euch die Wahrheit nicht einfach auf einem Silbertablett im Esszimmer serviert! Abgesperrte Bereiche müssen mit versteckten Schlüsseln geöffnet und die unzähligen Monster mit der spärlich verteilten Munition für eure Waffen bekämpft werden. Gerade zu Beginn ist dies kein Zuckerschlecken, denn wo ihr eure Untersuchung beginnt, bleibt allein euch überlassen. Ein neuer, leichter Schwierigkeitsgrad entschärft die Frustgefahr in den panischen Kämpfen gegen Zombies, Hunde und andere infizierte Kreaturen, nimmt ihnen aber auch einen Gutteil der Spannung. Genau in dieser Disziplin besticht Resident Evil auch viele Jahre später noch durch subtilen Horror und gelungene Schockmomente (Stichwort: Hund durchs Fenster).

    03:13
    Resident Evil HD Remaster im PC-Testvideo - So gut ist die Horror-Neuauflage

    Gruselige Polizeiarbeit

    Ein ausgeprägter Forschungsdrang samt Kombinationssinn ist von Vorteil, denn wo genau ihr die goldene Wind-Medaille einsetzen müsst, verraten euch weder neumodische Tutorials noch hilfreiche Pfeile. Um die Rückkehr an bekannte Orte (Backtracking) kommt ihr nicht herum, doch genau hier hatte Capcom schon seinerzeit beim Remake einen innovativen Geistesblitz. Sofern ihr den Zombies nicht explizit die Rübe von den Schultern ballert oder sie verbrennt, verschwindet ihr Leichnam nicht gemäß Videospiellogik, sondern bleibt an Ort und Stelle liegen.

    Der Auftritt der Zombies ist spitze inszeniert, beim ersten Kontakt kommt echtes Grauen auf. Der Auftritt der Zombies ist spitze inszeniert, beim ersten Kontakt kommt echtes Grauen auf. Quelle: Capcom / PC Games Lasst ihr nun ausreichend Zeit verstreichen, erhebt sich der Geselle wieder und macht im Laufschritt Jagd auf euch. Auch vor den mit Ladezeiten verbundenen Türen, einstmals ein Garant für eine sichere Flucht aus dem aktuellen Raum, machen die Zombies jetzt nicht mehr Halt und sind in der Lage, euch ins nächste Zimmer zu begleiten. Relikte des 90er-Jahre-Spieldesigns bemerkt man trotz Modernisierungen an allen Ecken und Enden. Der größte Übeltäter: das Inventar mit seinen gerade mal sechs beziehungsweise acht Plätzen. Ist der Rucksack voll, müssen überzählige Gegenstände nämlich verbraucht oder in die Lagerkiste in einem der Speicherräume gestopft werden - ablegen geht nicht. Auch das Kombinieren und Verzehren von Heilpflanzen ist aus heutiger Sicht unnötig umständlich geraten.

    Schaurig-schöne Technik

    Nach dem langsamen, gruseligen Beginn steigt das Tempo stark an; die Action wird betont. Nach dem langsamen, gruseligen Beginn steigt das Tempo stark an; die Action wird betont. Quelle: Capcom / PC Games Die meiste Arbeit an der 2015er- Version ist in die technische Aufarbeitung geflossen. Einen ähnlichen Wow!-Effekt wie im Jahre 2002 erzielt Capcom mit der aktuellen Neuauflage jedoch nicht mehr, im Gesamtbild ist das HD-Remake technisch sogar etwas zwiespältig. Gerade die Anfangsareale bestechen durch ein sehr sauberes Bild, andere Bereiche hingegen wirken im Vergleich deutlich verwaschener und grobkörniger. Durch die ein wenig näher herangezoomte Kameraperspektive im optionalen Widescreen-Modus stehen sogar einige Objekte nicht mehr im Fokus.

    Das 2015er-Remake enthält darüber hinaus eine neue, alternative Steuerungsmethode, welche die dank der starren Kamerawinkel naturgemäß hakelige Bedienung entschärft. Kommt es zu einem Perspektivenwechsel, wird der aktuell eingeschlagene Kurs nunmehr beibehalten. Die neue Steuerung ermöglicht weitaus mehr Agilität als die berüchtigten Tank-Controls, allerdings verlieren viele Gegner dadurch etwas von ihrem Schrecken, da man sie leicht ausmanövrieren kann. Klasse: Menüs lassen sich komfortabel mit der Maus bedienen. Blöd: Beim Wandern durch die Levels stört der ansonsten nutzlose Mauszeiger; gezielt wird mit der Tastatur oder dem Analogstick eines Gamepads.


    Resident Evil HD Remaster (PC)

    Spielspaß
    7,6 /10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Liebevolles Remake der überragenden Gamecube-Neuauflage
    Schöne überarbeitete Lichteffekte und Spiegelungen
    Knackig scharfe Charaktermodelle
    Bedrohliche Atmosphäre
    Fantastisches Sound-Design
    Mysteriöse Story macht neugierig
    Angepasste Steuerung
    Option für altes 4:3-Bild mit Originalsteuerung vorhanden
    Maus-Unterstützung in Menüs
    Im Widescreen-Modus arg unscharfe Hintergründe und teils falscher Fokus
    Einige Objekte mit niedrig aufgelösten Texturen
    Sehr viel Backtracking
    Umständliches Item-Management
    Unnötig lange Tür-Ladezeiten
    Zielen nicht mit Maus möglich

  • Resident Evil HD Remaster
    Resident Evil HD Remaster
    Publisher
    Capcom
    Developer
    Capcom
    Release
    20.01.2015
    Es gibt 24 Kommentare zum Artikel
    Von Major-Neese
    Resident Evil 1 ist ein sehr guter Wein... Aber das Alter lässt dieses Spiel nicht besser sondern lediglich…
    Von Fortinbras
    Absoluter Quatsch. Mir fällt keine aktuelle Alternative zum klassischen RE-Spielprinzip ein. Man muss sich nur mal in…
    Von occ86
    20 Euro sind immernoch weit billiger als 60 Euro und was macht man dann mit dem Gamecube? Ich würde mir auch nicht den…

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    • Es gibt 24 Kommentare zum Artikel

      • Von Major-Neese
        Resident Evil 1 ist ein sehr guter Wein... Aber das Alter lässt dieses Spiel nicht besser sondern lediglich klassischer werden. Sicherlich ist die Spielmechanik "veraltet" aber ich persönlich erwarte bei einem "HD - Remake" auch keine Neuerungen die das komplette Spielgefühl des Klassikers zerstören würden…
      • Von Fortinbras
        Zitat von GenX66
        Aber hallo? Resi 1 ist doch kein alter Wein, der mit der Zeit reift und immer besser wird. Das ist höchstens alter Käse, der irgendwann anfängt zu stinken.
        Absoluter Quatsch. Mir fällt keine aktuelle Alternative zum klassischen RE-Spielprinzip ein. Man muss sich nur mal in den…
      • Von occ86 Gelöscht
        20 Euro sind immernoch weit billiger als 60 Euro und was macht man dann mit dem Gamecube? Ich würde mir auch nicht den sinnlosen Stress extra für ein Spiel antun.

        Also ja, ich danke Capcom für diesen Port obwohl ich schon die GC Fassung gespielt habe. Ebenso gute Arbeit bei der Neufassung, denn diese sieht…
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1148356
Resident Evil HD Remaster
Test der PC-Version: Das beste Resi nun auch für PC-Spieler - Video-Update
Resident Evil HD Remaster im Test: Da nützt selbst die beste Impfung nichts! 19 Jahre nach dem ersten Auftreten hat sich der PC wieder mit dem T-Virus infiziert. Mit aufgehübschter Grafik und neuer Steuerung versucht Capcom auch Nicht-Kenner des Originals für Resident Evil zu begeistern. Ob die Neuauflage das Geld wert ist, erfahrt ihr im Review.
http://www.gamesaktuell.de/Resident-Evil-HD-Remaster-Spiel-55162/Tests/Test-der-PC-Version-Das-beste-Resi-nun-auch-fuer-PC-Spieler-Video-Update-1148356/
22.01.2015
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2015/01/resi-pc-games_b2teaser_169.jpg
resident evil,horror,capcom
tests