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Resident Evil 5 (PS3)

Release:
19.02.2010
Genre:
Action
Publisher:
Capcom

Resident Evil 5

19.07.2009 16:43 Uhr
|
Neu
|
Resident Evil geht in die 5. Runde. Knock-Out oder Sieg? Das steht in der folgenden Review:

Resident Evil wird jeder, der halbwegs mal ein Videospiel in der Hand hatte, kennen. Die Serie nahm am 22.04.1996 in Japan ihren Anfang und wurde von der Firma Capcom erfunden. Inzwischen bringt es die Serie auf unzählige Spiele, Filme und Bücher. Resident Evil 5 ist nun der neueste Ableger und am 13.03.2009 in Deutschland erschienen.

Das Spiel erschien für die Konsolen Xbox 360 und Playstation 3. Die USK-Zulassung für Deutschland ist ab 18 Jahre. Das Genre des Spieles ist Horror und Action-Adventure. Publisher und Developer ist natürlich Capcom. Bevor es losgeht, muss allerdings eine Installation von knapp 5 MB getätigt werden. Es kommt ein Menü, das mit Start und Statistik beginnt. Hier ist erfasst, wieviel von den Majinis man über den Jordan geschickt hat, wie oft man selber gestorben ist, wieviel Schuss, wie präzise man mit welcher Waffe war und noch eine allgemeine Statistik. Für das Onlinespiel ist eine Bestenliste enthalten, ein Archiv gibt es auch, dort sind alle Akten, Sammelfiguren und Videos enthalten und zum Schluss die Optionen. Eine ganz wichtige Einstellung: Die Bewegungsgeschwindigkeit des Ziellasers. Wenn man startet, hat man die Auswahl zwischen Fortsetzen, Beginn beim letzten Spielstand, oder Kapitelauswahl. Desweiteren gibt es Objektverwaltung, Extras (ganz wichtig), besondere Einstellungen: dazu zählen Outfits, Grafikfilter und unbegrenzt Munition für alle Waffen sowie das Minispiel „Die Söldner“, was schon aus RE 4 bekannt ist. Wenn man ein Kapitel ausgewählt hat, kann man später zwischen den beiden Hauptfiguren wählen, einen der 4 Schwierigkeitsgrade aussuchen und dann beginnt der Spaß.

Handlung

Hauptdarsteller in diesem Spiel ist wieder einmal Chris Redfield. Nachdem er schon in RE und RE: Code Veronica die Welt retten durfte, ist er diesmal für eine Organisation namens BSAA (Bio-Terrorism Security Assessment Alliance) und nicht mehr für die S.T.A.R.S im Einsatz. Sein Auftraggeber spendiert ihm einen Ausflug nach Afrika in das erfundene Dorf Kijuju. Dort soll er mit einer afrikanischen Kollegin Sheva Alomar einen berüchtigten Waffenhändler namens Ricardo Irving dingfest machen. Aber es wäre ja zu einfach und nicht Resident Evil, wenn da keine Probleme auftauchen würden. Gleich angekommen werden die beiden von einem Mob überfallen und ihr Informant wird vor Publikum hingerichtet. Schnell stellt sich heraus, dass die Leute, hier Manjinis genannt, mit einem Parasiten, den Las Plagas, ähnlich wie aus Teil 4, infiziert sind. Der Parasit heißt diesmal nur Uroboros-Virus. Natürlich auch mit allen unschönen Nebenwirkungen, die da wären: Mutation, Blutrausch und ungebremste Aggression. Außerdem erfährt man mehr über Umbrella, frühere Forschungen und deren Untergang. Achtung kleiner Spoiler: Auch Albert Wesker und Jill Valentine sind wieder mit von der Partie. Doch wie alles zusammenhängt und ob alle überleben, muss jeder selber herausfinden.

Gameplay

Das Gameplay lässt sich am einfachsten so beschreiben: Ballern bis der Arzt kommt und möglichst überleben. Na gut, so einfach ist es auch wieder nicht. Man beginnt mit einer einfachen Pistole für jeden Spieler. Gespielt wird aus der Third-Person Perspektive, was ich persönlich sehr gut finde, da ich kein Freund von Ego-Shootern bin. Außerdem hat der Koop-Modus eine Wiederbelebung erfahren, der schon aus Resident Evil Zero bekannt ist. Entweder steuert den Partner der Computer oder ein Partner, dann aber im Split-Screen. Oder es sind auch Partien im Online-Modus möglich. Doch das fröhliche Metzeln bleibt noch ohne Folgen, denn man wird belohnt mit Geld, Schätzen, Munition oder Heilmitteln. Das ist aus dem 4. Teil erhalten geblieben. Munitionsmangel gibt es kaum, da man immer welche findet für die Waffe, die man benutzt. Weitere Waffen im Spiel findet man oder kann sie sich beim Händler am Ende eines Levels kaufen. Der Händler ist diesmal leider nur ein Menü und keine Person mehr, schade. Außerdem kann man mit den Schätzen und dem Geld die Waffen pimpen im Bereich Feuerkraft, Ladegeschwindigkeit, Kapazität, Reichweite, Kritische Treffer und Durchschlagskraft. Dadurch werden wieder neue Ballermänner freigeschalten. Insgesamt gibt es 16 Level zu bewältigen, an deren Ende wird gespeichert und eine Statistik erscheint über Präzision, besiegte Gegner, wie oft man gestorben ist und natürlich die Zeit. Dabei werden Rankings vergeben von „S“ bis „D“. Je besser man war, desto höher ist am Ende jedes Levels die Punktausbeute. Die Punkte braucht man um eine Unmenge an Extras wie Kostüme, Grafikfilter oder unendlich Munition kaufen zu können.
Meist am Ende eines Levels gibt es einen Zwischen- und bei einem Kapitelende einen Endgegner zu besiegen. Die Level sind sehr schlauchartig gehalten und es gibt kaum Abzweigungen. Auch Rätsel sind kaum vorhanden und verdienen diese Bezeichnung eigentlich nicht. Es gibt auch eine Menge Quick-Time-Events zu erledigen, was bei einem Spiel heutzutage zum guten Ton gehört. Auch einige Fahrsequenzen lockern das Spielgeschehen zusätzlich auf. Die Locations sind sehr abwechslungsreich gestaltet und gehen von einem gammligen Dorf über finstere Minen, Sumpfgebiete bis zum obligatorischen Labor. Am Ende eines Levels kommt nicht nur der Händler, sondern auch die Inventarverwaltung. Jede Figur kann nur 9 Gegenstände tragen, im Menü am Levelende können aber viele zwischengelagert werden. Auch eine Übersicht über die gefundenen Waffen und Schätze ist dort vorhanden. Die Figuren können während des Spiels Gegenstände tauschen, aber im Kampfeinsatz ist es meist nicht ratsam, das zu tun. Sollte die Lebensenergie mal knapp werden, hilft der Partner meist mit einem Heilmittel aus. Überhaupt ist die KI sehr vorbildlich und lässt einen nur selten im Stich. Zusätzlich hat man eine kleine Karte eingeblendet, sodass man den Überblick nie verlieren kann. Auch die HUDs der Figuren sind übersichtlich und stören im Spielverlauf nicht.

Spielspaß Singleplayer

Wertung von:
RMRacing

92%
GamesAktuell.de
Spielspaß-Wertung
9/10
Spielspaß Multiplayer
0%
Grafik
0/10
Steuerung
0/10
Sound
0/10
Atmosphäre
0/10
Mitglied

19.07.2009 16:43 Uhr
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Dein Kommentar
Mitglied
Bewertung: 1
16.09.2009 10:27 Uhr
schöner test.
habe das game auch gezockt und fand es eigentlich ganz gut.
trotz allem hat es nicht ganz den erwartungen stand gehalten.
im vorfeld habe ich mich sehr viel mit resident evil 5 beschäftigt, da mein augenmerk ganz klar auf den koop gelegt war. ich stellte es mir bahnbrechend vor. eine neue ära…
Mitglied
Bewertung: 1
13.09.2009 14:06 Uhr
Spiel Geil ,
Test noch geiler
also alles Top.
Mitglied
Bewertung: 1
27.08.2009 11:18 Uhr
Du hast ein echt riesen Test geschrieben. Allein schon für den Zeitaufwand gebe ich dir zwei Sterne. Aber da das ein echt guter, ausführlicher Test ist, gebe ich dir nochmal drei Sterne dazu.:hoch:
Mein Kumpel hat Resi 5 für XBox. Weil mich dein Test überzeugt hat, leihe ich mir das mal aus.

Also 5 Sterne für deinen Test, weil er einfach:rock:!!!!!!

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