Capcom: Haben aus Rassismus-Kontroverse um Resident Evil 5 gelernt
Schon beim Release des ersten Trailers zu Resident Evil 5 kamen Bedenken wegen möglichem Rassismus im Spiel auf. Tatsächlich war einem beim Spielen etwas unwohl zumute, wenn man als muskelbepackter Weißer schwarze Zombies in zerfetzten Lumpen niedermetzelt. Da half auch die afrikanische Agentin Sheva Alomar wenig, die Chris Redfield zur Seite stand.
Capcoms PR-Managerin Melody Pfeiffer sagte nun, man werde dafür sorgen, dass so etwas nicht wieder vorkommt. "Seit der RE5-Kontroverse sind wir uns viel mehr im Klaren darüber wie wichtig es ist, dass wir schon frühzeitig Teil vom Schöpfungsprozess des Produktes sind, so dass wir beim Endprodkut ein Wörtchen mitreden können", so Pfeiffer im Interview.
Sie betonte vor allem die Zusammenarbeit zwischen japanischem und westlichem Standort des Unternehmens. "Wir arbeiten sehr eng mit unseren Produzenten in Japan zusammen, um diese Materialien für den Westen zu erstellen und sie sind immer offener für unsere Ideen und Vorschläge zu den Produkten."
Strategisch wichtige Teile des Produktes sollen so auch an die Bedürfnisse und Empfindlichkeiten des westlichen Marktes angepasst sein. Wir sind gespannt, wie wir dies in Resident Evil 6 zu spüren bekommen.
Quelle: Eurogamer, Gamasutra
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Soll ich in Slums in Afrika etwas gegen hunderte weiße Zombies antreten??
Naja, den einen oder anderen Missionar aus Europa oder so hätt ich schon gern vor die Flinte bekommen. ggg