Fan-Update funktioniert nicht mit europäischer Version. Ob ein offizieller Patch kommt, ist unklar.
Resident Evil 4: Gamepad erforderlich.
In der brandneuen PC PowerPlay 04/2007 (ab 28. März am Kiosk) testen wir Resident Evil 4. Wir loben die geniale Atmosphäre, ärgern uns aber über die völlig vergeigte PC-Umsetzung des ursprünglich für Gamecube und PlayStation2 erschienenen Spiels. Darunter die fehlende Option, Capcoms Horror-Ballade auch per Maus zu spielen. Da wir während des Tests über den Patch eines findigen Fans gestolpert sind, der dem Spiel angeblich eine Mausunterstützung verpassen soll, versprachen wir Ihnen, das Ganze auf Cynamite.de zu testen.
Wir haben aber keine guten Nachrichten: Das Tool funktioniert nicht mit der europäischen Version von Resident Evil 4. Der Grund ist vermutlich der Kopierschutz Securom, der den »Eingriff« der Zusatz-Software verhindert. Tests mit der amerikanischen Version ergaben durchwachsene Ergebnisse: Bei der Maussterung handelt es sich nicht um eine »echte«, neu programmierte Funktion. Sondern lediglich um eine Emulation der Tastatur- und Gamepad-Steuerung, die doch teilweise arg schwammig daherkommt.
Fazit: Um Resident Evil 4 frustfrei genießen zu können, ist ein Gamepad nach wie vor unbedingt erforderlich. Zumindest solange, bis ein offizieller Patch nachgereicht wird, der eine vernünftige Maussteuerung implementiert. Ob der kommt, ist zum jetzigen Zeitpunkt völlig offen, wie unsere Nachfrage bei Ubisoft ergab: Dort möchte man entsprechende Pläne zwar nicht ausschließen, aber auch nicht bestätigen.
