Red Faction: Guerrilla
Was macht man, wenn man jemand schnell vertreiben will? Richtig! Seine Sachen kaputt machen. Und genau das ist Red Faction: Guerilla. Ein Spiel fürs Sachen Kaputtmachen. Macht das Spaß? Macht das über längere Zeit auch noch Spaß?
Herzlich Willkommen. Mach was kaputt.
Red Faction: Guerilla spielt auf dem Mars. Eine Sicherheitsfirma kontrolliert den Laden und unterjocht die Bewohner, sodass sie fast wie Sklaven wirken. Wenn jemand Probleme bereitet, wird er umgelegt. Aber keine Unterdrückungsmacht ohne Rebellen! Mason, der Spielheld, kommt als frischer Einwohner auf dem roten Planeten an – und das Erste, was er sieht ist, wie sein Bruder erschossen wird – natürlich von den Soldaten der Sicherheitsfirma. Mason kommt in ein Lager der Rebellen, die nach und nach einen der vielen Bezirke auf dem Mars zurückerobert. Das funktioniert über zwei Fortschrittsbalken: Der erste zeigt an, wieviel Macht die EDF, die Sicherheitsfirma, in jenem Bezirk hat. Der zweite steht für die Unterstützung der Bevölkerung; je höher der Balken, desto öfter greifen Zivilisten zu den Waffen oder überlassen Fahrzeuge für Mason – eine tolle Idee.
Den EDF-Balken muss auf Null sinken, damit man eine Revolution anzetteln kann. Das funktioniert über Missionen, den sogenannten „Guerilla-Aktionen“. Diese nicht sonderlich abwechslungsreichen Missionen drehen sich meistens um eins: Sachen kaputtmachen. Sei es ein Konvoi der EDF zu zerstören, Brücken hochzujagen oder gar ganze Stützpunkte der Unterdrücker dem Boden gleichzumachen – Es gibt immer irgendwo was zu sprengen. Nach und nach, wenn die Bevölkerungsunterstützungsanzeige auf 100 ist, und die EDF die Kontrolle des Bereiches nicht mehr hat, also auf Null gesunken ist, wird die Revolutionsmission freigeschaltet. Eine komplexe, gut designte Mission ist immer am Ende eines Abschnitts der Marsrevolution. Wenn man diese gewinnt, hat man die EDF von diesem Bezirk vertrieben und kann im nächsten fortfahren.
Wo ist das Haus hin?!
Was passiert, wenn man ein Gebäude mit Bomben vollpflastert und den Roten Knopf drückt? Richtig, das Haus ist aufeinmal verschwunden. Was passiert, wenn man in Red Faction: Guerilla ein Gebäude mit Bomben vollpflastert und dann (den in der Tat roten) B-Knopf drückt? Richtig, das Haus ist auch verschwunden.
Das hat das Spiel der „GeoMod 2.0“ zu verdanken: Diese Engine macht es dem Spieler möglich, sämtliche Objekte im Spiel zu zerstören – Ein Haus wird zu einem kleinen Haufen Schutt, ein Auto zerfällt in seine Einzelteile, ein Mensch… ok, ein Mensch bleibt in einem Stück.
Aber das ist der Reiz des Spiels: Anders als in den meisten Spielen kann man komplette Siedlungen verwüsten. Es ist einfach unbeschreiblich, durch ein Wohnblock zu gehen, den Raketenwerfer im Anschlag zu haben, und zwei Minuten später nur noch Schutt um sich zu sehen.
Die zerstörbare Umgebung ist auch essentiell für die Missionen: So gut wie alle Aufträge basieren auf dem Schadensmodell – Häuser in die Luft jagen, mit riesigen Robotern durch Häuser latschen – alles dabei.
fand die alten teile auch um klassen besser. komm mit dem neuen teil gar nicht zurecht. aber der test ist gut.