Red Dead Redemption: Das Wild-West-GTA in unserer ausführlichen Hands-on-Vorschau
Red Dead Redemption: Preview
Kann es wirklich schon so spät sein? Die Sonne verschwindet bereits hinter den Hausdächern Münchens, als wir im deutschen Rockstar-Games-Hauptquartier mit verschwitzten Händen den Xbox-360-Controller zur Seite legen. Die letzten acht Stunden in der staubigen Welt von Red Dead Redemption sind so schnell vergangen, dass uns erst der zweite Blick auf die Uhr tatsächlich von der aktuellen Tageszeit überzeugt. Jeder, der bereits einmal von einem Videospiel „verschlungen“ wurde, weiß: Wenn das gebotene Erlebnis so packend ist, dass sich jegliches Zeitgefühl verabschiedet, dann muss es sich um ein richtig, richtig gutes Spiel handeln!
Bevor wir euch erklären, warum Red Dead Redemption selbst die überdimensionierten
Fußstapfen eines GTA IV ausfüllen kann, kehren wir an den Anfang unseres Abenteuers zurück: Wir schlüpfen in die von tiefen Narben gezeichnete Haut des ehemaligen Bandenmitglieds John Marston, der Anfang des 20. Jahrhunderts die weite Reise in den ungebändigten Westen der Vereinigten Staaten antritt. Die quälend lange Fahrt mit der pechschwarz qualmenden Dampflok nimmt der Revolverheld nicht freiwillig auf sich: Zwielichtige Regierungsbeamte haben Johns Familie entführt. Um Frau und Sohn wieder die Freiheit zu schenken, sollen wir Johns einstigen Freund und Bandenkollegen Bill Williamson den Garaus machen, der mit seinen Outlaw-Kollegen im Grenzland zu Mexiko ganze Landstriche terrorisiert.
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Neun Tage sind zwar lang, aber dafür kann man sich aber auf ein richtig geiles Spiel freuen.;)
Das dürfte Trost genug sein.:hoch: