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  • Rage - Leser-Test von SPLITTfire

    Och ne, schon wieder Weltuntergang?Aber klar doch, denn immerhin... Wenn am 21.12.2012 die Welt dann "Tschüss!" sagt, will man wenigstens gut vorbereitet sein! Und wenn ein Spielehersteller das Recht hat, bis ans kommende Ende aller Tage postapokalyptische Endzeitspiele zu machen, dann die Jungs von Behtesda.Die mir zudem eindrucksvoll vor Augen geführt haben, dass es nach dem Ende der Welt nur drei Dinge gibt, die all das Überleben können: Menschen, Ungeziefer und Autos von Volkswagen, aber dazu später mehr...

    Freie Fahrt für freie Endzeitbürger?

Leider ehr nicht. Freie Fahrt für freie Endzeitbürger? Leider ehr nicht. Quelle: pcgames.de STORY

    Es ist aber ja auch doof mit dieser Zivilisation, nie passiert mal was Spannendes!
    Immer geht's nur geradeaus, ein Tag ist wie der Andere, alles ist sicher, alles ist toll und immer geht's nur bergauf…

    Ne so geht das ja nicht weiter, da müssen wir was machen!

    Genau das dachte sich wohl auch jener Komet der wenig später aus Mutter Erde einen Wüstenplaneten macht. Aber die Menschheit hat natürlich schon einen Plan B in Petto und so geht es nach der Apokalypse selbstverständlich munter weiter.

    Fast schon typisch für Bethesda ist, dass man wieder mal in einem Bunker die dunkle Zeit nach der großen Katastrophe warm und behütet verpennt und durch "technische" Probleme gezwungen ist das traute Heim zu verlassen.

    Denn eigentlich hatte die Menschheit geplant dass all die Außerwählten, die man in die sogenannte ARCHEN gesteckt hat, nach ihrem Erwachen aus der Erde eine bessere Welt machen aber schon als ihr noch benommen aus eurer Zelle stolpert, merkt ihr dass etwas furchtbar schief gelaufen ist... In allen anderen Zellen modern verwesende Leichen vor sich hin und ihr könnt euch nicht erklären, weshalb ihr der einzige Überlebende seid.

    Schon nach wenigen Metern zu Fuß werdet ihr von irren Banditen und eurem Retter empfangen, der aus den Angreifern kurzerhand Hackfleisch macht, dann gehts sofort ans Eingemachte: Fette Wumme, eigenes Gefährt und ne Kinoreife Ballerei in einem alten Luxushotel mit anschließender, oskarreifer Flucht als Einführung...Das muss für den Anfang reichen!

    So fährt und ballert man sich dann Stück für Stück durch die Story und deckt nach und nach eine Verschwörung auf die ALLES ändern wird!

    So gesehen bekommt man doch ehr ne Story von der Stange dargereicht aber immerhin gibt es hin und wieder doch noch die ein oder andere "unerwartete" Überraschung.

    GRAFIK

    Die Grafik war und ist das Hauptaugenmerk von Rage, mit einer neuen Technik hat man versucht die virtuelle Realität noch echter aussehen zu lassen und so allgemein muss man wirklich sagen "GEIL!"

    Wagt man es aber mal näher hinzuschauen oder gar durchs Visier einer Waffe nach Details zu suchen, konnte ich nur noch "BÄH!" sagen.

    Zwar zaubert die neue Grafikengine wirklich tolle Texturen und Effekte, jedoch nur aus der Entfernung.
    Die erste Enttäuschung kam bei mir auf, als ich selbst große Warnschilder nur mit Mühe Endziffern konnte, und so ist es mit vielen Details in diesem Spiel, alles wirkt aus der Nähe matschig, grisselig und ganz und gar nicht Viel schöner kann eine Endzeitwelt fast gar nicht mehr aussehen.

Leider wirken viele Texturen matschig und pixelig, wenn man mal genauer hinschaut Viel schöner kann eine Endzeitwelt fast gar nicht mehr aussehen. Leider wirken viele Texturen matschig und pixelig, wenn man mal genauer hinschaut Quelle: ragethegame.com mehr "NEXT-GEN"
    Richtig heftig wird das Matschspektakel aber erst in dunklen Räumen, dort gibt es Pixelplatten die zum Teil so groß sind wie euer eigener Kopf.

    Ebenfalls wohl nicht beabsichtigt ist die Tatsache dass in manchen Bereichen des Spiels ein so hoher Kontrast herrscht dass die Next-Gen Grafik sich in BORDERLANDS Comicgrafik verwandelt und man plötzlich glaubt man befindet sich im falschen Spiel.

    Dass der Grafikaufbau der Details dabei sehr oft hinterher huscht stört nur in der ersten Zeit, später ist es schon zur Gewohnheit geworden, dass bei jeder kleinsten Bewegung die Texturen hinterer hecheln.

    Ein ganz besonders lustiges Detail sind dagegen die vielen kleinen und großen Pflanzen im Ödland, denn die Macher hatten offenbar ein Herz für bedrohte Pflanzenarten und so haben sie die vom Aussterben bedrohte, 90er Jahre "Ein-Polygonen-Pflanze" ins Spiel übertragen.

    <Lat. Planta unum polygonum>
    Die "Ein-Polygonen-Pflanze" besticht nicht nur durch ihre eindimensionale, papierartge Form, sondern auch durch die Tatsache dass sie sich IMMER mit ihren Mitmenschen mit dreht, sodass man grundsätzlich nur ihre Schokoladenseite zu Gesicht bekommt. In den späten 90ern erstmals entdeckt, wird die im Laufe ihrer Evolution immer bewegungsaktiver gewordene "Ein-Polygonen-Pflanze" immer öfter von "Next-Gen-Multipolygonengewächsen" aus ihren angestammten Lebensräumen vertrieben.

    Weshalb sich die Macher von Rage dazu entschieden diesem zarten Gewächs eine letzte Zufluchtsstätte zu geben...

    Ich sage DANKE für so viel Engagement im Artenschutz!

    Aber ich will nicht nur meckern, beeindruckt hat mich außer der Grafikkeule auch dass die Bildrate einen wirklich hervorragenden Dienst leistet!
    Keine Ruckler, keine Aufhänger und auch keine flackernden Texturen.
    Rage marschiert auch bei der größten Action mit butterweicher Bildrate durch den Spielverlauf, da können sich viele andere Spiele ne Scheibe von abschneiden... Nicht wahr liebe Fallout-Abteilung?!?!

    Rage - Leser-Test von SPLITTfire Quelle: id Software WAFFEN

    Zur Grundausstattung eines jeden Auserwählten gehören in diesem Fall: Revolver, Schrotflinte, Armbrust, Scharfschützengewehr, Raketenwerfer, Maschinengewehr, Sturmgewehr, Handgranaten und die sogenannten WINGSTICKS, die nicht nur 100% tödlich sind sondern auch wieder zu Herrchen zurückkommen...meistens zumindest.

    Später kommen dann noch zusätzliche kleine Helfer dazu, die man sich aber erst zusammenbauen muss und dazu muss man erst einmal die Einzelteile suchen, kaufen oder in manchen Fällen erschießen. Zusätzlich muss man aber auch die Bauanleitungen für diese Geräte teuer kaufen um sie dann endlich einsetzen zu können.

    Die kleinen Helfer sind zum Beispiel: Roboterspinnen, Schadensverstärker für Waffen, Lebenskraftverstärker, Kraftverstärker für den eignen Körper, RC-Bombenautos oder auch der Türöffner

    Bei all den technischen Raffinessen hat man aber als Spieler nach wie vor die Möglichkeit, seine eigene Taktik zu verfolgen:

    -Die Rambos können mit Schrotflinte, Sturmgewehr, Raketenwerfer und fetter Munition einfach alles in Grund und Boden ballern.

    -Die Söldner arbeiten sich mit Handgranaten, Wingsticks und den üblichen Schusswaffen voran.

    -Und die Taktiker verwenden Roboterspinnen, Bombenautos, Scharfschützengewehr und die Armbrust um möglichst unerkannt und lautlos durchs Level zu kommen.

    Rage - Leser-Test von SPLITTfire Quelle: id Software STEUERUNG & GAMEPLAY

    Zur Steuerung der eigenen Spielfigur lässt sich so eigentlich nicht viel sagen, außer: Schnell, direkt und genau.
    Wenn man mal danebenschießt ist entweder der Dussel am Controller Schuld oder der anvisierte Gegner hat den Braten noch rechtzeitig gerochen.

    Nervig aber wohl beabsichtigt ist dass die eigene Spielfigur gerademal 30cm hoch springen und 20m weit rennen kann um anschließend wie ein übergewichtiger Asthmatiker mit Raucherlunge nach Luft zu schnappen.

    Da geht der Wechsel der Waffe schon viel dynamischer von der Hand, nun kann jeder selbst entscheiden ob er die jeweils vier im Schnellzugriff zugeteilten Waffen per Button-Mashing schnell durchzappt oder extra das Schnellzugriff-Menü verwendet.
    Wobei man bei der Waffenwahl über das Menü für kurze Zeit nicht kämpfen kann, was die auf Nahkampf ausgerichteten Gegner sofort zu ihrem Vorteil nutzen werden.

    Nervig ist jedoch dass die Figur zwischendurch den Befehl die Waffe nachzuladen einfach missachtet, selbst dann wenn das Magazin leer ist. Dafür möchte die eigene Spielfigur dann extra stehen bleiben um in aller Ruhe nachladen zu können...ganz unbeachtet der Tatsache dass gerade 10 Mutanten auf einmal auf euch zu rennen.
    Außerdem sind Treppenstufen, abstehende Metallplatten, kleine Steine etc. manchmal ein Problem, denn dort bleibt die Figur gerne mal hängen, was vor allem in Abschnitten, in denen man sich langsam fortbewegen muss, was ärgerlich ist.

    Ein großer Shock für viele war die Tatsache dass RAGE mehr als 20GB Speicherplatz benötigt, wer diesen Platz nicht mehr zur Verfügung hat oder nicht haben will, der kann das Spiel auch direkt über die zwei CDs laufen lassen. Dann sind die Ladezeiten zwar etwas länger aber da bin ich von Fallout New Vegas Schlimmeres gewohnt. Später werdet ihr ab und an mal die CD wechseln müssen, wenn ihr von Subwaytown nach Wellspring kommen wollt aber viel mehr Probleme ergeben sich aus diesem Verzicht nicht.

    FINANZEN

    Da sich ohne Waffengewalt im Ödland kein Stein vom anderen bewegen lässt, braucht ihr vor allem eines MUNITION und die kosten GELD und davon braucht man VIEL!

    Ob nun fürs Auto oder eure eigenen Wummen, ohne richtig Bumms verarbeiten euch die Gegner schnell zu Hackfleisch und allein von dem Geld dass ihr für die Storymissionen erhaltet, könnt ihr euch nicht mal einen anständigen Sarg für eure Beerdigung kaufen.
    Dafür bietet euch das Spiel eine ganze Anzahl an Nebenmissionen, die euch zusätzliches Geld und Waffenupgrades einbringen aber auch diese Kleckerbeträge werden später nicht mehr reichen, also gibt es nur eine Möglichkeit... Verkauft eure Seele ans Fernsehen!

    Mitten in der Einöde grinst euch ein Clownsgesicht an, hinter der Fassade thront ein dicker, schmieriger TV-Boss auf seiner mobilen Toilette (schon wieder son Jack & Daxter Seitenhieb), der euch frohen Mutes anbietet "JEDERZEIT" in seiner TV-Show "Mutant Bash TV" mitzumachen.

    Die Show funktioniert folgendermaßen: Ihr durchlauft vier kleine Arenen, verhaut oder erschießt dort kleine, hechelnde Mutanten, nehmt dazwischen noch an einem Gewinnspiel teil und am Ende habt ihr ein bisschen Kohle und der TV-Boss hat seine Einschaltquoten.

    Habt ihr die Folge abgeschlossen, pausiert das Spiel und errechnet aus Genauigkeit, Zahl der von euch getöteten Gegner und der Zeit eine Geldsumme zusammen... Mein bestes Ergebnis war bisher 813,00 Dollar bei 94% Genauigkeit.

    Da ihr später aber immer mehr Geld braucht und die immer bessere Munition immer teurer wird, von der ihr immer mehr braucht, werdet ihr mit dem fetten Mann auf seinem bionischen Klo viiiiel Zeit verbringen, außer bei euch ist jeder Schuss sofort ein tödlicher Treffer.

    Rage - Leser-Test von SPLITTfire Quelle: id Software FARHZEUGE

    Vrrooomm Vroommm!

    Gut am Anfang ist es eher ein "Möp Möp" mit einem echt gruseligen Fahrverhalten, genauer genommen ein Quad dass von A nach B eiert aber schon wenig später bekommt ihr euren eigenen Wüstenbuggy den ihr nach Belieben aufmotzen könnt. Später folgen noch ein gepanzerter Pickup und schließlich das Wochenendauto von Mad Max!

    Die Autos lenken sich im Gegensatz Quad wirklich gut und auch der Kampf gegen die Banditen macht Laune aber mit dem Auto merkt man schnell wie klein die Welt von Rage doch tatsächlich ist.

    Wer diesem Elend entkommen möchte, der fährt Rennen, die Gegner sind zwar nicht sonderlich schlau aber die Rennen machen Laune und bringen euch Rennscheine ein mit denen ihr eure Autos zusätzlich aufmotzen könnt. Und wer schließlich alle Banditen ausgerottet hat, kann sich im Online Modus weiter das Blech um die Ohren fliegen lassen.

    Die dafür zum Verkauf stehenden Waffen machen ebenfalls Laune, auch wenn man sich mit Raketen und Schutzschildern begnügen könnte (Zumnindest in der Story), kann man sein aktuelles Gefährt aber auch zum ultimativen Zerstörer umbauen.

    GEGNER

    "Wir wollen die Gegner im Spiel zu programmieren dass man als Spieler das Gefühl hat, gerade gegen Online-Mitspieler zu kämpfen. Unsere Spielfiguren sind darauf programmiert worden selbstständig Entscheidungen zu treffen und eigenständig ihre Vorgehensweise zu wählen!"

    Sprach einst ein Entwickler in einem Interview.

    Nun gut, da hat der Herr wohl etwas übertrieben, zwar sind die Gegner in RAGE schon ein Stück schlauer und geschickter als viele andere KIs, aber "selber denken"... Ehr nicht.
    Sie suchen Deckung auf, warten, linsen vorsichtig auf ihre Chance, werfen mal ne Handgranate und reagieren auf Feuerpausen mit Misstrauen. Die Nahkämpfer sind und bleiben Kanonenfutter und werden erst in der Gruppe zum Problem.
    Tolles Detail: Manch angeschossener Gegner kriecht zu Deckung zurück oder erhebt sich noch einmal mit letzter Kraft, getreu dem Motto "Auge um Auge, Zahn um Zahn"

    Hin und wieder hat die KI aber auch Totalausfälle, mal bleibt einer mitten in der Schusslinie stehen, mal steht einer geistig abwesend in der Gegend herum und macht einfach gar nichts und manchmal killen sich die Gegner auch gegenseitig, wenn einer dem anderen in die Schusslinie läuft. Diese Kategorie beherrschen die Mutanten übrigens meisterhaft! Als die dümmsten Bewohner des Ödlands schlagen sie oft nur wild um sich und verdreschen sich dabei auch gern mal gegenseitig.

    Die einzelnen Banditenklans unterscheiden sich stark voneinander, es gibt akrobatische Kletterkünstler, technikbesessene Wissenschaftsfreaks, Tunigverrückte und auf den Nahkampf trainierte Eingeborene. Die Schadensschwelle der einzelnen Gruppen ist fast vollkommen unabhängig von ihrer Kleidung, egal ob sie euch mit Ganzkörperpanzerung oder leicht bekleidet gegenübertreten, im Grunde halten (je nach Spielfortschritt) alle gleich viel aus.

    Bei den Mutanten hingegen kann man sagen es gibt: Die kleinen doofen, die mittelgroßen Doofen mit entweder schleimigen Tentakeln oder Raketenwerfer und den ganz großen BOSS. Tipp: Die Schrotflinte ist der natürliche Feind des Mutanten ;)

    SPIELWELT

    RAGE macht mit seinem Panorama, seinem Weitblick und seiner atemberaubenden Schönheit einfach nur Lust aufs Entdecken, doch was ist wenn ich euch sage dass ihr in einem Röhrensystem unterwegs seid?

    Überall sind unsichtbare Wände!

    Deshalb hier noch mal für alle zum mitschreiben: RAGE ist nicht FALLOUT!

    RAGE ist ein Shooter und kein Sandbox oder Open World Spiel und das haben die Macher auch so angekündigt… Mehr oder weniger.

    Man kann sich im Röhrensistem frei bewegen und frei entscheiden in welcher Reihenfolge man die Missionen abarbeitet, große Entdeckungstouren ins restliche Ödland sind nicht möglich.

    Dazu passt dass viele der Türen grundsätzlich verschlossen sind und man selbst an manchen Orten, an denen man kürzlich erst war, vor verschlossenen Türen steht.( In manchen doch noch begehbaren Verstecken läuft aber oft ein einziger Gegner tapfer weiter Patroullie). Selbst manche Treppe wird von einer unsichtbaren Wand abgeriegelt, FREI ist man im gesamten Spiel im Grunde NIE.

    Gut, die Spielwelt ist vielleicht etwas eng aber auf jeden Fall ist sie überzeugend, viel schöner kann eine Endzeitwelt nicht aussehen, was auch für die Mitmenschen gilt. Großartig designte Charaktere die wirklich den Eindruck vermitteln dass man es hier mit einem lebenden Menschen zu tun hat.
    Und auch sonst habe ich mich sofort in die schöne kaputte Wüstenwelt verliebt, das absolute Highlight ist "Die Tote Stadt", also die Innenstadt bzw. was noch davon übrig ist.

    Rage - Leser-Test von SPLITTfire Quelle: id Software WAS GIBTS SONST NOCH?

    "Diese Apokalypse wird ihnen präsentiert von VOLKSWAGEN"

    Ein etwas merkwürdiges Detail stellen die Autowracks dar die man überall vorfindet dar, denn bei den Boliden handelt es sich um Phantasieautos... Naja, bis auf zwei Ausnahmen und das Sprang mir schon bei den Trailern ins Auge, ein einziger Autohersteller hat es offenbar geschafft ein bisschen "Werbung" für die Langlebigkeit seiner Autos zu machen… VW!

    Unverkennbar für jeden der sich auch nur ansatzweise mit Autos auskennt, stehen ÜBERALL der VW PASSAT Variant und der VW BORA herum, teilweise sind sie sogar übereinander gestapelt. Wenn die anderen Autos ebenfalls real existierende Fahrzeuge wären würde ich ja nichts sagen... Aber Passat und Bora bilden scheinbar die Ausnahme und sind auch gerne mal strategisch passend in den Leveln platziert.

    Liebevolle Details

    Zwar ist das begehbare Ödland klein aber dafür voller kleiner Details, die darauf schließen lassen dass die Entwickler Spaß bei der Arbeit hatten und auch gerne mal den ein oder anderen Kalauer mit eingebaut haben.

    -In der Innenstadt findet man hin und wieder Übertragungswagen des örtlichen TV-Senders "Hexi TV", auf dem Nummernschild ist noch klar "SC1 - FI" zu lesen.
    -Im Krankenhaus findet man etwas versteckt eine Bankfilliale die mit dem Slogan "YOUR MONEY IS OURS!" wirbt.
    -Im Einkaufszentrum findet man Werbeplakate mit Slogans wie "Home Sweet Home" oder "In Zukunft freier Atmen"

    Außerdem wurden diverse Easter-Eggs überall im Spiel versteckt, ob nun Wackelkopfpuppen oder ande nette Überraschungen, überall warten kleine Anspielungen anderer Titel darauf entdeckt zu werden und teilweise kann man sogar richtig Geld damit machen!

    Wie jetzt? Das wars??

    Ein wirklich sehr trauriges Kapitel ist für mich der Endkampf bzw das Ende an sich aber bevor ich jetzt groß drauf los spoilere, dieser dumme Dialog sollte es auch tun:

    Neulich im Entwicklerstudio:

    "Du"
    "Hmm?"
    "Hast du den Endboss schon fertig?"
    "Wie? Welchen Endboss?"
    "Na den für Rage"
    "Wie Endboss... sollte da einer rein?"
    "Glaube schon!"
    "Wann ist denn Verkaufsstart?"
    "Morgen!"
    "Oh"
    "Und was jetzt?"
    "Weiß nicht, machen wir ganz viele normale Gegner, dann merkt keiner was!"
    "Aber die Plattform in dem Level ist dafür nicht ausgelegt!"
    "Ach was, das passt schon!"
    "Ich weiß nicht so recht!"
    "Dann machste einfach an den Wänden ein paar Luken wo die Gegner rauskommen und fertig!"
    "Und beeil dich, in 20 Minuten ist Feierabend!"
    "Mkay!"

    FAZIT

    Sandbox? NEIN!, Open World? JEIN, Gradliniger Shooter? JA, schon ehr!

    Die Steuerung der Spielfigur und der Autos sind trotz kleiner Macken top.
    Die Grafik sieht aus der Entfernung bombe aus, (auch wenn der Feinaufbau der Texturen unentwegt hinterher hechelt).
    Die Waffen, Munition und die technischen Spielzeuge sind klasse.
    Die Story ist etwas stumpf aber okay.
    Die Nebenmissionen machen Laune.
    Der Schwierigkeitsgrad ist fordernd aber nie unfair.
    Die Gegner KI ist gut, hat aber ab und an Ausfälle.
    Ab und zu tauchen Bethesda-typische Grafikbugs auf, die man auch aus Fallout & Co kennt.
    Das Geld bei "Mutant Bash TV" zu verdienen kann auf Dauer echt nerven.
    Liebevolle Details warten überall darauf entdeckt zu werden.
    Das Ende ist noch stumpfer als das von Borderlands.

    Rage ist nicht wie Fallout, man ist in einem Röhrensisthem gefangen, was bei dem Panorama durchaus Bedauern bereiten kann. Doch trotz einiger kleiner Patzer hat Rage einen hohen Wiederspielwert und überzeugt auch sonst auf ganzer Linie, vor allem durch die technische Sauberkeit und seine Optik.

    Viel schöner kann man die Postapokalypse fast gar nicht mehr gestalten, da sind die knapp 30 Spielstunden leider schneller vorbei als man denkt.

    Getestet:(RAGE für Xbox360 (Uncut))

    MEINE NOTE: 2+

    01:00
    Rage: Launch-Trailer

    Rage

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: SPLITTfire
    96 %
    Multiplayer
    -
    Grafik
    10/10
    Steuerung
    10/10
    Sound
    8/10
    Atmosphäre
    10/10
    Gamesaktuell
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Rage
    Rage
    Publisher
    Bethesda Softworks
    Developer
    id Software
    Release
    07.10.2011
    Es gibt 12 Kommentare zum Artikel
    Von pzyYchopath
    Super test , aber wo wird auf den koop hingewiesen? Aber egal, meine tests sind noch nich auf diesem…
    Von 4-EverZocker
    Ersten Satz gelesen und gleich gemerkt Geiler gehts nicht  Rest ist natürlich auch gut, aber der Einleitungssatz…
    Von Tito
    Geiler & umfangreicher Test,Ironi und Witz ist zahlreich vorhanden.Hat Spaß gemacht zu lesen.
    • Es gibt 12 Kommentare zum Artikel

      • Von pzyYchopath
        Super test , aber wo wird auf den koop hingewiesen? Aber egal, meine tests sind noch nich auf diesem unterhaltungsniveau, also geb ich ne note für den test: 2+! Echt spaßig!
      • Von 4-EverZocker
        Ersten Satz gelesen und gleich gemerkt Geiler gehts nicht 

        Rest ist natürlich auch gut, aber der Einleitungssatz einfach genial 
      • Von Tito
        Geiler & umfangreicher Test,Ironi und Witz ist zahlreich vorhanden.
        Hat Spaß gemacht zu lesen.
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863302
Rage
Rage - Leser-Test von SPLITTfire
Och ne, schon wieder Weltuntergang?Aber klar doch, denn immerhin... Wenn am 21.12.2012 die Welt dann "Tschüss!" sagt, will man wenigstens gut vorbereitet sein! Und wenn ein Spielehersteller das Recht hat, bis ans kommende Ende aller Tage postapokalyptische Endzeitspiele zu machen, dann die Jungs von Behtesda.Die mir zudem eindrucksvoll vor Augen geführt haben, dass es nach dem Ende der Welt nur drei Dinge gibt, die all das Überleben können: Menschen, Ungeziefer und Autos von Volkswagen, aber dazu später mehr...
http://www.gamesaktuell.de/Rage-Spiel-29140/Lesertests/Rage-Leser-Test-von-SPLITTfire-863302/
11.01.2012
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2012/01/_AvtJPEG.jpg
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