Games World
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
  • Quake 4

    Sie sind berühmt und berüchtigt, die genialen Ego-Shooter von id Software. Auch Quake 4 wird die Tradition der Texaner fortsetzen.

    M ittwoch, 18. Mai 2005, 17.00 Uhr: Zum Abschluss des ersten E3-Tages führt uns Activision eines der größten Spiele-Highlights dieser Megamesse vor: "Quake 4". Entwickelt wird das Sequel als Gemeinschaftsproduktion von id Software (u.a. "Windiziert" und "Dindiziert") und Raven Software (u.a. "Jindiziert" und "Sindiziert"). Während id eine aufgebohrte Grafikengine von "Doom 3" liefert, werkeln die Jungs von Raven an Levels, Charakteren und Story.

    Strogg hassen Menschen

    Da der dritte, auf den Multiplayer-Part fokussierte Teil der "Quake"-Reihe quasi ohne Story auskam, setzt "Quake 4" dort an, wo Teil zwei endete. Dessen Release liegt schon acht Jahre zurück, also frischen wir Ihre Erinnerungen etwas auf: Irgendwann in der Zukunft wird die Erde von den Strogg, einem außerirdischen Volk, überrannt. Die gnadenlosen Cyber-Krieger bestehen aus einem mechanischen Grundgerüst und getunten Extremitäten. Um ihre Körper zu stabilisieren, verwenden die Strogg Fleisch -- eine grausige Beute aus ihrem systematischen Vernichtungsfeldzug gegen andere Spezies und Zivilisationen. Kein Wunder also, dass die menschliche Gastfreundschaft angesichts der Stroggschen Unersättlichkeit ihre Grenzen hat. Einem einzelnen Marine gelingt schließlich ein denkwürdiger Gegenschlag: Er infiltriert die Strogg-Basis auf deren Heimatplaneten und tötet den Makron, den Anführer der widerlichen Ungetüme.

    Damit "Quake 4" auch wirklich kein Spiel für Pazifisten wird, lassen die Storyschreiber die Strogg-Armee kurzerhand wiederauferstehen. Deren Verteidigung ist allerdings nach wie vor deutlich geschwächt. Die Menschen wollen die Gunst der Stunde nutzen und setzen zum Vernichtungsschlag an.

    Brothers in Quake

    Dieses Mal sind Sie nicht mehr alleine unterwegs, sondern kämpfen als Elitesoldat Matthew Kane inmitten einer großen Armee. Einzelne Mitglieder Ihres Squads kennen Sie sogar persönlich, was wie in "Brothers in Arms" die emotionale Komponente verstärken soll.

    Im Kommandozentrum werden wir erst mal gebrieft -- und hier fällt uns auch gleich die hervorragende Qualität der Zwischensequenzen auf. Dank feinstem Motion-Capturing in Ravens hauseigenem, 100.000 Dollar teurem Studio sehen die Figuren und deren Bewegungsabläufe wesentlich besser aus als in den Filmszenen von "Doom 3". Außerdem: Spielte "Doom 3" noch fast gänzlich in geschlossenen Räumen, dürfen wir nun weitläufige Außenareale samt Schützengräben und Bunkern bestaunen. Davon abgesehen erinnert die Spielgrafik an jene des Höllenbruders.

    Das Beben beginnt

    In der ersten Mission wird Ihr Landungsschiff -- wie sollte es anders sein? -- überraschend von Strogg attackiert und schwer getroffen. Sie stürzen ab und "landen" mitten einer tobenden Schlacht. Da lautet die Devise: Zu Bewusstsein kommen, Gewehr schnappen, losballern!

    Das macht umso mehr Spaß, da sich nun sämtliche Waffen im Spielverlauf tunen lassen. So rüsten Sie zum Beispiel das Maschinengewehr mit einem zusätzlichen Munitionsclip sowie einem Einzelschuss-Zoom aus oder gönnen Ihrer Schrotflinte einen automatischen Schnelllader. Und mal ehrlich: Richtig effektiv ist ein Raketenwerfer doch erst dann, wenn seine Projektile dank Hitzesucher selbstständig ihr Ziel finden!

    Schiessen und leuchten

    Geradezu sensationell: Matthew Kane bekommt ein Maschinengewehr mit eingebautem Scheinwerfer in die Finger! Boah, dass es so was in der Zukunft gibt, hätte Kanes "Doom 3"-Kollege sicher nicht zu träumen gewagt...

    Doch das war noch lange nicht alles zum Thema Offensiv-Argumente: In einer weiteren Mission, die uns Raven auf der E3 präsentierte, befanden wir uns im Inneren eines Kampfroboters! Mit montiertem Raketenwerfer attackierten wir fliegende Geschütze und schwebende Stroggs. Vorerst konnte man den Walker nur aus der Ego-Perspektive steuern, eventuell integriert id Software aber noch eine Außenansicht für die Fahrzeug-Action.

    Fans zünftiger Deathmatches sollen bei "Quake 4" mehr auf ihre Kosten kommen als das bei "Doom 3" der Fall war. Schließlich steht "Quake" seit dem ersten Teil für Mehrspielerspaß auf höchstem Niveau. Co-Entwickler Raven bastelt einen Schwung brandneuer Maps, hinzu gesellen sich die beliebtesten Karten der Prequels -- natürlich in aufgebohrter Optik. "Vergesst den Multiplayer-Part von 'Doom 3', wir orientieren uns viel eher am dritten 'Quake'", so Tim Willits von id Software.SZ

  • Quake 4 (dt.)
    Quake 4 (dt.)
    Developer
    Raven Software
    Release
    03.11.2005

    Aktuelles zu Quake 4 (dt.)

    Lesertest PC X360 Quake 4 0

    Quake 4

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von Bioshock: The Collection Release: Bioshock: The Collection 2K Games
    Cover Packshot von Eisenhorn: XENOS Release: Eisenhorn: XENOS
    Cover Packshot von Space Rift Release: Space Rift bitComposer Games
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 10/2016 PC Games Hardware 09/2016 PC Games MMore 10/2016 play³ 10/2016 Games Aktuell 10/2016 buffed 10/2016 XBG Games 09/2016 N-Zone 10/2016 WideScreen 10/2016 SpieleFilmeTechnik 08/2016
    PC Games 10/2016 PCGH Magazin 09/2016 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
717731
Quake 4 (dt.)
Quake 4
Sie sind berühmt und berüchtigt, die genialen Ego-Shooter von id Software. Auch Quake 4 wird die Tradition der Texaner fortsetzen.
http://www.gamesaktuell.de/Quake-4-dt-Spiel-28936/News/Quake-4-717731/
01.09.2005
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2006/07/gross_seite1_unten_109eps.jpg
news