Online geht es mit bis zu 16 Spielern in neun Arealen zur Sache. Gespielt werden altbekannte Spielmodi von Deathmatch (jeder gegen jeden) bis hin zu Capture the Flag (im weiteren Sinne: Fangen spielen). Klingt alles recht vertraut? Ist es eigentlich auch. Von anderen Genrevertretern unterscheidet sich das Ganze nur in kleinen, aber feinen Details. Beispielsweise besteht die Bewaffnung nicht aus Handartillerie, die ihr in den Levels findet, sondern wird vor Kampfantritt durch die Auswahl der Klasse festgelegt: Je nachdem welchen Soldaten ihr euch aussucht, versorgt euch die Spielroutine mit dem entsprechenden Equipment. Ein Waffenwechsel ist nur nach dem virtuellen Ableben möglich -- und zwar, indem ihr eine andere Spielerklasse wählt.
Auch tankt ihr Lebensenergie und Munition an Vorratsstationen auf, anstatt überall in der Gegend verstreute Extras einzusammeln. So wird es Neueinsteigern ermöglicht, sich schnell zu etablieren -- sie haben gegenüber alten Füchsen keinen Nachteil.
Gunther (BaaBaa) Hruby:
Wer futuristisch angehauchte Häuserkämpfe in Ego-Perspektive mag, wird sich schnell verlieben. Pluspunkte sind die ausgewogene Waffenverteilung und das ausgeklügelte Leveldesign. Zudem geht die Steuerung im Gegensatz zu vielen anderen Shootern sehr angenehm vom Pad und sorgt für Spielspaß statt Zockerfrust. Deswegen: Alle Online-Knarren-Fetischisten greifen zu.
