Pro Evolution Soccer 6: So gut ist der Kick auf der PSP
Fabregas hat die Gegenspieler ausgedribbelt.
Anpfiff zum zweiten PSP-PES! Das erscheint anders als die PC- und Heimkonsolen-Fassungen erst im Dezember, doch wir haben bereits mit der Testversion gekickt. Heuer am Start: Die im Vorgänger schmerzlich vermisste Meister-Liga und die für ernsthafte Spieler obligatorische Weitwinkel-Kamera. Diese sorgt für dramatisch mehr Übersicht und wertet den Kick ordentlich auf. Ganz so umfangreich wie die großen Versionen ist das PSP-PES aber immer noch nicht. So fehlen beispielsweise die Spielmodi Statistikmatch, Überraschungsspiel und Internationale Herausforderung.
Der italienische Stürmerstar Toni beim Kopfball.
Außerdem gibt es nur verschiedene Rasenoberflächen, aber keine unterschiedlichen Stadien. Nach wie vor bleiben auch die Kommentatoren stumm – was in diesem Fall aber keinen echten Verlust darstellt. Positiv sind wiederum die verkürzten Ladezeiten, die im Vorgänger noch enervierend lang waren, und die flüssige Grafik, die selbst bei der technisch anspruchsvollen Weitwinkel-Kamera nur selten ins Stocken gerät. Über jeden Zweifel erhaben ist der Spielablauf: Realistisch, packend, fordernd – wer bereit ist, sich an die auf der PSP nicht ganz einfache Steuerung zu gewöhnen, erlebt hochklassige Matches.