PES 2009: Unser Test!

Test Andreas Szedlak

Nach unserem großen FIFA-Test liefern wir euch nun unser Review von Pro Evolution Soccer 2009!

Überraschung in der PES-Serie: Bis zum Jahr 2012 ertönt im Konami-Kick die Champions-League-Hymne. Dank der neu erworbenen Lizenz dürfen die Japaner das Logo der Königsklasse auf die Spielepackung pappen. Mit Lionel Messi ziert zudem der wohl beste Fußballer der Welt das PES-Cover. Prima Rahmenbedingungen fürs Duell mit FIFA 09!

Mogelpackung?

PES 2009: Unser Test! Fußball-Fans wissen: In der Champions League zaubern 32 der besten Teams Europas. Interessante Frage: Trickst Konami jetzt etwa den FIFA-Lizenz-Monopolisten EA aus und schnappt sich über ein Hintertürchen die Rechte begehrter Clubs wie FC Chelsea, Bayern München oder Werder Bremen?

Nicht ganz! Konamis Königsklassen-Lizenz umfasst zwar das aus dem TV gewohnte Design samt Hymne. Dafür ist das Teilnehmerfeld nicht komplett. Zu den 13 in der Verkaufsversion enthaltenen Teams wie Real Madrid, FC Barcelona, Manchester United oder Zenit St. Petersburg kommen Anfang November zwölf weitere Mannschaften in Form eines Download-Patches hinzu. Darunter Juventus Turin und der FC Basel (wir berichteten). Während der letztjährige Finalist FC Chelsea wenigstens mit Original-Spielernamen und -Gesichtern vertreten ist, fehlen Bayern und Werder komplett. Nicht ein einziger Bundesliga-Club hat es in PES 2009 geschafft.

Bei den Lizenzen hat PES also trotz aller Bemühungen wieder klar das Nachsehen. Dies wird wohl auch in Zukunft so bleiben, da FIFA 09 die allumfassende Weltverbandslizenz noch für Jahre exklusiv hat. Dafür versucht Konami bei der Modivielfalt mit dem Konkurrenten mitzuhalten: Neu ist der „Werde zur Legende“-Modus, der sich stark an der „Be a Pro“-Karriere aus FIFA 09 anlehnt. Ihr übernehmt eine feste Position in einem Nachwuchsteam und müsst euch durch gute Leistungen für höhere Aufgaben empfehlen.

PES 2009: Unser Test! Damit ihr euren Akteur nicht aus den Augen verliert, schwenkt und zoomt die Kamera abhängig von Spieler- und Ballposition. Wer sich nicht sicher ist, welchen Laufweg er im Dienste der Mannschaft bestreiten muss, kann einfach den Automatikknopf gedrückt halten. Ohne zu zögern deckt euer Recke jetzt seinen Gegenspieler oder spurtet eigenständig in den freien Raum. Zudem dürft ihr per Knopfdruck den Kollegen anweisen, euch den Ball zuzupassen.
Insgesamt ist der „Werde zur Legende“-Modus eine willkommene Abwechslung, die Perfektion eines FIFA 09-„Be a Pro“ erreicht Konami aber noch nicht.

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