Pro Evolution Soccer 2009 für die Wii im Test: Kann das Kicker-Spiel auch auf Nintendos beliebter Konsole überzeugen? Lest hier unser Review!
Immer wenn ein neues PES für PlayStation 3 oder Xbox 360 kommt, erwarten die Fans eine bessere Grafik. Darüber braucht sich Konami bei der Wii-Fassung weniger Gedanken zu machen. Hier liegt das Augenmerk vor allem auf einer ausgeklügelten, an die Nintendo-Konsole angepassten Steuerung.
Wie im Vorgänger bewegt ihr mit dem Analog-Stick des Wii-Nunchuks euren Spieler und per Remote wählt ihr einen Passempfänger aus. Haltet ihr jetzt noch den B-Knopf gedrückt, steuert ihr den Kameraden, schon bevor er das Leder am Fuß hat. Bis zur ersten längeren Ballstafette ist zwar etwas Übung nötig, mit der Zeit lassen sich aber durchaus ansehnliche Spielzüge auf den grünen Rasen zaubern. Anfänger können die Basics sowie einige Profi-Tricks im umfangreichen Trainingsmodus erlernen.
Neu: Beim Torschuss bestimmt ihr mit der Fernbedienung exakt, wo der Ball einschlagen soll. Flotter, aber auch weniger platziert schießt ihr durch Schütteln des Nunchuks. Die Fuchtel-Bewegung ist auch in der Defensive ein gutes Rezept: Dadurch lasst ihr die Verteidiger blitzschnell herausrücken, um den gegnerischen Stürmer ins Abseits zu stellen. Haltet ihr in der Abwehr den B-Knopf gedrückt, macht sich ein Kollege auf, den Angreifer zu tackeln. Auch das Doppeln eines Spielers ist möglich.
Auf der nächsten Seite erfahrt ihr, wieso sich auch lohnt, PES 2009 mit dem Classic Controller zu spielen.
