Pro Evolution Soccer 2008
Lizenzprobleme
Leider hat es Konami wieder nicht geschafft, ein vernünftiges Lizenpaket an Land zu ziehen.
Dieses Jahr sind zwar einige neue Teams an Bord, dafür hat Konami aber auch einige Lizenzen (z.B. Arsenal London) verloren und auch die Bundesliga ist wieder nicht dabei.
Lediglich der FC Bayern München ist mit Originaltrikots vertreten - für Fans anderer Bundesliga-Teams ist das aber kein Trost.
Auch die Deutsche Nationalmannschaft läuft wieder mit Fantasienamen auf.
Bremens Mittelfeldspieler Frings heißt dann Frutes, und Klose wird zu Kmala.
Durch den Editor kann man Spieler und Teams bearbeiten, was aber mit einer Menge Arbeit verbunden ist.
Innovationsarmut
In Sachen Spielmodi gibt es kaum Neues.
Neben obligatorischen Ligen und Pokalwettbewerben, wurde die Meister - Liga verbessert und verändert.
Ihr startet wie immer mit einem Team eurer Wahl in der 2. Liga und müsst euch dann hocharbeiten.
Das Team- und Finanzmanagement liegt in eurer Hand und ihr entscheidet - wie immer - wen ihr verpflichten wollt und wen nicht.
Neu sind z.B. die Popularitätsanzeigen - nach und nach wird euer Team immer populärer und Verhandlungen mit großen Vereinen verlaufen einfacher und ihr habt größere Chancen auf eine erfolgreiche Verpflichtung.
Auch die Spieler werden mit der Zeit immer populärer, aber Vorsicht: gebt ihr einem Spieler zu wenig Spielpraxis, sinkt seine Popularität.
Still the best?
Wie spielt sich denn PES 2008 nun, werdet ihr fragen.
Die Antwort ist ebenso simpel wie treffend: einfach genial!
Im Vergleich zum Vorgänger haben die Entwickler die Spielgeschwindigkeit etwas erhöht.
Dadurch werden die Spiele rasanter und actionbetonter.
Dass das nicht nur Vorteile mit sich bringt, merkt man schnell:
Einige Spieler sind mit Ball einfach zu schnell, so kommt es sogar vor, dass Paul Scholes (Manchester United) einen Ashley Cole (Chelsea) locker überrennt - wohlgemerkt mit Ball!
Auch die Torhüter agieren nicht sehr schlau.
Sie lassen Bälle oft zur Mitte abprallen und so entstehen viele Abstaubertore, das nervt mit der Zeit.
Die Ballphysik ist wie gewohnt sehr realistisch und nachvollziehbar - da kann FIFA nicht ansatzweise mithalten!
Weitschüsse gehen dieses Jahr etwas leichter von der Hand -vorausgesetzt ihr habt den Schuss richtig dosiert.
Körpereinsatz spielt im neuesten PES-Teil eine größere Rolle als in den alten Teilen.
Ein Odonkor wird sich im direkten Zweikampf wohl nie gegen einen Rio Ferdinand durchsetzen können.
Waren Dribblings bei PES 6 noch kein probates Mittel, um die gegnerische Abwehr zu knacken, geht es in diesem Jahr viel besser.
Daher ist es nicht verwunderlich, dass ihr mit einem Cristiano Ronaldo schon mal 3-4 Abwehrspieler alt aussehen lasst.
Spieler, die gerne unfair spielen, kommen dank der neuen Schwalbenfunktion auf ihre Kosten : drückt ihr 3 Schultertasten gleichzeitig, lässt sich euer Spieler fallen - auch wenn er nicht berührt wurde.
Um eine ordentliche Balance herzustellen, hat Konami dafür gesorgt, dass die Schiris offensichtliche Schwalben knallhart mit einer gelben Karte bestrafen.
Fehlbar sind sie allerdings nicht, sodass ihr öfters mit einer Schwalbe durchkommt.
besser hätte man das Spiel nicht beschreiben können, kriegst 5 Daumen *gg*:confused:
Werd mir des Spiel noch kaufen
gehört in jede Spielesammlung, mach weiter so :)
Besten Dank, Slipkorn!:)
besser hätte man das Spiel nicht beschreiben können, kriegst 5 Daumen *gg*:confused:
Werd mir des Spiel noch kaufen
gehört in jede Spielesammlung, mach weiter so