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  • Prince of Persia HD-Remake: Leser-Test von Risen94

    Nachdem bereits die Sly Racoon-Serie und God of War 1+2 mit einem HD-Remake beglückt wurde. erscheinen nun auch die drei im Sands of Time-Universum angesiedelten Prince of Persia-Teile als HD-Remake.

    Prince of Persia HD-Remake: Leser-Test von Risen94 Quelle: Ubisoft The Sands of Time

    Der erste Teil der Sands of Time-Trilogie bestach Anno 2003 mit einer wunderschönen und märchenhaften Optik, welche sich im Jahre 2011 auch immer noch sehen lassen kann. In The Sands of Time verkörpert ihr einen jungen und naiven persischen Prinzen, der einen katastrophalen Fehler begeht, indem er mit dem Dolch der Zeit den namensgebenden Sand der Zeit freilässt, der nun sämtliche Menschen des Palastes in schreckliche Sandmonster verwandelt. Jedoch bleiben er und eine junge Prinzessin namens Farrah verschont und nun liegt es an ihnen, den Fehler wieder rückgängig zu machen. Das wird jedoch nicht so einfach wie gedacht, da ein bösartiger Wesir den Sand der Zeit dazu benutzen will, unsterblich zu werden.

    Gameplay

    In The Sands of Time stehen eindeutig die Akrobatik-Einlagen im Vordergrund, so lauft ihr an Wänden entlang, springt über Fahnenstangen oder weicht tödlichen Fallen aus. Solltet ihr einen Abschnitt mal verbocken, so könnt ihr durch den Sand der Zeit die Zeit zurückdrehen und es noch einmal versuchen. Das könnt ihr aber nur so oft machen wie ihr noch Sandbehälter habt, ansonsten müsst ihr vom letzten Checkpoint aus neu starten. Sandbehälter bekommt ihr überwiegend von besiegten Feinden, womit wir beim zweiten Gameplay-Element wären: den Kämpfen. In The Sand of Time bekommt ihr es mit lauter Sandkreaturen zu tun, leider ist das Kampfsystem nicht unbedingt die größte Stärke des ersten Teils. So könnt ihr euch zwar per Salto hinter den Feind begeben und ihn so angreifen, das war es dann aber auch schon mit dem Variantenreichtum. Liegt der Feind endlich am Boden müsst ihm mit dem Dolch der Zeit den Rest geben. Ab und an hilft euch Farrah mit ihrem Bogen bei den Kämpfen. Leider kann es aber auch oft sein, dass ihr selbst von einem ihrer Pfeile getroffen werdet. Wirkliche Schlagkombos sucht man vergebens, einzig die Möglichkeit, während der Kämpfe die Zeit verlangsamen zu können, bringt noch etwas Pfiff in die ansonsten doch eher zähen Kämpfe. Die Rätsel sind ein weiteres Element des Spiels. Meistens sind die Rätsel mit den Akrobatik-Einlagen verbunden und wirklich gut durchdacht.

    Grafik

    Die Grafik kann sich heute immer noch sehen lassen und hat die HD-Portierung der drei Teile am besten überstanden. Durch die Comic-Grafik und die märchenhaften Umgebungen fallen die grafischen Mängel bei diesem Teil nicht so ins Gewicht. Jedoch ruckelt es stellenweise.

    Sound

    Der Sound besticht vor allem durch seine orientalischen Klänge, so fühlt man sich oft wie in 1000 und 1 Nacht. Einzig der oftmals sehr blecherne Klang trübt den akustischen Orientausflug etwas.

    Warrior Within

    Warrior Within ist ein extremes Beispiel von Imagewechsel: Bestach der erste Teil durch märchenhafte Umgebungen, so bietet der zweite eine düstere und bedrohliche Welt. Herrschten im ersten Teil noch orientalische Klänge, so ertönen im zweiten Teil harte Gitarrenriffs. Aber worum geht es im zweiten Teil überhaupt? Der Prinz ist auf der Flucht, denn dadurch, dass er den Sand der Zeit im ersten Teil freiließ, wurde der Wächter der Zeit der Dahaka eingesetzt, um den Prinzen zu töten. In seiner Verzweiflung sucht er die Insel der Zeit auf, um dort zu verhindern, dass der Sand der Zeit erschaffen wird, da er so hofft, den Dahaka loszuwerden.

    Gameplay

    Prince of Persia HD-Remake: Leser-Test von Risen94 Quelle: Ubisoft Das Gameplay hat sich in manchen Bereichen stark verändert wie z.B. in den Kämpfen. Diese sind jetzt nicht nur sehr viel blutiger, da fliegen dann schon mal Köpfe, sondern auch sehr viel eingängiger. So ist es dem Prinzen jetzt beispielsweise erlaubt die Waffen besiegter Feinde aufzunehmen. Nun könnt ihr auch die Attacken des Prinzen zu Kombos verketten, was die Kämpfe sehr viel anspruchsvoller und dynamischer macht. Doch auch das Klettern kommt im zweiten Teil nicht zu kurz und hier hat sich im Grunde gar nichts verändert, ihr könnt immer noch die Zeit zurückspulen und verlangsamen. Ein neues Element ist jedoch die Möglichkeit an bestimmten Portalen zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart zu wechseln.

    Mit diesem Feature sind auch die meisten der Rätsel in Warrior Within gestaltet. Die Rätsel sind wieder durchweg logisch und fordernd. Jedoch kommt mit dem Zeitreise-Feature aber auch ein Problem und zwar das Backtracking, so durchlauft ihr manche Gebiete mehrmals, was auf die Dauer doch etwas nerven kann. Neu hinzugekommen sind nun ab und an eingestreute Fluchtpassagen, in denen ihr vor dem übermächtig erscheinenden Dahaka fliehen müsst. Diese Stellen können manchmal etwas frustig sein, sie sind aber auch nie wirklich lang. Ebenfalls neu sind die manchmal auftretenden Zwischen- und Endbosse, wobei sich die Zwischenbosse meistens auf riesige Monster beschränken, die meistens auch nicht sehr schwer zu besiegen sind. Die Endbosse sind da schon etwas fordernder, aber auch bei denen erlangt man mit der richtigen Taktik relativ schnell den Sieg.

    Grafik

    Die Grafik fällt leider im Vergleich zum Vorgänger etwas ab. So trüben hier matschige Texturen das Bild und gelegentliche Ruckler treten auf, wobei man sagen muss, dass alle drei Teile gelegentlich mit Rucklern zu kämpfen haben.

    Sound

    Der Sound wird von treibenden Gitarrenriffs angetrieben, was sehr gut zur gesamten Stimmung von Warrior Within passt, aber wohl nicht jedem gefallen wird. Jedoch leidet auch der zweite Teil an einem blechernen Klang.

    Extras

    Als kleines Extra dient ein alternatives Ende, welches ihr erreicht wenn ihr alle versteckten Lebensbrunnen findet. Auch der finale Bosskampf ändert sich im Vergleich zum regulären Ende. Jedoch sollte das alternative Ende eigentlich das richtige Ende sein, da der Anfang des dritten Teils durch das alternative Ende logischer ist.

    The Two Thrones

    Mit The Two Thrones findet die Trilogie ihr Ende. Nach den Geschehnissen auf der Insel der Zeit kehrt der Prinz nach Babylon zurück, wo er jedoch feststellen muss, dass Krieg herrscht. Der Wesir aus Teil 1 ist zurückgekehrt und konnte sich nun die Macht des Sandes einverleiben und wurde zu selbst zu einem Sandmonster, welches jedoch bei weitem gefährlicher und mächtiger ist als die anderen. Jedoch wird dabei auch der Prinz infiziert, und nun wohnt in ihm selbst auch ein Sandmonster, das manchmal zu Vorschein kommt. So muss er nicht nur den Wesir stoppen, sondern auch sein dunkles Alter Ego bezwingen.

    Gameplay
    Prince of Persia HD-Remake: Leser-Test von Risen94 Quelle: Ubisoft In The Two Thrones hat sich das Gameplay verändert, so ist es nun auch möglich, die Gegner per Stealth-Kill zu bezwingen, was leises Vorgehen möglich macht. Der Prinz kann aber auch weiterhin kämpfen, in dem Punkt hat sich im Vergleich zu Warrior Within nicht allzu viel getan. Auch die Akrobatik-Einlagen sind weitestgehend unverändert geblieben, so ist es jetzt aber beispielsweise möglich, an den Wänden angebrachte Sprungplatten zu benutzen, um so diagonal springen zu können. Es ist auch weiterhin möglich, die Zeit zurück zu spulen oder zu verlangsamen.

    Die entscheidendste Neuerung ist wohl die des Dunklen Prinzen. Durch den Kontakt mit dem Sand der Zeit hat der Prinz nun sein dunkles Alter Ego innewohnen, welches in manchen Abschnitten zum Vorschein kommt. Ist dies der Fall, werden die Kämpfe um ein vielfaches leichter, da der Dunkle Prinz mit seiner Kette sehr viel mehr Schaden austeilt als in seinem Normalzustand. Ihr solltet aber darauf achten, dass eure Gesundheit nicht zur Neige geht, denn in diesem Zustand sinkt die Gesundheit des Prinzen stetig. Ihr könnt sie nur mit Sandbehältern auffüllen, diese bekommt ihr durch das Besiegen von Gegnern oder Zerstören der Umgebung. Im Gegenzug füllt sich aber der Sandvorrat des Dunklen Prinzen automatisch auf. Die Akrobatik-Einlagen erfahren so auch eine kleine Neuerung, so ist jetzt möglich, mithilfe der Kette des Dunklen Prinzen an Kronleuchtern oder dergleichen zu schwingen. Die Momente, in denen ihr den Dunklen Prinzen steuert, sind aber meistens nicht sehr lang und es ist euch auch nicht möglich, den Dunklen Prinzen eigenhändig zu rufen. Es ist immer vorgeben, wo ihr die Kontrolle über den Dunklen Prinzen erlangt und auch wieder verliert. Neu hinzugekommen sind auch die Wagenrennen. An manchen Stellen im Spiel verschlägt es euch in den Wagen eines Pferdegespanns. In diesen Abschnitten folgt ihr einer vorgegeben Route und müsst Hindernissen ausweichen sowie Feinde abschütteln. Diese Abschnitte können jedoch stellenweise etwas frustig werden, da sich die Streckenführung im Laufe des Abschnitts auch mal verändern kann. Zwischen- sowie Endbosse sind ebenfalls wieder vorhanden, doch auch im dritten Teil sind diese nicht sonderlich schwer.

    Grafik

    Die Grafik hinkt wie schon der zweite Teil dem ersten Teil etwas hinterher, so fallen hier die matschigen Texturen wie schon im zweiten Teil stärker ins Auge und auch das gelegentliche Ruckeln fällt auf.

    Sound

    Der Sound des dritten Teils besticht wieder durch mehr orientalische Klänge und nähert sich so wieder etwas mehr dem ersten Teil an, doch auch hier tritt das Problem des blechernen Klangs auf. Dadurch, dass der Prinz außerhalb der Zwischensequenzen auch manchmal mit seinem Dunklen Alter Ego spricht, kommt mehr Atmosphäre auf.

    3D

    Alle drei Teile unterstützen stereoskopisches 3D, entsprechendes Zubehör vorausgesetzt. Den 3D-Modus konnte ich jedoch nicht testen, weswegen ich darüber kein Urteil fälle und es auch nicht in die Bewertung mit einbeziehe.

    Fazit

    Ich hatte mit der Prince of Persia-Trilogy sehr viel Spaß. Wer mal wieder neues Action-Adventure-Futter sucht ist hiermit genau richtig bedient. Und für eine Preis von 40€, drei wirklich gute Games zu bekommen finde ich schon mehr als fair. Die gesamt Spieldauer beträgt knapp 20 - 30 Stunden, was wie ich finde doch schon sehr ordentlich ist.

  • Prince of Persia Trilogy
    Prince of Persia Trilogy
    Publisher
    Ubisoft
    Developer
    Ubisoft
    Release
    18.11.2010
    Es gibt 1 Kommentar zum Artikel
    Von Tobias Hartlehnert
    Guter ausführlicher Test! Wenn es jetzt nur noch für Xbox360 kommen würde...

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Prince of Persia Trilogy
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http://www.gamesaktuell.de/Prince-of-Persia-Trilogy-Spiel-28478/Lesertests/Prince-of-Persia-HD-Remake-Leser-Test-von-Risen94-815471/
11.03.2011
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2010/10/POPTrilogy_SandsOfTime1.jpg
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