Review: Prince of Persia - Rival Swords

Test Alexander Bidell

Der Perserprinz gibt seinen Einstand auf der Nintendo-Konsole. Wir haben die Wiimote geschwungen und sagen Ihnen, was die neue Steuerung taugt.

GEWALTTÄTIG: Der finstere Dunkle Prinz schwingt die Klingenkette, die im Fleisch seines linken Armes steckt, mit tödlicher Präzision. (Wii) GEWALTTÄTIG: Der finstere Dunkle Prinz schwingt die Klingenkette, die im Fleisch seines linken Armes steckt, mit tödlicher Präzision. (Wii) Nach den Ereignissen auf der Insel der Zeit glaubt der Prinz, den Gefahren des Zeitsands endlich entronnen zu sein. Aber da irrt er! Bei seiner Rückkehr nach Babylon wird die Stadt belagert. Sandkreaturen sind in der Stadt. Etwas Schreckliches muss geschehen sein …

Wem diese Geschichte bekannt vorkommt, der kennt wahrscheinlich "Prince of Persia: The Two Thrones", den letzten Serienteil auf der alten Konsolengeneration. Das Wii-Abenteuer hat einen neuen Namen, sonst hat sich nicht viel geändert. Die Optik ist ordentlich, lediglich die Animationen sehen etwas hölzern aus. Hervorragende Sprecher leihen den Charakteren ihre Stimme, und eine Erzählerin begleitet die Handlung. Orientalische Klänge entführen Sie in ein Märchen aus 1001 Nacht.

Bewährtes Spielprinzip

AKROBATISCH: Der Prinz hangelt sich mit viel Geschick durch die von Fallen und Gegnern gespickten Levels des Königspalastes. (Wii) AKROBATISCH: Der Prinz hangelt sich mit viel Geschick durch die von Fallen und Gegnern gespickten Levels des Königspalastes. (Wii) Sie steuern Ihren Prinzen aus der Verfolger-Perspektive durch das antike Babylon. Dabei muss der Königssohn zahlreiche Hindernisse überwinden, was ihm dank seiner hervorragenden Akrobatik-Künste nicht schwerfällt. Mit Leichtigkeit rennt er steile Wände hinauf, erklimmt Säulen, überspringt Abgründe und weicht tückischen Fallen aus.

Wenn der Kunstturner von Persien mal nicht weiter weiß, lässt sich eine Ego-Ansicht zuschalten, mit der man die Umgebung genauer in Augenschein nehmen kann. Eine Übersichtskamera zeigt komplexere Kraxelsequenzen aus der Entfernung.

Das zweite wichtige Spielelement sind die Kämpfe mit diversen Sandmonstern. Die können Sie entweder mit einem Speed-Kill oder ganz herkömmlich erledigen. Der Speed-Kill ist ein Angriff aus dem Hinterhalt, der sich durch ein Quicktime-Event auslösen lässt. Wenn sich der Bildschirm verfärbt, rütteln Sie mit dem Nunchuck. Sobald die Klinge des Helden aufblitzt, schwenken Sie die Wiimote, und der Gegner ist Geschichte. Das geht gut von der Hand, ist aber auch nicht spannender als herkömmliches Tastendrücken.

Die Wii-Steuerung erweist sich als ziemlich unspektakulär. Es wird nur 1:1 umgesetzt, mit welcher Waffe (links oder rechts) Sie angreifen. An einigen Stellen ist die Steuerung sogar unhandlich. Trotzdem: Unter dem Strich ist die Neuauflage von "Prince of Persia: The Two Thrones" die ordentliche Umsetzung eines sehr guten Actionspiels. Wer nur diese eine Konsole besitzt, darf zuschlagen.

Wertung zu Prince of Persia: Rival Swords (Wii)

Wertung:

8.0 /10
Pro & Contra
Tolle Akrobatik des PrinzenSehr gute deutsche SprecherPackende Atmosphäre
Teils dämliche GegnerStellenweise frustigSchon etwas angestaubt
Fazit

Ordentlicher Neuaufguss, der aber niemanden wirklich vom Hocker hauen wird.

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