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  • Prey

    Der wiederbelebte Ego-Shooter von 3D Realms kombiniert brachiale Action mit Anspruch.

    D ie PC-Branche kennt viele Titel, die entweder nicht halten konnten, was sie im Vorfeld versprachen, oder noch vor ihrer Fertigstellung im Orkus der Spielgeschichte verschwanden. Der bekannteste Vertreter dieser obskuren Spielesparte ist ohne Frage "Duke Nukem Forever". Dieses Game war für 1998 angekündigt und soll noch kommen ... irgendwann.

    Doch nicht dieser Shooter aus dem Hause 3D Realms ist nun wieder in aller Munde, sondern "Prey", ein anderes Projekt von 3D Realms. "Prey" weckte vor nunmehr acht (!) Jahren erstmals das Interesse der PC-Gemeinde und verschwand dann für eine sehr lange Zeit wieder von der Bildfläche. Jetzt meldet sich "Prey" mit einem Knall zurück.

    Im Mittelpunkt der Geschichte steht der ehemalige Army-Ranger Tommy, der nach seiner Rückkehr in ein Cherokee-Reservat in Oklahoma von fiesen Außerirdischen entführt wird und nun die Welt retten muss.

    Alte Story, neue Optik

    O.k., die Hintergrundgeschichte hört sich nicht besonders innovativ an. Doch die Human Head Studios, die von 3D Realms mit der Entwicklung von "Prey" für PC und Xbox360 beauftragt wurden, versprechen: Spannende Plotwendungen und kinoreife Zwischensequenzen sollen das Abenteuer nie langweilig werden lassen. Dieser Punkt lässt sich im Vorfeld natürlich schwer überprüfen, Grafik und Spielablauf hingegen konnten wir bereits unter die Lupe nehmen.

    "Prey" basiert auf der Technik von id Softwares "Doom 3". Befürchtungen, dass der Ego-Shooter eine bloße Kopie des Grusel-Shooters werden könnte, sind unbegründet. Die unglaubliche Größe des Alien-Schiffes, auf dem Sie die meiste Zeit unterwegs sein werden, lässt den Programmierern Spielraum für optische Abwechslung: Sie finden alles, von futuristischen Gangsystemen über höhlenartige Komplexe bis hin zu organischer Architektur à la "Alien".

    Nicht minder aufwändig ist die Präsentation der Außenlevels. Mit einem gekaperten feindlichen Gleiter verlassen Sie ein außerirdisches Flugobjekt durch eines der Docks und gleiten sodann schwerelos über die scheinbar endlose Außenhülle Ihres interstellaren Gefängnisses. So gelangen Sie zu Bereichen, die Ihnen zu Fuß versperrt blieben. Das ist aber nur eine der Möglichkeiten, die Tommy das Vorankommen in "Prey" erleichtern. Das Wall-Walk-System, das die Aliens zur Fortbewegung im Schiff nutzen, steht Ihrem Charakter ebenfalls zur Verfügung. Das klassische Oben-unten-Denken verliert schnell an Bedeutung, wenn Sie von den Wänden oder gar von der Decke aus auf die hässlichen Invasoren ballern. Ob's einem da schnell schwindlig wird?

    Schwerkraft?Nein DANKE!

    Das Spiel mit der Schwerkraft geht aber noch weiter. Taucht ein Hindernis auf, das Sie weder umgehen noch durch Klettern überwinden können, "drehen" Sie einfach die künstliche Anzie-hungskraft um. Alsdann marschieren Sie munter an der Decke weiter, während Ihre Feinde von der veränderten Anziehungskraft überrascht werden und hart auf dem neuen Boden aufschlagen.

    Ein anderes interessantes Feature sind die Portale. Diese Raum-Öffnungen dienen Ihnen nicht nur als sekundenschnelle Abkürzungen zu weiter entfernten Arealen auf dem Alien-Schiff, sondern erlauben Ihnen auch, Patrouillen aus dem Hinterhalt heraus zu erledigen. Aber Vorsicht! Erspäht Sie der Feind, nutzt auch er den Durchgang, um wiederum Sie anzugreifen.

    Da Sie sich ja nicht freiwillig an Bord des im Erd-Orbit treibenden Schiffes befinden, sind Sie zu Beginn nur mit einem Schraubenschlüssel bewaffnet, den Sie schon bei Ihrer Entführung bei sich trugen. Weitere Offensiv-Argumente lassen aber nicht lange auf sich warten, sie übernehmen diese einfach von Gegnern. Deren Ausrüstung offeriert alles von klassischen Energiewaffen über Raketenwerfer bis zu Granaten und einer Säurekanone. Dank ihres organischen Designs wirkt die Bewaffnung zudem extrem plastisch -- etwas eklig, aber sehr nützlich.

    Auch Tommys indianische Abstammung wurde gekonnt in den Spielverlauf eingebunden. Ihr Charakter muss zuerst die alten Kräfte seines Volkes erwecken, damit sie ihm später zur Verfü-gung stehen. Dies erlernt Tommy in einer mystischen Zwischenwelt seiner Ahnen, wo ihn sein Großvater auf den richtigen Weg führt.

    Geisterstunde

    Ein schönes Beispiel für die erlernbaren Fähigkeiten ist der Spirit Walk. Dabei verlassen Sie Ihren Körper, um als Geist herumzuwandern. So lassen sich Türen mühelos von der anderen Seite öffnen oder Wachen eliminieren. Aber Obacht! Während Ihrer "Abwesenheit" ist Tommys Körper möglichen Angriffen schutzlos ausgeliefert. Interessant: Stirbt Tommy, wird nicht einfach der letzte Speicherstand neu geladen. Ihr Protagonist findet sich automatisch in einer Zwischenwelt wieder, von der aus er sich seinen Weg zurück erkämpfen kann. Je mehr Geister Tommy dabei erledigt, desto mehr Energie bringt er in die Welt der Lebenden mit. Wer es eilig hat, muss sich nicht wundern, wenn er sich schon nach dem nächsten Feindkontakt erneut an diesem Ort wiederfindet. Die Quicksave-Funktion wird aber weiterhin verfügbar sein.

    Über den Online-Modus verraten die Entwickler kaum etwas. Nur so viel ist bislang bekannt: Damit Sie Ihre speziellen indianischen Fähigkeiten im I-Net-Kampf sinnvoll nutzen können, sollen die Areale auf Tommys spezielle Talente zugeschnitten sein.FE

  • Prey
    Prey
    Publisher
    Take-Two Interactive
    Developer
    Human Head Studios
    Release
    28.11.2008

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Prey
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http://www.gamesaktuell.de/Prey-Spiel-28425/News/Prey-717752/
01.09.2005
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2006/07/mutant_humaneps.jpg
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