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  • Besuch bei der USK: Altersfreigaben, Zensur und Indizierung - So geht's wirklich zu

    Die USK - Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle - ist in Deutschland für die Vergabe der Altersfreigaben von PC- und Videospielen zuständig. Dabei sind oft genug Gamer, Politiker, Eltern und eine nicht immer ganz informierte Öffentlichkeit nicht mit den Entscheidungen einverstanden. Wir haben mal einen Blick hinter die Kulissen geworfen, wie es zu den Kennzeichnungen kommt und wofür die USK zuständig ist - und wofür nicht.

    In Deutschland ist die USK, die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle, für die Bewertung von PC- und Videospielen zuständig, um durch Altersfreigaben für den gesetzlich vorgeschriebenen Jugendschutz zu sorgen. Dabei kann nicht jeder immer nachvollziehen, warum ein Spiel seine Wertung erhält - wir haben uns einfach mal vor Ort bei den Testern umgesehen, wie es zu den Entscheidungen kommt und vor welchem Hintergrund sie gefällt werden. Dabei können wir auch direkt einige verbreitete Fehlannahmen korrigieren. So ist die USK keine staatliche Stelle, sondern ein von der Industrie getragenes Unternehmen, das mit dem Staat zusammenarbeitet und auch erst seit 2003 verbindlich für die Publisher von Spielen in Deutschland eine Wertung vergibt.

    Auch hat die USK nur indirekt mit Indizierungen und Kürzungen von Titel zu tun - erst wenn sie kein Siegel vergeben will, übernimmt die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien und alle Änderungen eines Spiels für den deutschen Markt werden von Publishern selbst durchgeführt, um eine angepeilte Bewertung zu erhalten. Und die Leute, die die Spiele durchtesten, sind auch keine steifen Beamten, sondern ehrenamtlich arbeitende Gamer ab 18, die so auch schon mal früher Hand an die kommenden großen Titel oder eine neue Konsolengeneration legen können.

    Und wenn man darauf schon nicht ein wenig neidisch ist (gut, die sogenannten Sichter müssen dann auch zahllose eher maue Titel durcharbeiten), so dürfte jedem leidenschaftlichen Zocker angesichts des Archivs der USK die Kinnlade herunterklappen, denn dort finden sich neben allen neueren Spielen auch echte Schätze aus den Anfängen der Organisation. Im Video unter dieser Meldung findet ihr einen umfangreichen Blick nicht nur in das Archiv, sondern auch auf die Arbeitsweise der USK und eine geballte Ladung Information zu Testabläufen, rechtlichen Hintergründen aber auch zu der Hoffnung, dass Games ihren Stellenwert als Kulturgut in Zukunft immer mehr behaupten können, indem zum Beispiel Publisher alte, auf dem Index befindliche Titel zur neuen Bewertung vorlegen und der Forschung und Öffentlichkeit besser zugänglich machen.

    14:18
    Video-Reportage: So arbeitet die USK
  • Es gibt 7 Kommentare zum Artikel
    Von GenX66
    Auf jeden Fall! Allerdings wird der Reiz des Verbotenen wohl immer interessanter bleiben, als wenn man komplett von…
    Von StHubi
    Das ist wirklich interessant. Schade, dass es da wirklich bisher keine passenden Urteile gab... Das mit der…
    Von GenX66
    Das ist nicht ganz richtig. Martin Lorber schreibt in seinem Buch "Kulturgut Computerspiel?" darüber, dass Videospiele…
    • Es gibt 7 Kommentare zum Artikel

      • Von GenX66
        Zitat von StHubi
        Das ist wirklich interessant. Schade, dass es da wirklich bisher keine passenden Urteile gab... Das mit der Anerkennung als Kulturgut wusste ich zwar, aber die weiter reichenden Konsequenzen waren mir nich
        Nur einen "Schlußstrich" wird es unter diesem Thema wohl…
      • Von StHubi Moderator
        Zitat von GenX3601966
        Bis heute gibt es nämlich immer noch kein BGH-Urteil darüber, was nötig wäre, um die Darstellung von Hakenkreuzen in Computerspielen zu legalisieren. Das ist alleine der Tatsache verschuldet, dass vorzugsweise bei älteren Menschen immer noch eine gewisse…
      • Von GenX66
        Zitat von StHubi
        Das liegt allein daran, dass Filme als "Kunst" gelten und dort dürfen "Verfassungsfeindliche Symbole" gezeigt werden. Das hat eigentlich nicht direkt mit den Regeln der USK sondern mit der deutschen Rechtssprechung im Allgemeinen zu tun. Selbst wenn wir in Deutschland…
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Besuch bei der USK: Altersfreigaben, Zensur und Indizierung - So geht's wirklich zu
Die USK - Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle - ist in Deutschland für die Vergabe der Altersfreigaben von PC- und Videospielen zuständig. Dabei sind oft genug Gamer, Politiker, Eltern und eine nicht immer ganz informierte Öffentlichkeit nicht mit den Entscheidungen einverstanden. Wir haben mal einen Blick hinter die Kulissen geworfen, wie es zu den Kennzeichnungen kommt und wofür die USK zuständig ist - und wofür nicht.
http://www.gamesaktuell.de/Playtime-Thema-237457/News/USK-Altersfreigaben-Zensur-und-Indizierung-Video-Reportage-1097134/
13.11.2013
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2013/11/vlcsnap-2013-11-12-17h19m17s24-pc-games.png
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