Videospiel-Verbot für die verschütteten chilenischen Minenarbeiter
Doch keine PSPs für die verschütteten chilenischen Minenarbeiter?
Es war eine kuriose Meldung: Die chilenischen Minenarbeiter, die seit dem 5. August in einem Bergwerksstollen verschüttet sind, sollten Sony PSPs zum Zeitvertreib bekommen. Doch daraus wird anscheinend nichts, denn wie der leitende Psychologe vor Ort gegenüber der Washington Post verraten hat, dürfen die Kumpel unter Tage keine Videospiele als Freizeitbeschäftigung nutzen. Das Verwenden von Handheld-Konsolen und MP3-Playern ist den Verschütteten nicht gestattet, da das zu sozialer Isolation führen könnte. "Mit Kopfhörern sind sie nicht ansprechbar, wenn sie Musik hören und jemand nach ihnen ruft, sei es nach Hilfe oder, um sie über etwas zu warnen." so der zuständige Psychologe Alberto Iturra Benavides. "Was sie brauchen, ist Zusammenhalt."
Der Fernseh-Konsum hingegen ist davon nicht betroffen: Die chilenischen Kumpel schauen rund 13 Stunden am Tag in die Flimmerkiste, neben aktuellen Serien stehen auch Filme wie "Der seltsame Fall des Benjamin Button" mit Brad Pitt oder "Die Maske" mit Jim Carey auf dem Programm. Heiklere Filme wie Dramen sind jedoch nicht in der Playlist: "Das wäre mentale Grausamkeit", so der Psychologe. Quelle: Washington Post
Stimmt.:hoch:
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