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  • Review: Pirates of the Carribean 3

    Neben dem Kinofilms erleben Sie auch auf der PlayStation3 die neuen Abenteuer von Captain Jack Sparrow und seinen Freunden.

    Gut gelungen: Die Charaktere -- allen voran Johnny Depp als Captain Jack Sparrow -- sind sehr gut umgesetzt und kommen ihren Filmvorbildern recht nahe. Gut gelungen: Die Charaktere -- allen voran Johnny Depp als Captain Jack Sparrow -- sind sehr gut umgesetzt und kommen ihren Filmvorbildern recht nahe. 2003 enterten die Freibeuter nach einer langen Durststrecke endlich wieder die Kinoleinwände. "Fluch der Karibik" präsentierte sich als Abenteuer mit genialer Besetzung, sensationellen Special Effects und jeder Menge Humor in der Tradition von Blockbustern wie "Die Mumie" und "Indiana Jones". Das 140 Millionen Dollar schwere Spektakel wurde zu Recht zum Sommerhit der Saison. Drei Jahre später räumte das Sequel mit dem Vorurteil auf, dass Fortsetzungen schlechter sein müssen als das Original, und katapultierte sich mit über einer Milliarde Dollar Einspielergebnis zum dritterfolgreichsten Streifen der Filmgeschichte. Pünktlich zum Kinostart des dritten Teils dürfen Sie erneut im dazugehörigen Videospiel die Säbel schwingen. Die PS3-Version orientiert sich an Teil zwei und drei der Piraten-Saga und bietet eine Mischung aus Filmelementen und eigenständiger Geschichte.

    Grafisch zwiespältig

    Hässlicher Halunke: Mit dem glibberigen Oberschurken Davy Jones bekommen Sie es bis zum Finale häufiger zu tun. Hässlicher Halunke: Mit dem glibberigen Oberschurken Davy Jones bekommen Sie es bis zum Finale häufiger zu tun. Sie beginnen in der Rolle von Johnny Depp als Captain Jack Sparrow, der gerade der dunklen Zelle einer Kerkerfestung entkommt. Unser Held findet sofort einen Säbel und macht sich gleich daran, einen Kumpan aus dem Gefängnis zu befreien. Über die Select-Taste werfen wir zunächst einen Blick ins Logbuch, das uns im Verlauf des Abenteuers über zu erledigende Aufträge, Feinheiten der Steuerung und Erfolgsstatistiken informiert. Jack bewegen Sie aus der Third-Person-Perspektive mit dem linken Analog-Stick, über den rechten wird die Kamera um ihn herum gedreht und in der Höhe justiert. Ein kleiner Kompass zeigt den richtigen Weg durch völlig linear aufgebaute Levels. Verirren wird sich in diesem Spiel garantiert niemand.

    Dickes Kaliber: Bei den Seeschlachten kommt es einige Male vor, dass Sie den Kaperversuch eines angreifenden Schiffes mit Kanonenkugeln vereiteln müssen. Dickes Kaliber: Bei den Seeschlachten kommt es einige Male vor, dass Sie den Kaperversuch eines angreifenden Schiffes mit Kanonenkugeln vereiteln müssen. Grafisch ist der erste Eindruck zwiespältig. Einerseits wurde Jack mit seiner kapriziösen Gestik und Mimik wunderbar authentisch in das Spiel transportiert. Die grundsätzliche Level-Architektur gefällt ebenfalls. Am Rande des Verlieses rotiert eine gigantische Holzmaschinerie, dunkle Rauchschwaden steigen auf und der Innenhof des Gefängnisses ist mit Gegenständen und Feuerquellen ansprechend ausgeschmückt. Dagegen stechen niedrig aufgelöste Texturen und eine latente Farbarmut sofort negativ ins Auge. Dynamische Lichteffekte fehlen völlig. Im Vergleich hierzu schauen manche PS2-Titel -- wie beispielsweise "God of War 2" oder "Tomb Raider: Anniversary" -- insgesamt besser aus. Auch deswegen, weil die Grafik teilweise arg ins Ruckeln kommt, und das, obwohl die technischen Möglichkeiten der PS3 nicht ansatzweise genutzt werden. Akustisch sorgt dagegen die Mischung von Themen des Filmsoundtracks mit neuen Kompositionen für passendes "Fluch der Karibik"-Flair. Auf die Original-Stimmen wurde jedoch verzichtet.

    Witzige Idee schlecht umgesetzt

    Gewaltige Umarmung: Der riesige Krake stammt aus dem zweiten Kinofilm und sorgt für die grafisch beeindruckendsten Momente sowie willkommene spielerische Abwechslung. Gewaltige Umarmung: Der riesige Krake stammt aus dem zweiten Kinofilm und sorgt für die grafisch beeindruckendsten Momente sowie willkommene spielerische Abwechslung. Okay, holen wir nun Kollege Teague aus seinem finsteren Loch. Mittels R2-Taste sprinten wir hurtig zu dessen Zelle und suchen eine Eisenstange, um das Schloss zu knacken. Solche Mini-Rätsel gibt es häufig zu lösen. Hierfür benötigtes Equipment ist aber immer in unmittelbarer Nähe der Aufgabe zu finden. Nach der Befreiung weiterer Gefangener fordert uns eine Überzahl von Kerkerknechten zum ersten Kampf. Folgende Angriffsvarianten stehen zur Verfügung: Mit der X-Taste schwingen Sie elegant den Säbel, mit der Viereck-Taste servieren Sie eine krachende Linke, und mit dem Dreieck-Button packen Sie den Gegner am Schlafittchen, um ihm eine reinzuhauen oder ihn wegzustoßen. Die Kombination der Attacken füllt die Fechtkunst-Anzeige und ermöglicht Abschluss-Moves. Die setzen Sie final gegen Feinde ein, die sich mit Standard-Attacken nur betäuben lassen. Erst wenn diese Burschen ausgeschaltet sind, stoppt auch der scheinbar endlose Zustrom an normalen Gegnern.
    Als weitere Waffen nutzen Sie Dolche, Pistolen und Pulverfässer. Mit Letzteren sprengen Sie außerdem versperrte Wege frei. An jedem Level-Ende kommt es zu einem Bosskampf, der im speziellen Duell-Modus ausgetragen wird. Hier sehen Sie die beiden Kontrahenten von der Seite. Am Bildrand sind drei übereinander angeordnete Kreise platziert, die aufleuchten, je nachdem, ob der Gegner oben, in der Mitte oder unten attackiert. Ihr Job ist es nun, den linken Analog-Stick im richtigen Moment in die jeweilige Position zu bewegen, um somit die Angriffsserie abzuwehren. Gelingt Ihnen das, gehen Sie selbst in die Offensive. Das hört sich nach einer witzigen Idee an. Die leidet aber unter der elend trägen Steuerung und nervt spätestens nach dem dritten Duell.

    Monotones Säbelrasseln

    Kneipen-Keilerei: Ob mit dem Säbel oder wie hier mit blanken Fäusten -- Jack weiß sich immer zu wehren. Kneipen-Keilerei: Ob mit dem Säbel oder wie hier mit blanken Fäusten -- Jack weiß sich immer zu wehren. Ähnliches gilt für die Kämpfe insgesamt. Sie schnetzeln sich völlig stereotyp durch Unmengen von Gegnern, drücken dabei gelangweilt wild auf die Knöpfe und müssen sich eigentlich nie Sorgen machen, in größere Bedrängnis zu geraten. Trotz zahlenmäßiger Überlegenheit sind die CPU-Widersacher auf Grund ihres nicht vorhandenen Hirns keine Herausforderung. Die unterirdische KI wird für Sie problematisch, sobald Sie neben Jack Sparrow beispielsweise mit Will Turner und Elizabeth Swann simultan drei Charaktere kontrollieren. Steuert die Konsole Ihre Mitstreiter, bleiben diese mitten im Schlachtengetümmel oftmals einfach stehen und weigern sich beharrlich, an der Metzelei teilzunehmen. Ein groteskes Bild, bei Freund und Feind so viel Dummheit auf einem Haufen erleben zu müssen. Ihnen bleibt also gar nichts anderes übrig, als ständig die Gesundheitsanzeige des Trios im Auge zu behalten, um durch blitzschnelle Wechsel den ansonsten unvermeidbaren Pixeltod und das damit verbundene Scheitern der Mission zu verhindern. Mit kleinen Herzen regenerieren Sie die Lebensenergie. Solche Pick-ups liegen frei herum oder sind in Truhen versteckt, die Sie mit einem herzhaften Fußtritt öffnen. Das wertvollste Utensil sind die "Jackanismen" in Form kleiner Schrumpfköpfe, die eine Voodoo-Schockwelle auslösen und alle umherstehenden Widersacher ins virtuelle Nirwana schicken.

    Authentisch, aber kurz

    Abschluss-Move: Gegen manche Gegner ist ein finaler Move erforderlich, der über eine simple Tastenkombination ausgeführt wird. Abschluss-Move: Gegen manche Gegner ist ein finaler Move erforderlich, der über eine simple Tastenkombination ausgeführt wird. Während des Abenteuers bereisen Sie alle wichtigen Schauplätze aus den Filmen. Nach der Kerkerfestung geht es von Port Royale aus über das fernöstliche Shanghai zum Ende der Welt und wieder zurück in den Todesstrudel der Meergöttin Calypso. Dabei schlagen Sie sich neben Piraten und verfluchten Untoten mit Eingeborenen und der englischen Armee herum, bekommen es mit dem Riesenkraken aus Teil zwei zu tun und landen in einer verfluchten Wüste, in der nichts zu sein scheint, wie es wirklich ist.

    Nervende Duelle: Die speziellen Kämpfe mit den Zwischen- und Endgegnern leiden unter der ungenauen Steuerung. Nervende Duelle: Die speziellen Kämpfe mit den Zwischen- und Endgegnern leiden unter der ungenauen Steuerung. Neben den monotonen Kämpfen ist immer wieder auch Geschicklichkeit gefragt. Sie balancieren mittels perfekt integrierter Sixaxis- Bewegungserkennung in schwindelerregender Höhe über Baumstämme, kraxeln behände in Felsen umher oder hangeln sich mühelos an Vorsprüngen entlang. Da weitestgehend automatisiert, gehen die Moves selbst Genre-Einsteigern locker von der Hand. Deshalb und auf Grund der ziemlich trotteligen KI fällt der Schwierigkeitsgrad eher niedrig aus. So dauert es nur etwa sieben Stunden, bis Sie auf dem Geisterschiff "Flying Dutchman" mit Davy Jones dem finalen Halunken zum Showdown gegenüberstehen. In diesem Fall waren wir über die kurze Spielzeit nicht unglücklich, sondern fast ein wenig froh.

    Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt (PS3)

    Spielspaß
    5,5 /10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Durch den niedrigen Schwierigkeitsgrad für Gelegenheitsspieler geeignet
    Original-Schauplätze und -Charaktere vermitteln reichlich Filmatmosphäre
    Mäßige technische Umsetzung, die der PS3 nicht gerecht wird
    Trotzdem gerät die Grafik hie und da ins Stottern
    Monoton ablaufende Kämpfe nach immer gleichem Strickmuster ...
    ... die geprägt sind von dummen Feinden, die zu keiner Zeit richtig fordern
  • Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt
    Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt
    Publisher
    Disney Interactive Studios
    Developer
    Eurocom Entertainment
    Release
    22.05.2007

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Pirates of the Caribbean: Am Ende der Welt
Review: Pirates of the Carribean 3
Neben dem Kinofilms erleben Sie auch auf der PlayStation3 die neuen Abenteuer von Captain Jack Sparrow und seinen Freunden.
http://www.gamesaktuell.de/Pirates-of-the-Caribbean-Am-Ende-der-Welt-Spiel-14801/Tests/Review-Pirates-of-the-Carribean-3-726518/
20.07.2007
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2007/07/coverps3.jpg
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