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Phantasy Star Universe (PS2)

Release:
25.01.2008
Genre:
Rollenspiel
Publisher:
k.A.

Phantasy Star Universe

14.01.2007 14:00 Uhr
|
Neu
|
Große Vorschau: So spielt sich das Rollenspiel offline und im Internet!

Spezial-Angriffe kosten Photonen-Energie, richten aber deutlich mehr Schaden an. Spezial-Angriffe kosten Photonen-Energie, richten aber deutlich mehr Schaden an. Als die Rollenspiel-Serie "Phantasy Star" 1988 auf der Sega-Konsole Master System ihren Anfang nahm, ahnte noch niemand etwas von der Internet-Revolution und der Möglichkeit, sich zusammen mit Tausenden anderer Spieler in einer einzigen Fantasy-Welt zu tummeln. Während sich bereits Ende der 90er-Jahre PC-Besitzer im Netz zu großen Helden-Gruppen vereinten, gab es auf Konsole nichts Vergleichbares.

Der Anfang der Heldenmassen


Im Kampf Mann gegen Maschinen solltet ihr eine schnelle Waffe einsetzen. Im Kampf Mann gegen Maschinen solltet ihr eine schnelle Waffe einsetzen. Erst mit Erscheinen von "Phantasy Star Online" im Frühjahr 2001 wurde das anders. Zum ersten Mal erlebte die Konsolengemeinde ein Online-Rollenspiel. Das Sci-Fi/Fantasy-Abenteuer erschien damals für den Sega Dreamcast und vereinte in seiner Blütezeit weltweit rund 200.000 Spieler. PS2-Zocker gingen leer aus. Nun erscheint mit "Phantasy Star Universe" der Nachfolger für die Sony-Konsole.

Kaum hat die Gruppe um Ethan Waber einen Kampf überstanden, stapft auch schon der nächste Gegner vom linken Bildschirmrand heran. Kaum hat die Gruppe um Ethan Waber einen Kampf überstanden, stapft auch schon der nächste Gegner vom linken Bildschirmrand heran. Der PS2-Ableger kommt mit einem Offline-Modus. Im Stile von "Final Fantasy" wird 40 Stunden lang in zahlreichen Dialogen und Zwischensequenzen die Geschichte des jungen Heißsporns Ethan Waber erzählt. Die Kapitel sind alle gleich aufgebaut: Zunächst gibt es eine kleine, oft komödiantische Einleitung, der die Missionsbeschaffung mit vielen Dialogen und Laufarbeit folgt. Zum Schluss der eigentliche Spaß: Es geht auf einen der drei Planeten des Gurhal-Systems zum Monsterdreschen. Im Online-Modus hingegen trefft ihr euch mit bis zu fünf anderen Recken (alle per Editor selbst zusammengebastelt). Ihr folgt nicht einer festen Story, sondern sammelt bessere Ausrüstung und Erfahrungspunkte. In regelmäßigen Abständen findet ihr Speicherpunkte und Ladeterminals. Hier versorgt ihr eure Waffen mit frischer Photon-Energie, sodass ihr in den Echtzeitkämpfen besonders starke Angriffe ausführen könnt. Ist die Energie verbraucht, müsst ihr euch auf Standardattacken beschränken. In Shops besorgt ihr euch nicht nur bessere Waffen, sondern motzt sie auch mit Upgrades, so genannten Disks, auf. Dasselbe gilt für Rüstungen und andere Utensilien.

Besser, Grösser, Mächtiger


Master Nav unterweist Ethan im Ehrenkodex der Guardians. Ethans Vater war einst ein Wächter wie er. Master Nav unterweist Ethan im Ehrenkodex der Guardians. Ethans Vater war einst ein Wächter wie er. Der Wunsch nach ständiger Verbesserung eures Charakters macht den eigentlichen Reiz (um nicht zu sagen Suchtpotenzial) von "PSU" aus. Richtig gute Upgrades könnt ihr nämlich nicht kaufen. Die sind meist in Kisten ganz hinten in einer Monsterhöhle oder im Hort des gigantischen Level-3-Endgegner-Drachen versteckt.

Die Spread-Needle, eine gefürchtete Ranger-Waffe aus dem ersten Teil, haben die Händler wieder im Angebot. Die Spread-Needle, eine gefürchtete Ranger-Waffe aus dem ersten Teil, haben die Händler wieder im Angebot. Damals wie heute ist die Grafik im knallbunten Anime-Look gehalten, über dessen Auswüchse man sicher streiten kann: Professoren mit rotem Pagenschnitt, männliche Halunken auf pinkfarbenen Highheels und Magierinnen mit 30 Zentimeter langen Elfenohren - so was muss man einfach lieben! Vom schrillen Look mal abgesehen, ist die Grafik technisch gelungen, auch die Weitsicht ist hervorragend. Einzig das rätselhafte Verschwinden einiger Passanten in den Weltraumhäfen mutet seltsam an. Dieser Patzer wird aber sicherlich bis zum Erscheinungstermin Ende November ausgemerzt werden. Was sich allerdings die Komponisten bei der teils extrem nervigen Kampfmusik gedacht haben, bleibt ihr Geheimnis. Immerhin kann man das Gedudel im Optionsmenü auf eine Lautstärke unterhalb der persönlichen Schmerzgrenze einstellen. Eigentlich schade, denn an anderer Stelle ist die Musik entspannend und durchaus hörenswert.

Etwas seltsam, manchmal störend, ist das Fehlen einer Pausenfunktion. Wenn ihr das Spiel mitten in einer Mission kurz unterbrechen wollt, habt ihr Pech gehabt! Entweder ihr sucht euch ein stilles Plätzchen im Level oder ihr müsst damit rechnen, dass ihr nach eurer Rückkehr nur noch ein Häufchen Helden-brei seid.

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14.01.2007 14:00 Uhr
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