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  • Peter Jackson's King Kong

    Dschungelfieber am Ubisoft-Stand: In Los Angeles feierte die Videospiel-Interpretation des Monsterdramas endlich Premiere.

    Peter Jackson's King Kong W ie sich die Zeiten ändern: Seit 8-Bit-Tagen gelten Adaptionen großer Hollywood-Spektakel als Garant für maue bis miserable Bildschirmunterhaltung. Getreu dem Motto, "Wir haben für die Filmlizenz schon genug hingeblättert, da muss wenigstens das Spiel günstig sein!", veralbern die meisten Hersteller ahnungslose Kinobesucher mit uninspiriert zusammengeschusterten Billigzocks. Erst in den letzten Jahren gehen immer mehr Entwickler respektvoll mit großen Zelluloidvorlagen um.

    Im Falle von "King Kong" verbürgen sich sogar zwei Männer dafür, dass die virtuelle Affenhatz mindestens genauso spektakulär wird wie der im Winter anlaufende Kinostreifen: Regisseur Peter Jackson und "Rayman"-Erfinder Michel Ancel.

    Expedition ins Tierreich

    Tatsächlich arbeitet "Herr der Ringe"-Mastermind Jackson eng mit Ubisofts Entwicklungsabteilung in Montpellier zusammen, damit das Spiel dem Leinwandauftritt des Gorillas inhaltlich und stilistisch möglichst nahe kommt. Und weil "King Kong" neben "Star Wars: Episode III" der wohl wichtigste Film des Kinojahres 2005 ist, verwandelte Publisher Ubisoft etwa 40 Prozent seiner gesamten Standfläche auf der E3 in ein subtropisches Dschungelparadies. Viel Lärm um nichts? Kaum, denn hinter all dem Werbe-Brimborium versteckt sich ein äußerst viel versprechendes Abenteuer.

    Zur Story: Eigentlich wollten der wagemutige Filmemacher Jack Driscoll und sein Expeditionsteam im entlegenen Südseeparadies Skull Island nur ein paar exotische Aufnahmen von dem blonden Starlet Ann Darrow machen. Doch schnell entpuppt sich das idyllisch-tropische Südsee-Eiland als gemeingefährlicher und tödlicher Urzeit-Zoo: Ein Stamm Insulaner kidnappt die hübsche Ann, um sie dem lokalen Affengott zu opfern.

    Geblendet von der Schönheit der Blondine verschleppt der Riesenaffe King Kong sein Liebespüppchen ins Zentrum der Insel. Jack Driscoll und seine Mannen nehmen kurzentschlossen die Verfolgung auf.

    Mann gegen Biest

    Dummerweise hat Skull Island noch weit mehr Attraktionen zu bieten als "nur" einen gigantischen Gorilla und eine Hand voll Speer schwingender Eingeborener. Wieselflinke Raptoren, Fleisch fressende Riesenraupen und sogar ein paar Tyrannosaurier sind auch noch auf der Insel ansässig.

    Die Sehenswürdigkeiten dieses Jurassic Park erforscht ihr aus zwei Perspektiven, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ein paar Missionen lang schlüpft ihr nämlich in das dicke Fell des Titelhelden und verteidigt eure zerbrechliche Opfergabe gegen die angriffslustige Urzeitbrut. Den Rest des Abenteuers schlagt ihr euch ein paar Stockwerke tiefer mit Jack Driscoll und seinem Team durchs dichte Unterholz. Während King Kong in der Third-Person-Ansicht herumstampft, spielt ihr Driscolls Einsätze aus der Ego-Shooter-Perspektive.

    Von genretypischer Ballerkost sind die Ego-Abschnitte jedoch meilenweit entfernt. Driscoll und seine Mannen sind schließlich kein bis unter die Achseln bewaffnetes Söldnerkommando. Und zentimeterdicker prähistorischer Echsenhaut ist mit Holzspeeren und Pistolenkugeln kaum beizukommen. Dementsprechend geht es in den meisten Abschnitten nicht ums Töten, sondern lediglich ums nackte Überleben.

    Dschungelprüfung

    Das suggerieren zumindest unsere ersten Spieleindrücke: Gleich zu Beginn beispielsweise flüchtet das Expeditionsteam vor den Insulanern. Die schicken ihren Gästen einen wahren Hagel an Feuerpfeilen hinterher, denen es auszuweichen gilt. Später schippert ihr an Bord eines hölzernen Floßes einen reißenden Fluss hinab, während euch zwei hungrige T-Rex-Monster an Land hinterherlaufen. Das Jagdgewehr bringt euch hier wenig. Nur wenn ihr die Uferböschung in Brand steckt, könnt ihr die Bestien zeitweise in Schach halten.

    Ob die spektakulären Einzelepisoden auch ein stimmiges Ganzes ergeben, muss sich noch zeigen. Technisch überzeugt "King Kong" aber schon jetzt: Mit phänomenalen Licht- und Nebeleffekten, herrlich detaillierten Texturen und eindrucksvoll animierten Viechern scheinen Michel Ancels Mannen das Letzte aus der verwendeten "Beyond Good & Evil"-Engine herauszuquetschen.

    ? CHRISTIAN BLENDL/Gä

  • Peter Jackson' King Kong
    Peter Jackson' King Kong
    Publisher
    Ubisoft
    Release
    17.11.2005

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Peter Jackson' King Kong
Peter Jackson's King Kong
Dschungelfieber am Ubisoft-Stand: In Los Angeles feierte die Videospiel-Interpretation des Monsterdramas endlich Premiere.
http://www.gamesaktuell.de/Peter-Jackson-King-Kong-Spiel-27241/News/Peter-Jacksons-King-Kong-718671/
01.07.2005
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2005/07/PCA0805KingKong7.jpg
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