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Kein Bock auf Online-Zwang und Co.: Die besten Alternativen zu Diablo 3

14.08.2011 18:16 Uhr
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Nachdem vor einigen Tagen bekannt wurde, dass Diablo 3 zum Spielen zwingend eine permanente Internetverbindung voraussetzt und ein Echtgeld-Auktionshaus implementiert wird, kochten die Gemüter vieler Fans hoch. Keine Panik: Auf dem Markt tummeln sich einige interessanten Alternativen zu Blizzards Monsterhatz. Außerdem erscheinen in naher Zukunft vielversprechende Konkurrenten. Wir stellen sie euch in diesem Special einmal näher vor.


Kein Bock auf Online-Zwang und Co.: Die besten Alternativen zu Diablo 3 Online-Zwang und Echtgeld-Auktionshaus. Zwei Begriffe, die in letzter Zeit für viel Wirbel bei den Fans des heiß erwarteten Action-Rollenspiels Diablo 3 gesorgt haben. Hintergrund: Vor einigen Tagen hat sich Entwickler Blizzard Entertainment in die Karten schauen lassen und enthüllten im Rahmen eines Presse-Events weitere Details zu der Monsterhatz. Die beiden eingangs erwähnten Neuigkeiten fanden bei vielen Spielern allerdings wenig Anklang. So setzt Diablo 3 neben einem Battle.net-Account eine permanente Verbindung zum Internet voraus - und zwar selbst dann, wenn man alleine spielen möchte. Der Grund: Das Spiel speichert all eure Charaktere auf den Servern und nicht auf der eigenen Festplatte ab. Zum Schutz vor Cheatern, heißt es. Auch Softwarepiraterie spielt sicherlich eine Rolle. Die Entscheidung gleicht für viele Fans einem Schlag in die Magengrube, mussten sie doch schon verdauen, dass Diablo 3 wie schon das Echtzeit-Strategiespiel StarCraft 2 ohne LAN-Modus auskommen wird.

Kritisch betrachtet wird auch das Echtgeld-Auktionshaus. Das funktioniert im Prinzip ähnlich wie Ebay mit dem Unterschied, dass ihr ausschließlich Gegenstände aus Diablo 3 in bare Münze verwandeln könnt. Geschickte Itemjäger können sich so möglicherweise einen netten Zuverdienst erwirtschaften. Spieler befürchten allerdings, dass von dem Echtgeld-Auktionshaus in erster Linie nur die sogenannten Goldfarmer profitieren. Jene würden den Handelsplatz auf kurz oder lang mit kostbaren Items fluten. Für Blizzard hat das Auktionshaus zwei entscheidende Vorteile. Sie entledigen sich größtenteils der unerwünschten Händler, die über Ebay und Konsorten Gegenstände verkaufen. Außerdem verdient das Unternehmen mit jedem erstellten Angebot und jeder erfolgreich durchgeführten Auktion mit.

Das alles kann man begrüßen, aber auch als überaus störend empfinden. In unserer Diablo 3-Umfrage zum Auktionshaus gab immerhin jeder Zehnte an, seine Vorbestellung storniert zu haben. Für all jene, die ihre Kaufentscheidung überdacht haben, halten wir auf den nachfolgenden Unterseiten dieses Artikels einige interessante Alternativen parat. Titan Quest, Torchlight, Sacred und andere hier vorgestellten Hack & Slay-Titel sind bereits erhältlich und gehen häufig für rund 10 bis 20 Euro über den Ladentisch. Außerdem benötigt ihr keine bestehende Internetverbindung, um sie zu genießen. Auf der letzten Seite gewähren wir euch außerdem einen kleinen Ausblick auf die künftigen Konkurrenten von Diablo 3. Was meint ihr? Gibt es eine gute Alternative zu Blizzards Original? Kennt ihr andere Action-Rollenspiele, die unbedingt in diese Liste gehören? Nutzt die Kommentarfunktion.

Grafisch kann sich Titan Quest auch heute sehen lassen. Auch in puncto Gameplay gibt es wenig Grund zur Klage: Kombinierbare Charakterklassen, Unmengen an Items und Monstern sowie das hohe Spieltempo garantieren Spielspaß. Grafisch kann sich Titan Quest auch heute sehen lassen. Auch in puncto Gameplay gibt es wenig Grund zur Klage: Kombinierbare Charakterklassen, Unmengen an Items und Monstern sowie das hohe Spieltempo garantieren Spielspaß.

Titan Quest

In Titan Quest zieht der Abenteurer in eine mythlogische Welt los und erschlägt auf seinem Weg durch Griechenland, Ägypten und Orient bösartige Fabelwesen. In puncto Spieltempo, Quest- und Itemvielfalt zieht der Hack & Slay-Titel des Age of Empires-Schöpfers Brian Sullivan durchaus mit Diablo gleich. Sehen lassen kann sich die Grafik. Die abwechslungsreichen Landschaften wurden von den Designern des mittlerweile geschlossenen Studios Iron Lore mit Liebe zum Detail gestaltet. Titan Quest unterscheidet sich von Diablo merklich in seinem Klassensystem. Jeder Charakter kann aus insgesamt acht verschiedenen Klassen zwei frei wählen. Daraus ergeben sich natürlich unzählige Kombinationsmöglichkeiten. Interessant ist auch die Tatsache, dass die Monster nur die Gegenstände droppen können, mit denen sie ausgerüstet sind. Skelett-Bogenschützen werden nach ihrem Ableben also kein Schwert fallen lassen. Der Titel geht zusammen mit der Erweiterung Immortal Throne bereits für rund 10 Euro über den Ladentisch. Ein Multiplayer-Modus (LAN / Online) ist vorhanden.

Besser gut geklaut als schlecht selbst gemacht: Torchlight versprüht von Anfang an klassisches Diablo-Flair. Besser gut geklaut als schlecht selbst gemacht: Torchlight versprüht von Anfang an klassisches Diablo-Flair.

Torchlight

Torchlight ist wohl DIE beste Diablo-Kopie, die derzeit auf dem Markt erhältlich ist - und das hat seinen Grund. Denn das Entwicklerstudio Runic Games besteht aus ehemaligen Blizzard-Mitarbeitern, die an dem Vorbild mitgewerkelt haben. Die Jungs wissen also genau, welche Ingredienzien man braucht, um ein fantastisches Action-Rollenspiel auf die Beine zustellen. Zufallsbasierte Dungeons zum Beispiel. Mit jedem Neustart von Torchlight verändert sich der Aufbau der Levelareale ein wenig, was den Wiederspielbarkeitswert merklich erhöht. Runic Games hat aber nicht nur dreist bei Diablo geklaut, sondern auch eigene Ideen ins Spiel eingebaut. So kann man beispielsweise ein Pet mit sich führen, das Monster angreift und für einen Gegenstände trägt. Außerdem ist es möglich in Tümpeln Fische zu angeln. Diese bringen nämlich verschiedene Boni für den eigenen Charakter sowie den tierischen Begleiter. Einziger Nachteil an Torchlight: es gibt keinen Mehrspieler-Modus. Den liefert Runic Games erst im Nachfolger.

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14.08.2011 18:16 Uhr
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Dein Kommentar
Moderator
Bewertung: 0
16.08.2011 18:55 Uhr
Zitat: (Original von SethSteiner)
Ach bitte, solche Geldsysteme gibt es überall im Internet. Es ist nun mal nur ein simpler Datenaustausch und Blizzard zwackt sich da schön etwas ab - ohne nennenswert irgendwas dafür tun zu müssen. Nirgends muss ich für sowas lächerliches irgendwas extra bezahlen…
Mitglied
Bewertung: 0
16.08.2011 18:47 Uhr
Ach bitte, solche Geldsysteme gibt es überall im Internet. Es ist nun mal nur ein simpler Datenaustausch und Blizzard zwackt sich da schön etwas ab - ohne nennenswert irgendwas dafür tun zu müssen. Nirgends muss ich für sowas lächerliches irgendwas extra bezahlen, es gibt ja auch nicht besonders viel zutun. Das ganze dient nur dazu mit nichts viel zu verdienen und das ist perfide und ungerechtfertigt.
Moderator
Bewertung: 0
15.08.2011 19:03 Uhr
Zitat: (Original von SethSteiner)
Wir reden hier von einem digitalen Itemauktionshaus, nicht von Ebay. Die Transaktion braucht auch keine sonderlich geartete Sicherheit, denn wenn der Handel abgeschlossen ist wird automatisch ausgetauscht. Das läuft sicher nicht auf die Art "ich sende und du…

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