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  • Das Beste dieser Generation - Teil 5: Rayman Legends - charmant-kniffliges Jump & Run in bester 2D-Grafik

    Rayman Legends liefert uns einen brillanten Abschluss der aktuellen Konsolen-Generation. Knallbunte Optik, hervorragende Steuerung, unzählige Levels und ein motivierender Online-Modus machen Rayman Legends nicht nur zu einem mehr als würdigen Rayman Origins-Nachfolger, sondern zum besten Jump & Run, den man derzeit auf dem Markt finden kann. Wir werfen einen Blick zurück und verraten Euch, warum die Hüpforgie mit Globox & Co. in keiner Spielesammlung fehlen darf.

    Viele behaupten, die Zeit der Jump & Runs sei längst vorbei. Doch spätestens seit New Super Mario Bros. zweifelt niemand mehr an der Rückkehr der 2D-Games, die an Charm und Spielwitz kaum zu übertreffen sind. Es muss jedoch nicht immer ein Klempner in Latzhosen sein, der munter durch 2D-Levels hüpft und allerhand Unfug veranstaltet. Wie wäre es mit einer Kreation aus merkwürdigen Wesen ohne Arme und Beine, furchteinflößenden Königen und ihren Untertanen und einer Spielwelt, die von grausamen Albträumen befreit werden muss?

    Das dachten sich auch die Macher von Rayman und erschufen mit Rayman Origins einen ausgezeichneten Jump & Run-Titel, der mit Rayman Legends seine wohlverdiente Fortsetzung spendiert bekam. Im Vergleich zum Vorgänger hat Ubisoft aber noch eine Schippe oben drauf gelegt und dem 2D-Action eine ganze Reihe neuer Features, Levels und Welten spendiert. Gepaart mit einem motivierenden Online-Modus und einem knallbunten und verrückten Fußball-Minigame katapultierte sich Rayman Legends zu - unserer Meinung nach - bestem Jump & Run-Titel der auslaufenden Konsolen-Generation.

    Ab ins Laufwerk

    Wer Rayman Legends ins Laufwerk seiner PS3, Xbox 360, PS Vita oder seines PCs einlegt, wird sich wundern. Sollte der famose Hüpftitel nicht exklusiv für Nintendo Wii U erscheinen? Richtig bemerkt, denn die Fortsetzung von Rayman Origins war in der Tat (zeit-)exklusiv für die Nintendo-Konsole geplant und sollte bereits Anfang 2013 die Abenteuer von Globox und Co. fortsetzen. Wohl aufgrund der schwachen Wii U-Verkäufe entschied sich Ubisoft zu einem Multiplattform-Launch, der deutlich mehr Käufer ansprechen sollte. Zwar mussten wir uns rund ein halbes Jahr länger gedulden, dem Spiel hat die Verlängerung aber durchaus gut getan. Die Entwickler versprachen weitere Level und Zusatzinhalte, über dir wir uns am Erscheinungstag freuen durften. Und der Umfang ist wirklich gelungen. Unzählige Welten warten auf den Spieler, darunter 40 Classic-Level aus Rayman Origins. Hinzu gesellt sich ein motivierender Online-Modus, freischaltbare Kuscheltiere und ein spaßiger Fußball-Arcade-Modus, der vor allem mit Freunden zu Höchstleistungen aufläuft. Wer immer noch nicht genug hat, tobt sich in den "heimgesuchten Gemälden" aus.

    Aufwachen, Freunde!

    In Sachen Story darf man vom knallbunten Hüpfspektakel natürlich nicht viel erwarten. Dennoch, es gibt sie! Rayman, Globox und die Teensies haben ein ganzes Jahrhundert geschlafen - was für Faulpelze! In dieser Zeit haben die Albtraum-Lums Überhand genommen und die friedliche Welt mit allerhand Bösartigkeit übersät. Für Rayman und Co. Grund genug, schleunigst aus den Federn zu hüpfen und sich endlich wieder auf Jagd nach Lums zu begeben. 10 Prinzessinnen und viele Teensies müssen aus den Fängen der Albträume befreit werden - und wer könnte das besser, als der armlose Held Rayman? Von nun an betritt man nach und nach die Albtraum-Gemälde und sammelt Lums, rettet Teensies und taucht auf den Spuren von Jules Verne an den Grund der endlosen Meere.

    Auch Endbosse warten darauf, von Globox und Co. besiegt zu werden. Auch Endbosse warten darauf, von Globox und Co. besiegt zu werden. Quelle: PC Games Grafik und Musik sind bei Rayman Legends mehr als gelungen. Der eingängige Soundtrack läd zum mitpfeifen ein, die quietschbunte Grafik könnte charmanter nicht sein und in Sachen Gameplay hat Ubisoft ohnehin alles richtig gemacht. Die Protagonisten lassen sich hervorragend steuern, auch wenn die freischaltbaren Charaktere zu ähnlich wirken. Zwar gibt es drei unterschiedliche Modelle, die unzähligen anderen Vertreter sind aber lediglich Skins, die sich vom Aussehen her unterscheiden. Mal hat Globox einen blauen Latz, mal einen roten. Und sollte man ihn zur Abwechslung halb bekleidet im Lendenschurz aus Fell spielen wollen, nennt das Spiel ihn kurzerhand "Neandertaler-Globox", will dafür aber einen ganzen Haufen Lums als Gegenleistung.

    Für Fans von Unlock-Nachrichten ist Rayman Legends ein wahres Paradies: Tonnenweise Charaktere, Kuscheltiere, Bonus-Level, heimgesuchte Gemälde - oft muss man munter die endlosen Meldungen zwischen den Spielsessions wegklicken, die den Spieler darüber informieren, was denn nun an welcher Stelle freigeschaltet wurde. Da fällt es schwer, den Überblick zu behalten und bereits nach kurzer Zeit ist man vom Sammelwahn gepackt. Grafisch fährt Rayman richtig dicke Geschütze auf. Jede Spielwelt hat ihren eigenen Charm und wird perfekt in Szene gesetzt. Egal, ob wir uns im Dschungel tummeln, Unterwasser zwischen Fischschwärmen paddeln oder auf einer aufblasbaren Insel gen Himmel springen - Rayman Legends sieht bombastisch aus - und das merkt man an jeder Ecke, die uns Ubisoft spendiert hat.

    Viel zu tun

    In den einzelnen Abschnitten eines Gemäldes warten zahlreiche Aufgaben auf uns. Ganz oben auf der Agenda steht das Sammeln von Lums. Diese benötigen wir, um Pokale und wertvolle Lose zu ergattern, die uns frische Level und allerhand "Stuff", wie beispielsweise Kuscheltiere, bescheren. Letztere sind zwar nur ein Gimmick, der Sammeltrieb sollte aber bei fast jedem Spieler geweckt werden. Wer möchte nicht die Familie der "Toasts" mit König und Königin Toast und ihren Untertanen in seiner Sammlung bewundern? Außerdem haben die Kuschelviecher einen netten Nebeneffekt: Jeden Tag hinterlassen die pelzigen Tierchen (je nach Rang) eine kleine Menge Lums, mit denen man sein Konto aufbessern und neue Charaktere freischalten kann. Neben dem Sammeln der Lums warten zehn Teensies auf ihre Rettung in den Levels - acht Untertanen samt König und die Königin der jeweiligen Spielwelt. Während die Untertanen in der Regel munter - und relativ offensichtlich - dargeboten werden, sind die hohen Herren meist schwieriger zu finden. Spieler von Rayman Origins kennen das Prozedere bereits: An vielen Ecken und Enden, hinter Büschen und Sträuchern und unter Steinen und Röhren sind geheime Plätze versteckt, die sogar ab und an mit Minispielen versehen sind, an deren Ende schließlich der König oder die Königin wartet. Oh Oh Black Betty, Ramalam! Oh Oh Black Betty, Ramalam! Oh Oh Black Betty, Ramalam! Oh Oh Black Betty, Ramalam! Quelle: PC Games

    Schluss ist, wenn Rayman es sagt

    Am Ende jedes Gemäldes stehen die großartigen Musik-Levels bereit. In diesen reagiert die Umgebung auf den grandiosen Soundtrack und Sprünge, Schläge und Aktionen des Helden rocken im Takt zu Klassikern wie Black Betty von SpiderBait. Vor allem zum Ende hin übertreffen sich die Spielwelten noch einmal selbst und werden sogar richtig knackig. Spätestens in den 8-Bit-Levels wird es richtig knifflig, wenn man nur noch Pixel vor Augen hat und teilweise sogar blind weiterspielen muss, da der Bildschirm durch eine "Störung" temporär ausfällt. Spitzenklasse!

    Im Laufe des Spiels gesellt sich noch ein weiterer Spieltyp hinzu, der den einen oder anderen Spieler mit Sicherheit schon zur Verzweiflung getrieben hat. Die Rede ist von den heimgesuchten Gemälden, eine Art Levelabschnitt aus bereits gespielten Welten, in denen man gegen die dunkle Version von Rayman und zudem gegen die Zeit antritt. Hier muss jeder Sprung sitzen, jede Biegung mit Bravour gemeistert und sämtliche Gegner perfekt erledigt werden, sonst heißt es Abschied nehmen von der begehrten Auszeichnung. Zwar mögen die heimgesuchten Gemälde hin und wieder an der Geduld des Spielers nagen und diverse Welten sogar enormes Training erfordern, an die Schwierigkeit der Truhen-Levels aus dem Vorgänger kommen sie jedoch nicht heran.

    Knifflig wird es allemal - allerdings bleibt der Vorgänger immer noch deutlich schwieriger. Knifflig wird es allemal - allerdings bleibt der Vorgänger immer noch deutlich schwieriger. Quelle: Ubisoft Wer Rayman Legends durchgespielt hat, freut sich über Classic-Welten aus Rayman Origins. Ubisoft hat dabei aber Mehrarbeit geleistet und nicht einfach nur die Copy-and-Paste-Schere angesetzt. Wie in den normalen Spielabschnitten auch, müssen zehn (statt ehemals zwei) Teensis befreit werden, und an der einen oder anderen Stelle bemerkt man frische Details und aufgehübschte Grafiken. Wem jetzt die Knie im Anbetracht der bockschweren Truhen-Welten aus Origins schlottern, sei an dieser Stelle beruhigt. Zwar sind diese ebenfalls vorhanden, wurden aber im Detail massiv entschärft. So fehlen hier und da ein paar nervtötende Stacheln oder Abgründe, die uns im Vorgänger immer und immer wieder scheitern und den Controller durch den Raum segeln ließen. Diesmal gelingt das Einfangen der ängstlichen Truhen sogar mehrmals auf Anhieb. Kampf dem Timesink! Danke, Ubisoft!

    Multiplayer-Wahnsinn

    So ganz ohne Timesink kommt der Ubisoft-Titel dann doch nicht aus, Stichwort: Online-Modus. Jeden Tag und jede Woche bietet Rayman Legends eine neue Herausforderung in zwei Schwierigkeitsstufen an, die mit anderen Spielern verglichen werden und unsere Belohnung davon abhängig machen. Einmal müssen wir in einem Level so weit kommen, wie wir es schaffen, ein anderes Mal sollen wir Bestzeiten knacken, die von unliebsamen Konkurrenten vorgelegt wurden. Je nach dem, wie gut wir im Schnitt mit anderen Online-Gamern abschneiden, ergattern wir Bronze-, Silber-, Gold- oder Platin-Auszeichnungen - und das kann sich im Laufe des Tages oder der Woche schnell wieder ändern, beispielsweise, wenn wir unter den Durchschnitt fallen. Dann wird uns der Pokal wieder abgenommen, bis wir erneut auf Augenhöhe mit der Konkurrenz sind. Das Konzept motiviert ungemein, zumal man keine Ladezeiten bei einem Neuversuch in Kauf nehmen muss. Ständig erwischt man sich beim stillen Aufsagen eines altbekannten Gamer-Satzes: "Ein letzter Versuch, dann ist aber Schluss!"

    Mehr Spaß mit Freunden an einer Konsole geht nicht: Das Arcade-Fußball-Spiel! Mehr Spaß mit Freunden an einer Konsole geht nicht: Das Arcade-Fußball-Spiel! Quelle: PC Games Im Offline-Modus kommen wir mit Rayman Legends ebenfalls auf unsere Kosten. Zusammen mit bis zu vier anderen Spielern hüpfen und prügeln wir uns munter durch die knallbunte Welt, auch wenn bei vier Kumpanen schnell das totale Chaos auf dem Bildschirm ausbricht. Am meisten Spaß hatten wir zu zweit - abgesehen vom Fußball-Arcade-Modus. Dieser ist vom eigentlichen Spiel vollkommen losgelöst und dient nur dem "Just for fun"-Prinzip. Die Aufgabe ist dabei denkbar einfach: Auf einem Miniatur-Fußballfeld müssen wir den Ball ins gegnerische Tor befördern - und dieser vermeintlich einfache Job artet bereits nach wenigen Sekunden zum perfekten Super Smash Brothers-Klon aus. Wir hüpfen, prügeln, schimpfen, fluchen und hämmern auf die Tasten ein, als wenn es kein Morgen gäbe - ein Riesenspaß! Wer also eine Pause vom täglichen Lums- und Highscore-Sammeln hat, ist in diesem Modus bestens bedient.

    Trophy-Ärger

    Für Achievement-Hunter und Trophy-Sammler wird Rayman Legends zum Ende hin eine sprichwörtliche Quälerei. Zwar wird man im Laufe des Spiels mit zahlreichen Achievements belohnt, die begehrten 100 Prozent werden aber nur die wenigsten Spieler erreichen. Um wirklich alle Trophäen zu erhalten, ist mehrmonatiges Grinden fällig. Die "Daily-Quests" gleichen schon fast einem MMO-Marathon und die Eine-Million-Lums-Grenze muss hart erarbeitet werden. In diversen Foren gibt es von frustrierten Spielern erstelle Rechnungen über den Zeitaufwand bis zum Erreichen der Platin-Trophäe, die der arbeitenden Gesellschaft die Tränen in die Augen treiben. Hier hat der Vorgänger eindeutig die Nase vorn. Zwar musste man in Rayman Origins etwas frustresistenter sein und vor allem in den Time Trials ein ordentliches Tempo an den Tag legen, dafür konnte man selbst entscheiden, wie lange und wie oft man spielt und war nicht an tägliche Aufgaben gebunden...

    Infos zum Spiel

     - 2013/09/Rayman_Legens_Xbox_360.jpgEntwickler: Ubisoft Montpellier
    Publisher: Ubisoft
    Creative Director: Michel Ancel
    Musik: Christophe Héral, Billy Martin
    Release: 30. August 2013
    Genre: Jump'n'Run
    Spielmodi: Singleplayer, Koop
    Plattformen: PS3, Xbox 360, Wii U, Vita, PC, PS4, Xbox One
    Engine: UbiArt Framework
    USK: Ab 6 Jahren
    Play3-Wertung: 91%
    Metacritic: 91 (PS3) / 90 (Xbox 360)
    Userscrore: 8.0
     - 2013/09/Rayman_Legends_PS3.jpg

    Das Beste dieser Generation - Überblick


    Teil 1: Ein Rückblick auf das PS3- und Xbox 360-Zeitalter
    Teil 2: Bioshock Infinite - Story-Meisterwerk mit fantastischen Charakteren
    Teil 3: Heavy Rain - Der interaktive Film als Kunstform
    Teil 4: Dark Souls - Fies, fordernd, aber irrsinnig faszinierend
    Teil 5: Rayman Legends - charmant-kniffliges Jump & Run in bester 2D-Grafik

    06:25
    Rayman Legends: Hüpfspiel-Hit im Test-Video
    Spielecover zu Rayman Legends
    Rayman Legends
  • Es gibt 1 Kommentar zum Artikel
    Von Ash2X
    Ein wirklich gutes Spiel und für mich eines der Spiele des Jahres.Im Februar soll es auch für XO und PS4 erscheinen..…
    • Es gibt 1 Kommentare zum Artikel

      • Von Ash2X
        Ein wirklich gutes Spiel und für mich eines der Spiele des Jahres.
        Im Februar soll es auch für XO und PS4 erscheinen...nicht das man die neuen Konsolen zwingend dafür bräuchte,aber wer mal wieder Lust auf ein Jump´n Run mit Humor hat das einen fordert ohne ständig zu frustrieren kann ohne Bedenken zugreifen.
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Das Beste dieser Generation - Teil 5: Rayman Legends - charmant-kniffliges Jump & Run in bester 2D-Grafik
Rayman Legends liefert uns einen brillanten Abschluss der aktuellen Konsolen-Generation. Knallbunte Optik, hervorragende Steuerung, unzählige Levels und ein motivierender Online-Modus machen Rayman Legends nicht nur zu einem mehr als würdigen Rayman Origins-Nachfolger, sondern zum besten Jump & Run, den man derzeit auf dem Markt finden kann. Wir werfen einen Blick zurück und verraten Euch, warum die Hüpforgie mit Globox & Co. in keiner Spielesammlung fehlen darf.
http://www.gamesaktuell.de/Panorama-Thema-233992/Specials/Das-Beste-dieser-Generation-Teil-5-Rayman-Legends-charmant-kniffliges-Jump-und-Run-in-bester-2D-Grafik-1097986/
21.11.2013
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2013/11/dasbestegeneration_rayman-pc-games.jpg
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