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  • Panasonic PT AE 1000 E: Erste Eindrücke

    Faszinierender Erfahrungsbericht in 1920 x 1080 Pixeln: Wie schlägt sich der High-End-Beamer im privaten Heimkino?

    Panasonics erster Full-HD-Projektor PT AE 1000 E begeistert bei den ersten Bild-Tests Panasonics erster Full-HD-Projektor PT AE 1000 E begeistert bei den ersten Bild-Tests Anfang dieser Woche erreichte Panasonics erster Full-HD-Projektor PT AE 1000 E die DVD VISION-Redaktion. Um uns ein realistisches Bild über die Fähigkeiten des ambitionierten High-End-Beamers für 4.499,- € (UVP) zu machen, haben wir das Gerät in unseren privaten Heimkinos installiert und einen wahren Film-Marathon abgespult.Die privaten Heimkinos der Redakteure sind auch gleichzeitig Teststudios von DVD VISION und bieten sehr unterschiedliche Bedingungen für die Großbildprojektion; die Lichtverhältnisse reichen vom weißen Wohnzimmer bis zum Heimkino-optimierten Raum mit kompletter Verdunkelung, die Raumgrößen von 18 bis fast 30 Quadratmetern. Als Leinwände kommen Rollo- bzw. Rahmenleinwände mit Breiten von 2 bis 3 Metern zum Einsatz. Bei dieser Vorschau handelt es sich nicht um einen ausführlichen Test. Wir haben auch keine Messungen z.B. von Kontrast- und Farbumfang vorgenommen. Es geht hier nur um unsere ersten Eindrücke.

    1. Installation

    Der PT AE 1000 E ist extrem einfach aufzustellen. Über die großen Drehräder lässt sich der Lensshift sehr fein und griffig justieren. Die Einstellungen für Zoom- und Fokus erfolgen bequem per Fernbedienung und gehen dank zweier eingebauter Testbilder sehr schnell vonstatten. Der Projektor war innerhalb von 10 Minuten perfekt eingerichtet.

    2. Bild-Modi

    Der PT AE 1000 E bietet diverse Picture-Modi, von denen sich jedoch für die Filmwiedergabe im optimierten Heimkino nur Cinema 1 bzw. Kino 1 (bei deutscher Menüsprache) eignen. Für diese Einstellung hatte Panasonic einen Hollywood-Fachmann für Farbeinstellungen zu Rate gezogen, was sich ausgezahlt hat. Der große Panasonic projiziert bereits „out-of-the-box“ absolut brillante und dennoch natürliche Farben auf die Leinwand. Wir hatten nicht das Gefühl, es hier mit übersättigten Farben zu tun zu haben. Hier ist sicherlich noch Spielraum für Kalibrier-Experten, doch wir waren von Beginn an von diesen Farben begeistert. Auch der Schwarzwert und der Kontrast waren absolut beeindruckend, so etwas haben wir noch von keinem LCD-Projektor gesehen! Tatsächlich kann man bei diesem Bild von „Punch“ sprechen, ein Begriff der gerne im Zusammenhang mit den kontrastreichen Bildern kostspieliger DLP-Projektoren verwendet wird und schon beinahe ein Gütesiegel darstellt. Wer von einem Einstiegs-Projektor aufsteigen will, liegt hier richtig und braucht sich beim Panasonic um einen überzeugenden Schwarzwert keine Sorgen machen.

    3. HD-Material

    Von einem Toshiba HD E1 über HDMI zugespieltes Material in 1080i erschien mit einer brachialen Detailauflösung und einer hervorragenden Schärfe auf der Leinwand. Wer dem Projektor gleich Referenz-Material zuspielen will, sollte sich unbedingt die HD DVD Elephants Dream (Animationsfilm) sowie die Musik HD DVD Pat Metheny Group: Way Up Live (In HD-Video aufgezeichnet) besorgen. Diese Scheiben kitzeln aus dem PT AE 1000 E so beeindruckende Bilder, wie wir sie bisher allenfalls von highendigen DLPs weit jenseits der 5.000,- € Grenze (z.B. von Marantz und Sharp) kannten. Selbst HD DVDs, deren Bildqualität nur ausreichend bis gut erscheint, wirken durch die hohe Auflösung und das Fehlen jedweder Screendoor-Effekte (Fliegengitter bzw. Pixelstruktur) und die daraus resultierende großartige Bildruhe sehr „Film-like“. Noch mal im Klartext: wir konnten ab 2 Meter Abstand absolut keine Pixelstruktur mehr ausmachen!

    4. SD-DVDs

    Auch Standard-DVDs profitieren enorm von der Full-HD-Auflösung, dem tollen Kontrast und dem beeindruckenden Schwarzwert. Filme wie z.B. Herr der Ringe: Die zwei Türme oder Star Wars: Episode 3 sahen wirklich großartig aus. Auch die BBC-Doku Deep Blue (z.B. Episode Die Tiefsee war mit dem Panasonic ein völlig neues Erlebnis und Pixars Anmiationsfilme (z.B. Findet Nemo) erstrahlten ebenfalls in satten Farben.

    5. XBOX360

    Beim Zocken fällt der Wow-Effekt nicht mehr ganz so beeidruckend aus, da die kontrastreichen Videospiele auch schon auf aktuellen Geräten mit einer Auflösung von „nur“ 1280 x 720 Pixeln wirklich toll aussehen. Davon abgesehen wirkten die Spiele noch satter, und in düsteren Games ist der Schwarzwert schon fast so gut, so dass man geneigt ist, die Helligkeit etwas anzuheben.

    6. TV

    Der PT AE 100 E verfügt über ausreichend Reserven, um auch bei viel Restlicht noch angenehm Fernsehen zu schauen. Allerdings muss man bei den helleren Bildmodi (und erst recht beim schon beinahe blendend hellen „Dynamik“-Modus) extrem übersättigte Farben in Kauf nehmen, denen man mit etwas Selbstjustage zu Leibe rücken sollte. Auch über Premiere empfangenes HD-Bildmaterial konnte aufgrund der extremen Detailauflösung überzeugen, wenn die Schärfe auch nicht ganz so brachial wie bei den HD DVDs war.

    7. Auto-Iris

    Uns ist die automatische Iris nicht störend aufgefallen. Hier gehen die Meinungen allerdings etwas auseinander. Während der eine Redakteur das etwas träge Reaktionsverhalten zumindest wahrgenommen hat, waren die anderen Kollegen so in den hochauflösenden Bildern versunken, dass sie den oft kritisierten Effekt gar nicht bemerkten. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass sich das Auge mit der Zeit daran gewöhnt und das Nachdunkeln bzw. Aufhellen des Bildes bei aktiver Iris tatsächlich bewusst wahrnimmt. Richtig gestört hat es jedoch nicht.

    8. Bedienung

    Die Menüs sind übersichtlich und klar verständlich. Als erfahrener Heimkino-Besitzer findet man sich schnell zu recht. Die hochwertige Fernbedienung ist zudem auch auf für andere Geräte programmierbar. Alle Bildparameter sind schnell und einfach zugänglich. In den Tiefen des Bildmenüs finden sich auch zahlreiche Einstellmöglichkeiten, mit denen Perfektionisten die Bildqualität noch steigern können.

    9. Lautstärke

    Das tiefe und sonore Lüftergeräusch des PT AE 1000 E geht aus unserer Sicht voll in Ordnung. Dennoch ist sein direkter Konkurrent, der Mitsubishi HC5000, mit seinen beinahe unhörbaren 19dB deutlich leiser. Durch die konstante Drehzahl bzw. die angenehm tiefe Frequenz des Lüftergeräusches kann man den Panasonic dennoch nicht als Krawallmacher bezeichnen. Keiner der Redakteure fühlte sich vom Surren der Lüfter wirklich gestört.

    10. Fazit

    Unser erstes Fazit fällt absolut positiv aus. Wir sind vom Panasonic wirklich restlos begeistert. Wir waren aufrichtig überrascht, wie toll sich die LCD-Technologie inzwischen weiterentwickelt hat. Für uns ist der Panasonic PT AE 1000 E ein Projektor mit dem es als Heimkino-Fan eine lange Zeit aushalten kann. Selbst einem Vergleich mit dem erheblich teureren DLP-Projektor Sharp Z12000 hielt der Panasonic mit Bravour stand, was eindeutig für die Verbesserungen bei den LCDs spricht. Lesen die den ausführlichen Test des PT AE 1000 E in der kommenden Ausgabe von DVD VISION, Erscheinungsdatum: 09. März 2007.

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http://www.gamesaktuell.de/PT-AE1000E-Beamer-230028/News/Panasonic-PT-AE-1000-E-Erste-Eindruecke-722828/
09.02.2007
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2006/11/panasonic_pt_ae1000e.jpg
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