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  • Outlast im Test: Das gruseligste Spiel aller Zeiten?

    Test zu Outlast: Das Gruselspiel des kanadischen Entwicklerstudios Red Barrels steht seit einigen Tagen auf Steam zum Download bereit. Wir haben der Mount Massive Nervenheilanstalt einen Besuch abgestattet und sind positiv überrascht! Gut platzierte Schockmomente und hektische Verfolgungsjagden raubten uns den Atem. Ob es auch das furchteinflößendste Horrorspiel der vergangenen Jahre ist, erfahrt ihr im Test.

    Outlast im Test: Miles Upshur ist Enthüllungsjournalist. Eines Tages bekommt er einen Tipp: In der Mount Massive Nervenheilanstalt, die von der dubiosen Murko Corporation unterhalten wird, stimmt etwas nicht – Miles nimmt die Fährte auf. Vor dem gewaltigen Gebäude ist es menschenleer, alle Türen sind verschlossen. Ein paar verlassene Militärfahrzeuge im Innenhof lassen den Schluss zu, dass er heute Nacht nicht der einzige Besucher ist. Seine Neugier ist geweckt. Miles gelingt es, über ein Fenster im zweiten Stock Zugang zum alten Gemäuer zu bekommen. Drinnen herrschen grauenhafte Zustände: Alles ist voller Blut und Gedärme, die Soldaten sind anscheinend tot und die Insassen der Anstalt streifen auf der Suche nach neuen Opfern durch die Gänge. Bevor er sich versieht, ist Miles Upshur auch schon gefangen und muss ums nackte Überleben kämpfen. Dabei ist "kämpfen" vielleicht nicht der richtige Ausdruck, denn Miles ist ein ganz normaler Mensch und kein Wochenend- Rambo, der sich bei der ersten Gelegenheit eine Knarre schnappt und um sich ballert. Bei Gefahr sagt ihm sein natürlicher Instinkt, wegzulaufen und sich zu verstecken. Und genau das macht ihr als Miles Upshur in Outlast ständig!

    Hektische Verfolgungsjagden

    Outlast wird von Kritikern jetzt schon als eines der gruseligsten Spiele aller Zeiten gefeiert. Zu Recht, wie wir finden. Von der ersten Minute an können wir uns der perversen Faszination des Horror- Adventures nicht entziehen. Eigentlich will man als Spieler gar nicht wissen, welche Schrecken hinter der nächsten Tür lauern und doch peitscht einen die Neugier immer weiter. Outlast hält dabei stets die Spannung hoch. Man hat pausenlos das Gefühl: Gleich passiert was! Wenn ihr einem Feind in die Hände lauft, dann ist schnelle Reaktion gefragt. Also: sofort die Beine in die Hand nehmen, Türen hinter sich zuschlagen, um den Gegner zu verlangsamen und schnell ein Versteck finden (der Klassiker: unter einem Bett oder in einem Schrank), dann sind Überlebenschancen groß. Der Nervenkitzel, wenn ein Gegner in einen Raum stürmt, in dem ihr euch versteckt, ist unbeschreiblich. Wie angedeutet ist Kampf keine Option, denn die Gegner sind unerbittlich und tödlich – und der gute Miles ist nur ein ganz normaler Mensch ohne Militär- oder Kampfausbildung.

    Aufnahme? Läuft!

    Miles mag zwar kein Kämpfer sein, er verfügt aber über ein mächtiges Werkzeug. Mit seiner kleinen Handkamera (an der er sich festhält, als wäre sie der letzte Bezugspunkt zur Realität) dokumentiert er die Schrecken von Mount Massive. Dank der Nachtsichtoption ermöglicht ihm die Kamera zudem, dunkle Ecken zu erforschen, und wie ihr euch vorstellen könnt, gibt es davon mehr als genug. Diese zuschaltbare Sichthilfe ist aber ein echter Energiefresser, weswegen ihr euch ständig auf der Suche nach Ersatzbatterien befindet. Wer will auf der Flucht vor Irren mit Abflussrohren schon plötzlich im Dunkeln stehen? Die Steuerung von Outlast ist recht simpel gehalten. Mit den Tasten W, A, S und D bewegt ihr den Helden, ein Druck auf die Leertaste lässt ihn springen. Außerdem könnt ihr rennen, euch ducken und mit der linken Maustaste Gegenstände benutzen oder aufnehmen. Besonders cool: Im Laufen-Modus könnt ihr euch mit Druck auf die Q- oder E-Taste umschauen und so einschätzen, wie nahe eure Verfolger schon sind. Mit der rechten Maustaste schaltet ihr eure Kamera ein, mit der Taste F aktiviert ihr den Nachtsichtmodus. Neue Batterien ladet ihr mit der R-Taste nach. Die Anzeigen im Kameramodus (inklusive des Batteriestatus) sind übrigens die einzigen, die ihr in Outlast zu sehen bekommt. Ein typisches Benutzerinterface, wie man es aus Spielen mit Egoperspektive kennt, gibt es nicht.

    05:07
    Das Folterkammer-Experiment: Computec-Redakteure spielen den Horror-Schocker Outlast

    Präsenter Held

    Eine der größten Stärken von Outlast ist die grandiose Atmosphäre. Das fängt beim Helden an, der sich mit Notizen die Angst von der Seele schreibt und mit zunehmendem Stress immer schwerer atmet. Miles ist auch kein körperloser, anonymer Held: Alles, was er tut, ist auch entsprechend animiert, egal ob ihr Gegenstände aufnehmt, Türen öffnet oder euch an einen Türrahmen lehnt, um in einen Gang zu spitzen (Q- oder E-Taste). Outlast vermittelt so ein richtig gutes "Mittendrin statt nur dabei"-Gefühl. Dazu kommt eine fantastische, fast schon brutale Soundkulisse, die mit nervenaufreibender Musik, verzweifelten Schreien, Miles' Herzklopfen und unheimlichen Geräuschen die Spannung stets hoch hält.

    Nervenaufreibendes Spielerlebnis

    Ebenfalls sehr stimmig, wenngleich technisch nicht auf höchstem Niveau ist die grafische Umsetzung des Horrortrips. Aber wen kümmert das, wenn dadurch der sehr gute Gesamteindruck nicht leidet? Die Texturen könnten zwar stellenweise gerne etwas detaillierter ausfallen, dafür sind die Charaktermodelle gut gelungen. Außerdem gibt der allgegenwärtige TV-Grieselfilter Outlast den Look eines Horrorfilms aus den 80er Jahren. Abschließend ist es die Mischung aus solider Hintergrundgeschichte, gut eingesetzten Schockmomenten, hektischen Verfolgungsjagden, überraschenden Story-Wendungen und ständiger Angst vor Angriffen, die Outlast so besonders macht. Und zu einem Beispiel, wie moderne Horrorspiele für Erwachsene aussehen müssen.


    Outlast (PC)

    Spielspaß
    8 /10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Tolle Horroratmosphäre
    Gut inszenierte Horror- und Schockmomente
    Abwechslungsreiche Abschnitte
    Einfache, gut funktionierende Spielmechanik
    Stimmige, stressfördernde Soundkulisse
    Kein freies Speichern, aber faires Checkpoint-System
    Herrlich abgedrehte Charaktere
    Sehr simple Aufgaben
    Nur wenige Interaktionsmöglichkeiten mit der Umwelt
    Stellenweise nervige Trial&Error-Passagen
    Kurze Spieldauer, geringer Wiederspielwert

  • Outlast
    Outlast
    Release
    04.09.2013

    Aktuelle Action-Spiele Releases

    Cover Packshot von I Expect You To Die Release: I Expect You To Die
    Cover Packshot von Watch Dogs 2 Release: Watch Dogs 2 Ubisoft , Ubisoft
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Outlast
Outlast im Test: Das gruseligste Spiel aller Zeiten?
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http://www.gamesaktuell.de/Outlast-Spiel-62/Tests/Outlast-im-Test-1088300/
13.09.2013
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2013/09/outlast1-pc-games.jpg
horror,ego-shooter
tests