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  • Onimusha

    Keine Schonzeit für Dämonen: Im vierten Teil von Capcoms mittelalterlicher Actionserie wird wieder ordentlich drauflosgeschnetzelt!

    G rundkurs Verkaufsstrategien: "Wie rückt man ein neues Videospiel ohne großen Aufwand ins mediale Rampenlicht?" Diese Frage haben sich die Entwickler von Capcom anscheinend auch gestellt. Heraus kam ein einleuchtendes Konzept: Sie verpflichten stets einen populären Schauspieler als Hauptfigur ihres aktuellen "Onimusha"-Spiels. Für Teil eins der Actionserie konnten sie Takeshi Kaneshiro gewinnen, für Part zwei Masadu Matsura -- beides angesehene Filmstars in Japan. Um die Serie der westlichen Welt etwas näher zu bringen, verpflichtete man für den dritten Ableger sogar Hollywood-Veteran Jean Reno ("Leon der Profi", "Godzilla").

    Am Ende alles Neu?

    Diese letzte Episode, "Demon Siege", sollte die Actionreihe -- ursprünglich als Trilogie geplant -- eigentlich abschließen. Doch selbst für ein traditionsbewusstes Unternehmen wie Capcom wiegen finanzielle Aspekte manchmal schwerer als voreilige Versprechungen. So wurde vor wenigen Wochen eine Fortsetzung mit dem Titel "Onimusha: Dawn of Dreams" angekündigt. Da stellt man sich natürlich die berechtigt Frage: Welcher Prominente hat es diesmal in die mittelalterliche Schwert-Schlitzerei geschafft? Die verblüffende Antwort: Keiner! Doch damit nicht genug. Auch das übrige Spieldesign wurde von den Programmierern umgekrempelt.

    Das schreit nach weiteren Antworten, weshalb wir "Onimusha"-Produzent Yoshinori Ono in Düsseldorf mit unseren Fragen löcherten -- und anschließend in der Redaktion mit einer Vorabversion ins fernöstliche Abenteuer starteten.

    Manch einen mag es verwundern, dass diesmal keine Ziffer am Ende des Titels steht. Doch dahinter steckt System. "Dawn of Dreams" wird nämlich nicht als offizieller vierter Teil von "Onimusha" gehandelt. Vielmehr, so Ono, soll es eine Art Neubeginn der Serie markieren und sich auf Grund seiner Spielmechanik von den bisherigen Abenteuern abheben. Die Generalüberholung ist auch am neuen Look deutlich zu erkennen: Anstelle historisch anmutender Charaktere finden sich nun Figuren, die einem japanischen Märchen entsprungen sein könnten.

    Ein wenig ähneln die Heroen jenen aus "Final Fantasy". Der neue Hauptheld Soki zum Beispiel hat metallene Hörner auf der Stirn und kämpft sich mit einem knallbunt verzierten Breitschwert durch die Monstermassen. Ganz so weit hergeholt, wie es zunächst scheinen mag, ist der Vergleich mit Squaresofts Rollenspiel-Epos ohnehin nicht: Beim Blättern in den Menüs von "Dawn of Dreams" stechen neue Optionen mit Charakterwerten und Fähigkeiten ins Auge, die sich nach und nach verbessern. Die Hauptfigur muss zudem nicht länger alleine durch die Levels streunen: Die meiste Zeit steht Schwertkämpfer Soki einer von vier Freunden zur Seite. Dem Kumpan dürfen Sie per Tastendruck Befehle erteilen: Auf Zuruf greift Ihr Weggefährte sämtliche Gegner in der Nähe an, hält Soki im Kampf den Rücken frei oder bleibt zurück, um Lebensenergie zu regenerieren.

    Neue Heldenhelfer

    Doch jetzt kommt der eigentliche Clou. Sie dürfen jederzeit zwischen dem tapferen Freund und der Hauptfigur hin und her wechseln! Das hat einen ganz entscheidenden Vorteil: Einige Begleiter verfügen nämlich über spezielle Fertigkeiten, mit denen nur sie alleine versteckte Bereiche innerhalb eines Levels erkunden können.

    Die kleine und zierliche Jubei etwa kann als Einzige über schmale Balken balancieren oder durch kleine Löcher in Zäunen kriechen. Und nur wer sämtliche Stages aufmerksam absucht, findet besondere Items, die sich jetzt auch kombinieren lassen. So brauen geschickte Abenteurer aus Kräutern und Pilzen einen wertvollen Heiltrank oder basteln aus den Skizzen eines Erfinders und den Reißzähnen eines Wolfes den Ring eines Samurai. Bei der technischen Umsetzung der mittelalterlichen Welten haben die Programmierer die Prozessoren der PS2 zu Höchstleistungen angetrieben. Detailverliebte Gebäude wechseln sich mit belebten Waldgebieten ab. Überdies kann die Kamera nun mit dem rechten Analog-Stick meistens um den Helden herum bewegt werden. Die toten Winkel der Vorgänger dürften somit der Vergangenheit angehören. Großes Lob verdienen auch die ellenlangen Zwischensequenzen. Hier wird die Handlung teils in vorberechneten, teils in Spielgrafik-Videos erzählt.MH

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Onimusha: Dawn of Dreams
Onimusha
Keine Schonzeit für Dämonen: Im vierten Teil von Capcoms mittelalterlicher Actionserie wird wieder ordentlich drauflosgeschnetzelt!
http://www.gamesaktuell.de/Onimusha-Dawn-of-Dreams-Spiel-26065/News/Onimusha-717628/
01.03.2006
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