Heute im Laden: No More Heroes - Hier unser Test!

Test Sascha Dowidat

Unser Test des mit überzogener Gewaltdarstellung und stylischer Cel-Shading-Optik auftrumpfenden Actionspiels!

No More Heroes: Test/Review No More Heroes: Test/Review Wenn man vom Stil eines Videospiels auf den Charakter des Produzenten schließen mag, dann ist No More Heroes-Schöpfer Goichi Suda ein Mann mit äußerst kranken Gedanken. Doch statt hinter vergitterten Fenstern bunte Mandalas als beruhigende Therapiemaßnahme zu malen, lebt das kreative Mastermind und CEO des Entwicklers Grasshopper seine beklemmenden und verstörenden Gewaltfantasien in kunstvollen Videospielen aus. Der Pfad zwischen Genie und Wahnsinn ist ein äußerst schmaler, wie sein jüngstes Pixelkunstwerk No More Heroes eindrucksvoll beweist.

Quereinsteiger!

No More Heroes: Test/Review No More Heroes: Test/Review Die stylishe Cel-Shading-Grafik, die Grasshopper schon in Killer 7 verwendete, verleiht auch No More Heroes einen surrealen Look, der perfekt zur kranken Geschichte um den Helden Travis Touchdown passt. Als der Manga-Nerd des Nachts eine verführerische Lady kennenlernt, muss ein Job her, um die plötzlich ansteigenden Kosten für die Freizeitgestaltung zu decken. Prompt hat die Lady einen Auftrag für ihn: Töte den Fremden! Schon steckt der Jungspund mittendrin im Meuchelmörder-Business. Es beginnt eine bizarre Reise, um die unangefochtene Nummer 1 unter den Killern zu werden. Absolut krank? Ist es in der Tat, denn schnell wird der steile Weg die Karriereleiter hinauf ein skurriler sportlicher Wettkampf. Das Ziel ist in erster Linie nicht das Töten. Es geht darum, die Nummer 1 im fiktiven Städtchen Santa Destroy zu werden. Der Exitus der skurrilen Konkurrenten ist nur perverses Mittel zum Zweck.

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