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  • Review: Ninja Gaiden Sigma

    Oberschwarzmann Hayabasu kann’s nicht erwarten, auf PS3-Metzeltour zu gehen.

    Darauf haben wir lange warten müssen: Endlich meuchelt Tecmos Ober-Ninja Ryu Hayabasu auch auf der PlayStation! Allerdings handelt es sich bei "Ninja Gaiden: Sigma" nicht um "Ninja Gaiden 2" (das wird exklusiv für die Xbox360 entwickelt) oder um eine komplett neue Episode, sondern um ein rundum aufgebohrtes, um zusätzliche Inhalte erweitertes Remake des mittlerweile zwei Jahre alten "Ninja Gaiden: Black".

    Eine lange, harte Reise

    Alle Hände voll zu tun: Die Monstermaden halten Ryu und seinen Dreschflegel ganz schön auf Trab. Alle Hände voll zu tun: Die Monstermaden halten Ryu und seinen Dreschflegel ganz schön auf Trab. Aber keine Bange, liebe Action-Freunde, auch wenn "Sigma" auf einem zwei Jahre alten Xbox-Game basiert -- es spielt sich frischer als manch aktueller Actioner. An der Geschichte hat Entwickler Team Ninja natürlich nix geändert. Nach wie vor dreht sich alles um das sagenumwobene schwarze Drachenschwert, welches seit ewigen Zeiten von der Drachendynastie verwahrt und beschützt wird. Der Hayabasu-Clan entstammt dieser Dynastie und führt den Brauch weiter, indem es die geheimnisvolle Waffe vor der Außenwelt versteckt hält.

    Doch eines Tages wird das Hayabasu-Dorf überfallen und das legendäre Schwert von Doku gestohlen. Als letzter Überlebender der Hayabasu ist es Ryus Pflicht, die zerstörerische Klinge zurückzuholen, bevor Doku Schindluder damit treiben kann. Er macht sich also sofort auf ins vigurianische Reich, um das magische Schwert zurückzuholen und sich Imperator Doku im Kampf zu stellen.

    Hier muss sauber gemacht werden: Die garstigen Krabbeltiere hinterlassen eklige grüne Plörre. Hier muss sauber gemacht werden: Die garstigen Krabbeltiere hinterlassen eklige grüne Plörre. Bereits beim Verlassen seines Heimatdorfes trifft Ryu auf eine Horde Samurai, die ihn von seiner Mission abhalten wollen. Als ausgebildeter Ninja hat Ryu eine Fülle von Angriffsmanövern drauf, welche die Digi-Schurken sofort zu spüren bekommen. Doch der Kampf gegen die drei Samurai ist trotz Attackenreichtum alles andere als leicht. Der "Sigma"-Feindeskader reagiert schlau auf Angriffe, kontert sie und schlägt im richtigen Moment zurück. Solche findigen Feinde gibt’s nur bei "Ninja Gaiden".

    Lesen und studieren

    Der schwarze Wundermensch: Ryu kann auf Wasser laufen und dabei ordentlich mit den Fäusten austeilen. Der schwarze Wundermensch: Ryu kann auf Wasser laufen und dabei ordentlich mit den Fäusten austeilen. Um nicht gleich im ersten der insgesamt 19 Kapitel zu scheitern, muss man ein bisschen üben. Wie bei einem Beat’em Up ist es unabdingbar, sich auf jeden einzelnen Gegner einzustellen und dessen Bewegungsmuster zu studieren. Anschließend gilt es, Ryus komplette Angriffs- und Move-Palette auszureizen -- mit hirnlosem Köpfchendrücken werden Sie bei "Ninja Gaiden" keinen Meter weit kommen. Doch dank perfekter Steuerung haben Sie den Dreh schnell raus. Der wichtigste Knopf ist L1. Mit ihm blocken Sie feindliche Angriffe ab. Normale Angriffe lassen Sie mit Quadrat- und Dreieck-Button vom Stapel. Kombos feuert Ryu ab, wenn Sie beide Tasten kombinieren.

    Zauberhaft: Mit dem Bewegungssensor verstärken Sie Ryus Magieattacken. Zauberhaft: Mit dem Bewegungssensor verstärken Sie Ryus Magieattacken. Sie beginnen Ihr Abenteuer mit einem Schwert und relativ wenigen Angriffsmöglichkeiten. Im Laufe des Spiels fallen Ihnen weitere Todbringer wie Nunchaku, Riesenschwert, Dreschflegel und ein magischer Knüppel in die Hände. Alle sind mit individuellen Kampftechniken und Kombos ausgestattet. Wem das immer noch nicht reicht, der besucht den Waffenschmied, der aus dem Spielzeug für kleines Geld noch mehr Schlagkombinationen herauskitzelt.

    Auch für den Fernkampf ist Ryu gerüstet. Schurken, die sich nicht in unmittelbarer Reichweite befinden, traktiert er mit Shuriken, Rauchbomben und diversen Pfeilen, die mit dem Kreis-Knopf auf die Reise geschickt werden.

    Magischer Moment

    Schlimme Finger: Soldaten mit Panzerfaust sind verdammt gefährlich. Bis Ryu vor ihnen steht, hat er meist schon ein paar Treffer kassiert. Schlimme Finger: Soldaten mit Panzerfaust sind verdammt gefährlich. Bis Ryu vor ihnen steht, hat er meist schon ein paar Treffer kassiert. Im Verlauf seines Abenteuers findet Ryu auch magische Schriftrollen, die ihm Zauberkräfte verleihen. Allerdings funktionieren die so genannten Ninpo-Kräfte nur in Verbindung mit speziellen Elixieren, die in herumstehenden Kisten und beim Schmied zu finden sind. Elektroblitze, Feuerbälle und Eisstürme entfachen Sie, indem Sie Kreis und Dreieck gleichzeitig drücken. Beim Geisterbeschwören kommt auch der Bewegungssensor des Sixaxis-Controllers zum Einsatz: Schütteln Sie während der Zeremonie das Joypad, fällt die folgende Magie-Attacke besonders heftig aus.

    Da wird die Mama schimpfen: Blutflecken gehen aus weißen Anzügen ganz schlecht wieder raus. Da wird die Mama schimpfen: Blutflecken gehen aus weißen Anzügen ganz schlecht wieder raus. Ihnen ist "Sigma" trotz der zahlreichen Kampftechniken und der magischen Pergamente zu schwer? Werfen Sie nicht gleich die Flinte ins Korn! Die Coder haben eine pfiffige Routine eingebaut, die ungeübte Ninja automatisch erkennt: Nach dem zehnten Bildschirmtod in einem Abschnitt wird Ihnen der im Spiel versteckte leichte Schwierigkeitsgrad angeboten. Stimmen Sie zu, werden die Feinde zwar nicht dümmer, ste-cken aber nicht mehr so viel ein. Zudem finden Sie viel häufiger nützliche Goodies und Heiltränke und der gute Schmied senkt seine Preise.

    Das Drumherum

    Beinharte Kämpfe gegen die Doku-Schergen stehen bei "Sigma" natürlich im Vordergrund. Wie es in modernen Actionern üblich ist, dürfen aber auch Rätseleinlagen nicht fehlen.

    Da spritzt die Suppe: Mit dem Dreschflegel richtet Ryu besonders viel Schaden an. Da spritzt die Suppe: Mit dem Dreschflegel richtet Ryu besonders viel Schaden an. Dabei gilt es meist, irgendwelche Schlüssel und Objekte zu suchen oder einen Schalter zu betätigen. Echte Kopfnüsse gibt es nicht. Für Abwechslung sorgen die vielfältigen Monster- und Gegner-Typen sowie die unterschiedlichen Schauplätze (japanisches Dorf, antike Gruft, Zeppelin, überflutete Stadt, Kanalisation etc.). Ab und an werden Sie auch bei Geschicklichkeitsaufgaben gefordert. So erreichen Sie höher gelegene Plattformen nur dann, wenn Sie vorher geschickt an Wänden entlanggelaufen sind oder in schmalen Spalten von Mauer zu Mauer gehüpft sind. Ryus akrobatische Talente sind übrigens auch während der Kämpfe Gold wert und sorgen für den einen oder anderen stylishen Kill.

    Gut und Böse

    Da schaut sie: Rachels Brüste baumeln trotz starrer Lederkluft. Da schaut sie: Rachels Brüste baumeln trotz starrer Lederkluft. Technisch ist "Ninja Gaiden: Sigma" dem Original deutlich überlegen. Klasse Licht- und Feuereffekte, detaillierte Texturen und vor allem die geschmeidigen, lebensechten Animationen sämtlicher Figuren sind schön anzusehen -- selbst auf einem normalen Röhren-TV. In HD ist die Metzelei dann noch detaillierter und eine Ecke schärfer. Weniger gut gefällt die Kamera: In den Außenbereichen hat man zwar alles im Blick, in Gebäuden und Gängen dagegen steckt man häufig Schläge ein, ohne den Feind überhaupt gesehen zu haben. Doof!

    Muss ich oder nicht?

    Hier kommt das Vögelchen: Mit seinem Blitzzauber malträtiert Ryu gleich mehrere Feinde auf einmal. Hier kommt das Vögelchen: Mit seinem Blitzzauber malträtiert Ryu gleich mehrere Feinde auf einmal. Ebenfalls unschön sind die wiederkehrenden Gegner. Hat man einen Abschnitt gesäubert und besucht ihn später noch einmal, taucht eine neue Horde auf und man muss abermals in den Ring steigen. Dabei gehen viele kostbare Heiltränke drauf. Der Soundtrack ist stimmig, aber ein wenig schwach auf der Brust. Sie verpassen nichts, wenn die 5.1-Anlage aus bleibt. Wenn Sie "Ninja Gaiden" oder das Update "Black" bereits auf der Xbox gezockt haben, müssen Sie "Sigma" nicht kaufen. Für die drei Kapitel, in denen Sie mit Rachel unterwegs sind (siehe Kasten), sind 70 Euro eindeutig zu viel.

    Haben Sie bislang noch kein "Ninja Gaiden"-Game gespielt, dann ist es allerhöchste Eisenbahn. Die fordernden Schwert- kämpfe und Bossfights sind so motivierend, dass Sie Ihr Joypad kaum mehr aus der Hand legen werden. Wenn Ihnen "Onimusha", "Devil May Cry" und Konsorten Spaß gemacht haben, dann ist Ryus erstes PS3-Abenteuer genau Ihr Ding!

    Ninja Gaiden Sigma (PS3)

    Spielspaß
    8,5 /10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Die Steuerung ist perfekt, leicht und supergenau -- besser geht’s kaum
    Extrem schlaue Widersacher, die Sie in den Kämpfen richtig fordern
    Mit satten 20 Stunden Spielzeit sehr umfangreich
    Kamera in Innenbereichen und bei Bossfights nicht immer optimal
    Bei hohem Gegneraufkommen und fetten Grafikeffekten ruckelt es stellenweise
    Für Einsteiger viel zu schwer und deshalb frustrierend
  • Ninja Gaiden Sigma
    Ninja Gaiden Sigma
    Publisher
    Eidos
    Developer
    Team Ninja
    Release
    02.10.2009
    Es gibt 4 Kommentare zum Artikel
    Von sasacrocop
    wenn die kamera es net als versaut hätte, dann wäre es noch besser
    Von dantealexdmc5
    Hab es auf alle Schwierigkeitsgrade durch muss sagen das Sehr Schwer und Ninja Meister schon Böse Schwer waren aber…
    Von Ultimate Gamer
    Haste das Spiel schon auf Schwer durchgespielt. Mann ich bin da fast ausgerastet. Auch mit allen Skarabäen und dem…

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    • Es gibt 4 Kommentare zum Artikel

      • Von sasacrocop Kicktipp-Gewinner 2011/2012
        wenn die kamera es net als versaut hätte, dann wäre es noch besser
      • Von dantealexdmc5
        Hab es auf alle Schwierigkeitsgrade durch muss sagen das Sehr Schwer und Ninja Meister schon Böse Schwer waren aber Möglich mache grat die Missionen. 

        Ich Fühle mit dir ist net ganz einfach aber mit Geschick gehts hab auf alle Schwierigkeitsgräden durch bin also ein Ninja Meister aber viel Spaß bei…
      • Von Ultimate Gamer Gelöscht
        Haste das Spiel schon auf Schwer durchgespielt. Mann ich bin da fast ausgerastet. Auch mit allen Skarabäen und dem dunklen Drachenschwert war es knackschwer. Aber ich habs trotzdem geschafft.
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Ninja Gaiden Sigma
Review: Ninja Gaiden Sigma
Oberschwarzmann Hayabasu kann’s nicht erwarten, auf PS3-Metzeltour zu gehen.
http://www.gamesaktuell.de/Ninja-Gaiden-Sigma-Spiel-25348/Tests/Review-Ninja-Gaiden-Sigma-726527/
22.07.2007
http://www.gamesaktuell.de/screenshots/medium/2007/07/ryu2.jpg
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